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RadioLink R8FG - Bedienungsanleitung

RadioLink R8FG Empfänger
1RL0180

RadioLink R8FG Empfänger

Einleitung​

Der RadioLink R8FG ist ein 8-Kanal-Empfänger für 2,4 GHz mit zwei Antennen, einstellbarem Lenkgyro, PWM/SBUS-Ausgängen und Telemetrie für Signalstärke, Empfängerspannung und Fahrakkuspannung. Sein Gyro verwendet einen Softwarefilter und eine PID-Regelung, um unerwünschte Richtungsänderungen zu korrigieren. Kompatible Hochvoltservos werden unterstützt, sofern die Spannungsgrenzen sämtlicher angeschlossener Komponenten eingehalten werden.

Für den Betrieb mit dem in RC8P-Sets enthaltenen Taschensender siehe RadioLink RC8P – Bedienungsanleitung. Die folgenden Displayabbildungen zeigen wie die Originalanleitung des Empfängers RC8X-Menüs. Menübezeichnungen und Links für den RC8P werden gesondert angegeben; die verfügbaren Funktionen hängen von Senderfirmware und Empfängerversion ab.

Sicherheitshinweise​

Gefahr

Dieses Produkt ist kein Spielzeug und nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Bewahren Sie es außerhalb der Reichweite kleiner Kinder auf. Fehlerhafte Installation oder Bedienung kann zu Kontrollverlust und Verletzungen führen. Lesen Sie vor Gebrauch die Anleitungen von Sender, Modell, Servos, Fahrtregler und Akkus. Deaktivieren Sie den Antrieb bei Installation, Bindung und Einstellung; halten Sie Personen und Gegenstände von Rädern, Propellern und Mechanismen fern.

  • Betreiben Sie das Modell in Sichtweite, fern von Menschenansammlungen und Straßen, und beachten Sie örtliche Beschränkungen. Nicht bei ungünstigem Wetter oder schlechter Sicht betreiben.
  • Laden Sie die Akkus, stellen Sie die Trimmungen bei der Ersteinrichtung auf 0 und prüfen Sie vor jeder Fahrt alle Servos und Anschlüsse.
  • Schalten Sie zuerst den Sender, dann Empfänger/Modell ein. Stellen Sie den Motor ab und schalten Sie zuerst Empfänger/Modell, dann den Sender aus.
  • Halten Sie den Empfänger während des Gyro-Selbsttests beim Einschalten still. Prüfen Sie Lenkrichtung, Gyrokorrektur, Reichweite und Fail-Safe, bevor Sie den Antrieb freigeben.
  • Schützen Sie den Sender vor Wasser, das durch Antennen- oder Bedienelementöffnungen eindringen kann. Eine Schutzhülle macht ungeeignetes Wetter nicht für den Betrieb geeignet. IPX4 bedeutet beim Empfänger Spritzwasserschutz, keinen Schutz beim Untertauchen und keine Wasserdichtheit des gesamten Modells.

Technische Daten​

ParameterR8FG
Kanäle / Funksystem8 / 2,4 GHz FHSS
Abmessungen (L×B×H)35×24×13,5 mm (1,38×0,94×0,53″)
Gewicht10,5 g (0,37 oz)
Antennenlänge205 mm (8,07″)
Empfängerversorgung3–12 V
Empfängerstromaufnahme35 mA bei 5 V; Servostrom kommt hinzu
AusgängePWM an CH1–CH7; PWM oder SBUS an CH8
AuflösungFHSS V1: 2048; FHSS V2: 4096
ServosignalperiodeStandardmäßig 14 ms; 4 ms / 3 ms mit kompatibler Hardware
TelemetrieRSSI, Empfängerversorgungsspannung, externe Fahrakkuspannung
Externe Spannungsmessung2–8S-Akkus, maximal 33,6 V; ausschließlich Messeingang
GyroIntegrierter Lenkgyro mit einstellbarer Verstärkung
SchutzartIPX4, spritzwassergeschützt
Bodenreichweite*Bis zu 600 m (1968,5 ft), ohne Hindernisse und Störungen getestet

* Die tatsächliche Reichweite hängt von Einbau und Umgebung ab. Die Servosignalperiode ist keine garantierte Reaktionszeit des gesamten Systems.

