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KAVAN S15–S180A/R, FS30–FS180AR – Bedienungsanleitung

Zweitaktmotoren
KAV28.10XX

Zweitaktmotoren

Viertaktmotoren
KAV28.20XX

Viertaktmotoren

Einleitung​

KAVAN Glühzündermotoren sind für Sport-, Kunstflug- und vorbildgetreue Flugmodelle bestimmt. Diese Anleitung gilt für die Einzylinder-Zweitaktmotoren der S-Serie mit ABC-Garnitur oder Kolbenring und die Einzylinder-Viertaktmotoren der FS-Serie mit OHV-Ventiltrieb. Fachgerechter Einbau, sorgfältiges Einlaufen und regelmäßige Wartung sind für zuverlässigen Betrieb unerlässlich.

Achtung

Lesen Sie vor dem Start die gesamte Anleitung und machen Sie sich mit den Bedienelementen vertraut. Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Warnungen.

Hinweis

AP06A, AP09A, FT160AR und FS400AR erscheinen nur in den Vergleichstabellen. Für Kraftstoff, Glühversorgung, Starten und Einlaufen gelten ihre gesonderten Anleitungen AP06A, AP09A, FT160AR bzw. FS400AR. Ihre Verfahren unterscheiden sich von dieser gemeinsamen Anleitung.

Technische Daten​

Die Tabellen verwenden nach Möglichkeit aktuelle Katalogangaben. Für S32AII bleiben die Angaben des bisherigen Wikis erhalten. Luftschraubengrößen bedeuten Durchmesser × Steigung in Zoll; wählen Sie eine ausgewuchtete Luftschraube passend zum Modell und Flugstil.

Zweitaktmotoren​

ModellAP06AAP09AS15AIIS32AIIS36AIIS40AIIS46AIIS52AIIS61AIIS91A108A180AR
Hubraum (cm³)0,9941,472,495,35,816,477,458,479,9514,9517,2229,82
Leistung (kW)0,200,350,510,861,021,201,341,471,682,302,404,10
Bei Drehzahl (U/min)18 00016 50016 50017 50017 50017 50017 50017 50017 50016 00017 0007600
Bohrung (mm)11,2512,515,219,520,520,52222,42427,728,535
Hub (mm)101213,717,617,619,619,621,52224,82731
Betriebsdrehzahl (U/min)5000–25 0003000–17 0003000–17 0002000–18 0002000–18 0002000–17 5002000–17 5002000–17 5002000–18 0002000–17 0002000–17 5001800–7800
Gewicht (g)551651643333353854723975525956761250
Kraftstofftank (ml)20–5550–6060–120150–230150–230200–250200–300250–350250–350400–500400–500500–700

Viertaktmotoren​

ModellFS30ARFS52ARFS70ARFS80ARFS91ARFS120ARFS180ARFT160ARFS400AR
Hubraum (cm³)5,08,5611,512,814,9519,9629,522×12,85×12,8
Leistung (kW)0,400,711,051,111,301,602,302,205,55
Bei Drehzahl (U/min)9500950011 00011 00010 50010 500880080007250
Bohrung (mm)19,72325,826,527,730,43626,526,5
Hub (mm)16,420,62223,224,827,52923,223,2
Betriebsdrehzahl (U/min)2500–10 0002000–10 0002000–11 0002000–11 5002000–11 0002000–11 0002000–95002000–90001800–9000
Gewicht (g)275455606620640888105012652800
Kraftstofftank (ml)100–170200–250300–350300–350350–400450–500500–600360500–600

Die Gewichte entsprechen dem Katalog, einschließlich des serienmäßigen Schalldämpfers, sofern mitgeliefert; beim FS400AR ist der Motorträger enthalten. Für Mehrzylindermotoren beachten Sie die gesonderten Anleitungen.