Senderkompatibilität​

Die Originalanleitung nennt RC8X, RC6GS V3, RC4GS V3, RC6GS V2, RC4GS V2, den RC6GS mit Dreistufenschalter, RC4GS mit Fertigung nach 2018-01-01 (Kennzeichnung P.D AFTER 180101) sowie T8FB/T8S in BT- oder OTG-Versionen. Der aktuelle KAVAN-Katalog nennt zusätzlich RC8P, T16D und T12D in unterstützten Versionen. Prüfen Sie vor dem Binden Empfängerliste, Firmware und Protokoll des Senders. Kompatibilität bedeutet nicht, dass jeder Sender alle acht Kanäle oder sämtliche Telemetrie- und Gyrofunktionen bereitstellt.

Hauptteil​

Einbau und Anschlüsse​

  1. Trennen Sie den Fahrakku und deaktivieren Sie den Antrieb. Befestigen Sie den Empfänger sicher mit geeignetem RC-Schaumstoff oder Gummi zur Vibrationsdämpfung. Vermeiden Sie starke Vibrationen und hohe Temperaturen.
  2. Halten Sie die Antennen gerade und richten Sie ihre aktiven Enden im Winkel von 90° zueinander aus. Halten Sie mindestens 12,7 mm (0,5″) Abstand zu Metall und Kohlefaser; vermeiden Sie scharfe Knicke. Bei großen Modellen mit leitfähigen Teilen die Antennen auf gegenüberliegenden Seiten anordnen. Halten Sie Abstand zu Motor, Fahrtregler und anderen Störquellen. (Abb. 2)
  3. Schließen Sie das Lenkservo an CH1, das Gas-/Reglersignal an CH2 und Zusatzgeräte gemäß der folgenden Tabelle an. Beachten Sie die Signal-, Plus- und Minuskennzeichnungen am Empfänger. (Abb. 1)
  4. Versorgen Sie den Empfänger über die normalen Versorgungskontakte der Kanalausgänge mit einem geeigneten BEC, Spannungsregler oder Empfängerakku. Halten Sie 3–12 V und die Grenzwerte aller angeschlossenen Servos und Zubehörteile ein. Schützen Sie den Empfänger vor Staub und Feuchtigkeit; bei zusätzlichem Schutzbedarf empfiehlt der Hersteller einen gut verschlossenen Kunststoffbeutel. Auch damit ist Untertauchen nicht zulässig.
AnschlussFunktion
CH1Lenkung, PWM
CH2Gas, PWM
CH3–CH7PWM-Zusatzausgänge
CH8 / SBUSZusatz-PWM oder SBUS, je nach Ausgangsmodus
TELEMETRY (+/−)Ausschließlich Messung der externen Fahrakkuspannung
R8FG-Empfänger, Taste ID SET, Kanalanschlüsse und TELEMETRY-Eingang Empfängerantennen im Winkel von 90° und mit Abstand zu leitfähigen Teilen
Achtung

Versorgen Sie den Empfänger niemals über TELEMETRY. Dessen maximale Messspannung von 33,6 V ist von der zulässigen Empfängerversorgung von 3–12 V zu unterscheiden. Der Hersteller nennt einen Verpolungsschutz für die acht Kanalanschlüsse; prüfen Sie dennoch sämtliche Verbindungen. Verpolen Sie den JST-Telemetrieanschluss nicht: Dies führt zu falschen Messwerten; er darf nicht als geschützter Versorgungseingang behandelt werden.

Empfängerprotokoll auswählen​

  1. Ermitteln Sie Empfängerversion und Fertigungsdatum.
  2. Öffnen Sie am RC8X Basic Menu → Receiver setting. Wählen Sie das richtige Protokoll und prüfen Sie die Kompatibilität über Receivers List. Verwenden Sie am RC8P RF SETTING → PROTOCOL; siehe RF SETTING.
  3. Wählen Sie gegebenenfalls die gewünschte Subsidiary ID vor dem Binden und binden Sie anschließend den Empfänger.
EmpfängerversionProtokollunterstützung
V1.0; Fertigung vor 2023-02-06Nur FHSS V1, Auflösung 2048
V2.0 und neuer; Fertigung ab 2023-02-06FHSS V1 und FHSS V2, Auflösung bis 4096
RC8X Receiver setting mit ausgewähltem FHSS V1 RC8X Receiver setting mit ausgewähltem FHSS V2
Hinweis

Die Kompatibilitätstabelle des RC8P verlangt für FHSS V2 R8FG V2.1 oder neuer. Beachten Sie beim RC8P diese senderspezifische Voraussetzung; die Protokollunterstützung von V2.0 in der älteren Empfängeranleitung bestätigt nicht sämtliche RC8P-Funktionen mit V2.0-Hardware.

Servosignalperiode einstellen​

Servo Speed ändert die Periode des Ausgangssignals, nicht die mechanische Geschwindigkeit des Servos. Beim RC8X sind Firmware V1.1.5 oder neuer und FHSS V2 erforderlich.

  1. Belassen Sie die Einstellung für Analogservos oder bei unbekannter Kompatibilität auf 14 ms.
  2. Wählen Sie 4 ms oder 3 ms nur, wenn alle betroffenen Servos diese Periode unterstützen und der Empfänger ein R8FG V2.1 ist oder das Fertigungsdatum 2023-04-26 oder später trägt. Die Bezeichnung Digitalservo allein garantiert keine Kompatibilität.
  3. Beobachten Sie die grüne Empfänger-LED: Zweimaliges Blinken bestätigt die Änderung. Ohne Blinken wurde sie nicht übernommen oder wird nicht unterstützt. Ältere Empfänger arbeiten weiterhin mit 14 ms, auch wenn eine kürzere Periode gewählt wurde.
RC8X Servo Speed zur Einstellung der Ausgangssignalperiode

Verwenden Sie beim RC8P die Empfängerperiodeneinstellung unter RF SETTING. CH SPEED ist eine andere Funktion zum Verlangsamen der angeforderten Bewegung.

Achtung

Eine ungeeignete kurze Signalperiode kann Servos überhitzen oder beschädigen. Belassen Sie 14 ms, solange die Kompatibilität von Empfänger und Servos mit der gewählten Periode nicht bestätigt ist. Ein älterer Empfänger kann weiterhin Digitalservos ansteuern, die sein 14ms-Signal akzeptieren.

Empfänger binden​

Jeder Empfänger besitzt eine individuelle ID. Binden Sie einen neuen Empfänger vor der Verwendung; die Bindung bleibt gespeichert und muss nach normalem Aus- und Einschalten nicht wiederholt werden.

  1. Wählen Sie das richtige Protokoll und gegebenenfalls die Subsidiary ID. Lassen Sie den Antrieb deaktiviert und stellen Sie Sender und Empfänger etwa 60 cm voneinander entfernt auf.
  2. Schalten Sie den Sender und anschließend den Empfänger ein. Die LED eines ungebundenen Empfängers blinkt langsam.
  3. Halten Sie die schwarze Taste ID SET am Empfänger länger als 1 s gedrückt und lassen Sie sie los. Während des Bindens blinkt die LED schnell.
  4. Dauerlicht und die Signalanzeige des Senders bestätigen die Bindung. Blinkt die LED weiterhin langsam, wiederholen Sie den Vorgang und prüfen Sie das Protokoll.
  5. Prüfen Sie Steuerrichtungen, Wege, Telemetrie und Fail-Safe, bevor Sie den Antrieb freigeben.
RC8X-Signalanzeige nach erfolgreicher Bindung
Hinweis

Ein zu geringer Abstand kann den Empfänger übersteuern und das Binden verhindern oder Signalverlust verursachen, auch bei Abständen unter etwa 60 cm. Vergrößern Sie den Abstand zwischen Sender und Empfänger. Eine langsam blinkende LED bedeutet fehlende Bindung oder Signalverlust.