Wahl der Luftschraube​

ModellEinlaufen oder GrundempfehlungSport und KunstflugVorbildgetreue Modelle oder Hochdecker
AP06A5,7×3″——
AP09A7×4″7×3″—
S15AII8×4″8×4″; 8×5″8×4″
S32AII10×5″9×(6–7)″11×(4–5)″
S36AII10×6″9×6″; 9×7″; 10×6″11×4″; 11×5″
S40AII10×6″10,5×6″11×5″
S46AII11×5″11×6″12×5″
S52AII12×5″11×7″; 11×8″12×5″; 12×6″
S61AII12×6″12×8″; 12×9″13×5″
S91A13×6″13×8″; 13×10″15×8″
108A14×10″15×10″14×10″; 15×10″
180AR16×12″16×12″18×8″
FS30AR9×6″9×6″10,5×6″; 11×5″
FS52AR11×7″10×9″; 11×7″12×6″; 12,5×6″
FS70AR12×6″11×9″; 12×7″13×6″; 14×6″
FS80AR13×8″12×7″; 12×8″14×6″; 15×4″
FS91AR13×8″12×10″; 12×11″15×6″; 16×6″
FS120AR15×8″13×11″; 14×10″16×6″; 16×8″; 17×6″
FS180AR16×8″16×10″; 16×12″18×6″; 18×8″
FT160AR16×8″14×9″; 14×11″; 15×8″; 15×10″17×6″; 18×6″
FS400AR18×8″18×12″; 20×8″; 20×10″20×8″; 20×10″; 22×8″

Sicherheitshinweise und Warnungen​

Der Motor ist kein Spielzeug. Er ist eine leistungsfähige Verbrennungsmaschine, die bei unsachgemäßem Gebrauch Sie und andere verletzen kann.

Lesen Sie vor dem ersten Start die gesamte Anleitung, machen Sie sich mit Funktionen und Bedienung vertraut und beachten Sie besonders die Sicherheitshinweise.

Die Beachtung dieser Anleitung trägt zu zuverlässigem und sicherem Betrieb bei. Sie sind für den sicheren Betrieb Ihres Motors verantwortlich; handeln Sie stets überlegt und vorsichtig. Missbrauch oder Missachtung der Sicherheitsmaßnahmen kann schwere Verletzungen verursachen.

  1. Lassen Sie niemals kleine Kinder oder andere Personen, die durch den Betrieb Ihres Motors verletzt werden könnten, in die Nähe Ihres Motors kommen. Ein sicherer Abstand beträgt mindestens 5–6 m (20 Fuß). Niemand darf sich auf der Ebene der sich drehenden Luftschraube aufhalten!
  2. Befestigen Sie den Motor sicher im Modell oder auf einem geeigneten Prüfstand mit hochwertigen Stahl-Innensechskantschrauben, Scheiben und Sicherungsmuttern. Beachten Sie die Montageanweisungen des Modell- oder Prüfstandherstellers. Spannen Sie den Motor niemals direkt in einen Schraubstock!
  3. Verwenden Sie einen Propeller der richtigen Größe und beachten Sie die Befestigungshinweise dieser Anleitung sowie des Modellplans oder Bausatzes. Fragen Sie im Zweifel einen erfahrenen Modellbauer oder Fachhändler.
  4. Montieren Sie den Propeller richtig: Bei einem Frontmotor dreht er sich vom Cockpit aus gesehen im Uhrzeigersinn, von vorn gesehen dagegen. Ziehen Sie die Mutter mit einem passenden Schlüssel an, niemals mit einer Zange. Viertaktmotoren und große Zweitaktmotoren benötigen besondere Propeller-Sicherungsmuttern.
  5. Berühren Sie niemals den laufenden Propeller, lassen Sie keine Gegenstände damit in Berührung kommen und beugen Sie sich nicht über den laufenden Motor.
  6. Achten Sie auf die Luftschraube und schützen Sie Ihre Finger. Verwenden Sie beim Anwerfen stets einen Startstock aus dem Modellbaufachhandel oder einen kräftigen Lederhandschuh. Ein Elektrostarter ist vorzuziehen.
  7. Stellen Sie nach dem Start die Hauptnadel nur aus einer sicheren Position hinter dem laufenden Propeller ein.
  8. Stellen Sie das Gasgestänge so ein, dass der Motor bei vollständig zurückgenommenem Gasknüppel und Trimmhebel stoppt. Alternativ unterbrechen Sie die Kraftstoffzufuhr. Versuchen Sie niemals, den Motor durch Festhalten des Propellers anzuhalten.
  9. Sondern Sie jeden gerissenen, gespaltenen, eingekerbten oder anderweitig unsicheren Propeller aus. Reparieren Sie ihn nicht, sondern machen Sie ihn unbrauchbar. Verändern Sie den Propeller nicht. Prüfen Sie regelmäßig und häufig den festen Sitz aller Schrauben und Muttern.
  10. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie das Modell mit laufendem Motor zum Startplatz tragen. Richten Sie den Propeller von sich weg und halten Sie großen Abstand zu Zuschauern.
  11. Fliegen Sie nicht in der Nähe von oder unter Stromleitungen.