Ausgangsmodus auswählen​

ModusFarbe der dauerhaft leuchtenden LEDCH1–CH7CH8
PWMGrünPWMPWM
PWM + GyroRotPWMPWM
PWM + SBUSBlauPWMSBUS
PWM + SBUS + GyroRot und Blau gleichzeitig, erscheint violettPWMSBUS
  • Drücken Sie ID SET einmal kurz, um SBUS an CH8 ein-/auszuschalten.
  • Drücken Sie ID SET dreimal kurz innerhalb von 2 s, mit weniger als 1 s Abstand zwischen den Betätigungen, um den Gyro ein-/auszuschalten. Die rote LED bestätigt den Gyrobefehl durch dreimaliges Blinken.
  • Drücken Sie ID SET zweimal kurz innerhalb von 2 s, um die Gyrokorrekturrichtung umzukehren. Die rote LED blinkt zweimal.

Schließen Sie gewöhnliche PWM-Servos nur an PWM-Ausgänge an. Bei aktiviertem SBUS verlangt CH8 SBUS-kompatible Geräte; CH1–CH7 bleiben PWM.

Lenkgyro einstellen​

Der Gyro ist standardmäßig ausgeschaltet. Halten Sie den Empfänger während des Selbsttests beim Einschalten still.

  1. Prüfen Sie bei deaktiviertem Antrieb zunächst die normale Lenkfunktion und aktivieren Sie anschließend bei Bedarf den Gyro.
  2. Drehen Sie die Modellfront von Hand nach rechts: Der Gyro muss die Räder nach links lenken. Drehen Sie die Front nach links: Die Räder müssen nach rechts lenken.
  3. Bei falscher Korrekturrichtung drücken Sie ID SET zweimal kurz innerhalb von 2 s und wiederholen den Test. Die Gyrokorrekturrichtung ist von der normalen Servoumkehr der Lenkung unabhängig.
  4. Beginnen Sie mit geringer Verstärkung und passen Sie diese schrittweise an. Korrekturen bei Bewegung des Modells sind normal. Schwingt das Servo bei stillstehendem Modell, prüfen Sie den Anschluss an einen PWM-Ausgang und reduzieren Sie die Verstärkung. Verwenden Sie CH1 für das Lenkservo.

Beim RC8X ist die Gyroverstärkung ursprünglich CH8, gesteuert über DL1/PS3, zugewiesen. Drehen Sie den zugewiesenen Regler im Uhrzeigersinn, um die Verstärkung zu erhöhen, und entgegen dem Uhrzeigersinn, um sie zu verringern. Ein gelbes Hinweisfenster zeigt den Kanalwert: Näher an +100 bedeutet höhere Verstärkung; 0 bedeutet keine Gyrokorrektur. Die Bedienelementzuordnung lässt sich im Sender ändern.

RC8X Gyro mixing mit DL1 als Bedienelement für die Verstärkung

Verwenden Sie beim RC8P GYRO: SOURCE wählt das Bedienelement, RATE stellt 0–100 % ein. Diese separate Funktion setzt FHSS V2 und kompatible Gyrohardware voraus, darunter R8FG V2.1 oder ein Fertigungsdatum ab 2023-04-26. Befolgen Sie bei älteren FHSS-V1-Empfängern das CH8-Verfahren der RC8P-Anleitung, statt die RC8X-Zuordnung unverändert zu übernehmen.

Gefahr

Eine verkehrte Gyrokorrektur kann das Modell unkontrollierbar machen. Prüfen Sie die Korrekturrichtung nach dem Einbau und nach Änderungen an Lenkungsumkehr, Ausgangsmodus oder Gyroeinstellungen. Die Verstärkung darf keine dauerhaften Lenkschwingungen verursachen.

Telemetrie einrichten​

Empfängerspannung und Signalstärke stehen nach dem Binden mit einem kompatiblen Sender zur Verfügung. Die externe Fahrakkuspannung benötigt zusätzlich das Messkabel. RC8X, RC6GS V3/V2 und RC4GS V3/V2 unterstützen Telemetrie mit ihrer Standardfirmware. Ältere unterstützte Sender benötigen folgende Herstellerfirmware:

SenderIn der R8FG-Anleitung genannte Firmware
RC6GS mit DreistufenschalterRC6GS_RadioLink_bin_1d15_V_6_1_2; RC6GS-Downloads
RC4GS mit Fertigung nach 2018-01-01RC4GS_RX_RadioLink_bin_2f50_V_6_0_1; RC4GS-Downloads

Verwenden Sie ausschließlich Firmware für die genaue Senderversion und befolgen Sie deren Aktualisierungsanleitung. RC8P-Telemetrieeinstellungen sind unter ALARM beschrieben: RX VOLT, EXT VOLT und RSSI.

RC8X-Hauptbildschirm mit Empfängerspannung, externer Spannung und RSSI

Signalstärke und RSSI-Warnung​

Öffnen Sie am RC8X Telemetry setting → Receiver signal, um Warnschwelle, Ton und weitere Alarmoptionen einzustellen. RadioLink zeigt RSSI von −99 bis 0 dBm an; näher an 0 bedeutet stärkeren Empfang. Beispielsweise ist −90 dBm schwächer als −75 dBm.

Bei etwa 60 cm Abstand zwischen Sender und Empfänger nennt der Hersteller −30 bis 0 dBm als normalen Bereich. Bricht die Verbindung bei sehr geringem Abstand ab, vergrößern Sie diesen. Prüfen Sie Signalstärke und Warnfunktion bei zunehmender Entfernung in einem kontrollierten Reichweitentest; ein guter Wert auf dem Arbeitstisch garantiert keine Betriebsreichweite.

RC8X-Hauptbildschirm mit hervorgehobenem RSSI und Signalsymbol RC8X-Alarmeinstellungen Receiver signal

Externe Akkuspannung und Warnung​

  1. Trennen Sie den Fahrakku. Verwenden Sie ein Messkabel, das zu Akku- und Regleranschlüssen passt. Verbinden Sie dessen männliches Ende mit dem Fahrtregler und das weibliche Ende mit dem Akkuanschluss; beachten Sie die tatsächliche Steckerpolarität.
  2. Schließen Sie den JST-Messstecker des Kabels polrichtig an TELEMETRY (+/−) des Empfängers an. Ein zusätzliches Telemetriemodul ist nicht erforderlich. Überwachen Sie ausschließlich 2–8S-Akkus bis 33,6 V. (Abb. 11)
  3. Schalten Sie das System sicher ein und prüfen Sie, ob die angezeigte externe Spannung plausibel ist. Empfänger- und Fahrakkuspannung sind getrennte Messungen.
  4. Öffnen Sie am RC8X Telemetry setting → Engine battery voltage, um Warnspannung, Ton und weitere Optionen einzustellen. Verwenden Sie beim RC8P ALARM → EXT VOLT.
Messkabel zwischen Akku und Fahrtregler mit separatem JST-Anschluss zum TELEMETRY-Eingang des R8FG RC8X-Alarmeinstellungen Engine battery voltage
Beispiel

Das Herstellerbeispiel verwendet 3,7 V pro Zelle × 3S = 11,1 V als Warnschwelle für einen 3S-Lithiumakku. Wählen Sie die Schwelle passend zu Akku, Belastung und Akkuherstellerangaben. Dies ist eine Telemetriewarnung, keine Unterspannungsabschaltung des Fahrtreglers.

Subsidiary ID verwenden​

Bei ausgeschalteter Subsidiary ID können mehrere gebundene und eingeschaltete Empfänger gleichzeitig reagieren. Bei aktivierter Funktion ermöglichen 16 IDs (0–15) die Auswahl eines Empfängers, während die anderen im Bereitschaftsmodus bleiben. Fahren Sie beispielsweise ein Auto auf einen Lkw und wählen Sie anschließend dessen ID, um das Auto zu transportieren.

  1. Stellen Sie am RC8X Subsidiary ID mode von OFF auf ON.
  2. Wählen Sie die gewünschte ID vor dem Binden und binden und konfigurieren Sie anschließend jeden Empfänger mit seiner vorgesehenen ID.
  3. Prüfen Sie die gewählte ID auf dem Hauptbildschirm, beispielsweise ID_1. Ändern Sie sie mit den Bildschirmfeldern − / +; Reset stellt ID_0 wieder her.
  4. Prüfen Sie, dass nur das gewünschte Modell reagiert. Bereitschaft bedeutet keine physische Trennung der Stromversorgung; schalten Sie Modelle vor dem Anfassen aus.
RC8X Subsidiary ID und Auswahl der ID Ausgewählte ID_1 auf dem RC8X-Hauptbildschirm

Befolgen Sie beim RC8P Sub ID in der Senderanleitung.