Weitere Sicherheitshinweise​

  1. Das Tragen einer Schutzbrille wird dringend empfohlen.
  2. Starten Sie den Motor nicht auf losem Kies oder Sand. Der Propeller kann Partikel in Gesicht und Augen schleudern und Verletzungen verursachen.
  3. Lose Kleidung wie Krawatten, Ärmel oder Schals darf nicht in den Propeller geraten. Tragen Sie keine losen Gegenstände wie Stifte oder Schraubendreher in der Brusttasche, aus der sie in den Propeller fallen könnten.
  4. Achten Sie darauf, dass weder Glühkerzenstecker noch Akkuleitungen in den Propeller geraten.
  5. Prüfen Sie bei Verwendung eines Spinners, dass dessen Blattausschnitte die Blattwurzeln nicht berühren und schwächen.

Warnung​

  1. Der Kraftstoff für Motoren mit Glühkerze ist giftig. Vermeiden Sie es, dass er in die Augen oder den Mund kommt. Bewahren Sie ihn immer in einem deutlich gekennzeichneten Behälter an einem dunklen, kühlen Ort und außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
  2. Der Kraftstoff für Motoren mit Glühkerze ist hochentzündlich. Halten Sie ihn in sicherer Entfernung von offenen Flammen, Wärmequellen, Funken oder anderen Dingen, die eine Entzündung verursachen können. In der Nähe des Kraftstoffs dürfen weder Sie noch andere Personen rauchen.
  3. Motor und Auspuffrohre werden im Betrieb sehr heiß. Berühren Sie sie erst nach dem Abkühlen; besonders Zylinderköpfe und Auspuffrohre können schwere Verbrennungen verursachen.
  4. Betreiben Sie den Motor niemals in geschlossenen Räumen, etwa Garagen oder Kellern. Die Abgase enthalten tödlich giftiges Kohlenmonoxid. Betreiben Sie den Motor ausschließlich im Freien.
  5. Denken Sie daran: Der Betrieb eines jeden Modells erfordert Erfahrung und ständige Beachtung der Sicherheitsgrundsätze. Flugzeug-, Schiffs- oder Automodelle verfügen über eine hohe Energie, die schwere Verletzungen oder erhebliche Sachschäden verursachen kann.
Gefahr

Gehen Sie stets vorsichtig vor! Bitten Sie als Anfänger einen erfahrenen Modellbauer um Hilfe und Rat! Lesen Sie vor dem ersten Startversuch die Anleitung und Sicherheitsregeln sorgfältig!

Funktionsweise eines Glühzündermotors​

Die Glühkerze im Zylinderkopf entzündet das Gemisch durch die Wärme ihrer Wendel und die katalytische Wirkung von Platin. Verwenden Sie zum Starten eine geeignete Glühversorgung, normalerweise 1,2–1,5 V, mit genügend Strom für hellorange glühende Wendel. Prüfen Sie eine ausgebaute, sicher im Stecker gehaltene Kerze fern von Kraftstoff; schirmen Sie Umgebungslicht ab, ohne die heiße Wendel zu berühren. Nach dem Start hält der Motor die Zündung ohne externe Glühversorgung aufrecht, solange Kraftstoff und Luft zugeführt werden.

Hauptteil​

Kraftstoff​

Verwenden Sie für die Zweitaktmotoren dieser Anleitung Modell-Glühzünderkraftstoff mit 20 % Rizinusöl oder eine geeignete gleichwertige Formulierung mit synthetischem Öl bzw. Rizinus-/Synthetikölgemisch. Nitromethanfreier FAI-Kraftstoff ist zulässig; der aktuelle Katalog empfiehlt auch Mischungen mit 1–15 % Nitromethan für einfachere Einstellung, zuverlässigeren Leerlauf und bessere Gasannahme.