Fail-Safe und Kontrollen vor dem Betrieb​

  1. Sichern Sie das Modell bei deaktiviertem Antrieb. Wählen Sie den richtigen Modellspeicher und die richtige Subsidiary ID. Prüfen Sie Akkuzustand, Anschlüsse, Richtung und Weg von Lenkung/Gas, Ausgangsmodus und Gyrokorrektur.
  2. Stellen Sie Fail-Safe gemäß der Senderanleitung ein. Für RC8P siehe FAIL SAFE. Seine Anleitungen nennen Standardwerte von 0 für CH1 Lenkung und CH2 Gas, beschreiben jedoch zugleich das Halten der letzten Lenkstellung und das Stoppen des Antriebs.
  3. Simulieren Sie bei sicher deaktiviertem Antrieb einen Signalverlust und beobachten Sie die tatsächlichen Lenk-, Gas- und Zusatzausgänge. Prüfen Sie sicheres Verhalten bei Signalverlust und Wiederherstellung. Nehmen Sie besonders bei SBUS-Geräten nicht an, dass 0 Neutralstellung oder fehlende Impulse garantiert.
  4. Führen Sie den vom Senderhersteller vorgesehenen Reichweitentest durch und prüfen Sie die Telemetriewarnungen. Geben Sie den Antrieb erst frei, wenn alle Kontrollen bestanden sind. Stoppen Sie sofort, wenn Steuerung oder Signalqualität schlechter werden.

Anhang​

Fehlerbehebung​

SymptomPrüfung / Maßnahme
Langsam blinkende LED oder erfolgloses BindenVersorgung und Polarität; Protokoll und Empfängerversion; gewählte Sub ID; erneut binden. Abstand vergrößern, wenn der Sender zu nahe ist.
Schwaches RSSI oder SteuerungsaussetzerAntennenschäden, Ausrichtung und Abstand; nahe Motor-/Reglerleitungen; Versorgung und Störungen. Betrieb bis zur Behebung einstellen.
Lenkung schwingt bei stillstehendem ModellServo an einem PWM-Ausgang; zu hohe Gyroverstärkung; Befestigung und Vibrationen.
Gyro korrigiert in die falsche RichtungGyrokorrektur umkehren und den manuellen Drehtest bei deaktiviertem Antrieb wiederholen.
3/4ms-Einstellung wird nicht übernommenEmpfängerversion/-datum, RC8X-Firmware und FHSS V2; zweimaliges grünes Blinken. Bei fehlender Unterstützung 14 ms beibehalten.
Externe Spannung fehlt oder ist falschSeparates Messkabel, JST-Polarität und TELEMETRY-Anschluss; Akkuspannung innerhalb der Grenzwerte.
Falsches Modell oder mehrere Modelle reagierenGewählter Modellspeicher, Subsidiary ID ein/aus, ID-Zuweisung und Bindung jedes Empfängers.

Pflege und Lagerung​

Trennen Sie nach Gebrauch den Fahrakku. Prüfen Sie Empfänger, Antennenisolierung, Stecker und Leitungen auf Schäden; ersetzen Sie beschädigte Teile vor dem Betrieb. Halten Sie den Empfänger sauber und trocken, vermeiden Sie Lösungsmittel und übermäßige Wärme und lagern Sie ihn trocken. Betreiben Sie keine nasse oder beschädigte Elektronik. IPX4 erlaubt kein Untertauchen.

Service und Dokumentation​

Wenden Sie sich für Unterstützung und die geltenden Garantiebedingungen an Ihren Händler oder KAVAN. Den technischen Support von RadioLink erreichen Sie unter after_service@radiolink.com.cn. Die R8FG-Anleitung und die Herstellerwebsite bieten Dokumentation, Firmware und weitere Anleitungen. Geben Sie bei Anfragen Empfängerversion, Fertigungsdatum, Sender und Firmware an.