Nach dem Einlaufen erlaubt der Katalog für S46AII und größere Motoren 15 % Rizinusöl. Die ursprüngliche gemeinsame Anleitung beschreibt diese Verringerung für Motoren über 7,5 cm³ (0,45 in³). Behalten Sie beim Einlaufen den höheren Ölanteil bei und übertragen Sie diese Verringerung weder auf kleinere Motoren noch auf die AP-Serie mit gesonderten Anleitungen.

Für die Einzylinder-Viertaktmotoren empfiehlt der Katalog KAVAN 4T Air mit 5 % Nitromethan zum Einlaufen und normalen Betrieb; nach dem Einlaufen sind 10 % oder 15 % zulässig. Bei rizinusbasiertem Kraftstoff nennt er mindestens 18 % Rizinusöl oder Rizinus-/Synthetikölgemisch und 5–15 % Nitromethan. Die Originalanleitung erlaubt auch nitromethanfreien Kraftstoff, empfiehlt jedoch Nitromethan für Viertakter und große Zweitakter. Beachten Sie die Empfehlung für den jeweiligen Motor; die Prozentangaben beziehen sich auf das gesamte Kraftstoffgemisch.

Glühkerzen​

Wählen Sie die Kerze nach Motortyp, Hubraum und Kraftstoff. KAVAN GP-1 wird als Universalkerze für diese Zwei- und Viertaktmotoren angegeben. Beginnen Sie mit der empfohlenen Kerze und prüfen Sie Alternativen nur zur Verbesserung des zuverlässigen Laufverhaltens.

Die ursprüngliche allgemeine Empfehlung nennt warme oder mittlere Kerzen unter 3,5 cm³ (0,21 in³), kalte Kerzen für 3,5–10 cm³ (0,21–0,60 in³) und sehr kalte Kerzen oder solche mit Steg über 10 cm³ (0,60 in³). Vorrang haben die aktuellen modellspezifischen Katalogempfehlungen:

ModelleEmpfohlene alternative Kerzen
S15AIIO.S. MAX No. 6 (früher A3); KAVAN Premium No. 1
S36AII, S40AII, S46AIIO.S. MAX No. 6 oder KAVAN Premium No. 1; bei höherem Nitromethananteil O.S. MAX No. 8 oder KAVAN Premium No. 3
S52AII, S61AII, S91AO.S. MAX No. 8; KAVAN Premium No. 3
108A, 180ARO.S. MAX No. 8 oder KAVAN Premium No. 3; bei höherem Nitromethananteil O.S. MAX No. 10 (früher A5)
FS30AR–FS180ARKAVAN PRO KF / Lange Viertaktkerzen: O.S. MAX F

Vorbereitung eines neuen Motors​

KAVAN-Motoren erfordern kein besonderes Verfahren und keine besonderen Vorbereitungen. Vor dem ersten Start empfehlen wir lediglich eine Petroleumspülung des Motors, um mögliche Konservierungsreste zu entfernen. Spülen Sie den Vergaser nicht mit Petroleum: Es kann die Silikondichtungen beschädigen.

Zweitaktmotoren​

  1. Schrauben Sie die Glühkerze heraus und geben Sie etwas Petroleum durch die Öffnung hinein. Bewegen Sie die Kurbelwelle eines ABC-Motors bei entfernter Kerze nur um den unteren Totpunkt; drehen Sie sie nicht über den oberen Totpunkt.
  2. Lassen Sie das Petroleum ab und wiederholen Sie den Vorgang 2–3-mal.
  3. Schrauben Sie die Kerze wieder ein und drehen Sie den Motor mit nur einer kleinen Petroleumrestmenge vorsichtig über den oberen Totpunkt. Wenden Sie niemals Gewalt gegen eingeschlossene Flüssigkeit an.
  4. Entfernen Sie die Kerze erneut und lassen Sie das restliche Petroleum vollständig ab.
    Achtung

    Der ABC-Zweitaktmotor darf ohne eingeschraubte Glühkerze nicht über den oberen Totpunkt gedreht werden!

Viertaktmotoren​

  1. Entfernen Sie die Kerze und geben Sie etwas Petroleum durch ihre Öffnung sowie durch den Entlüftungsnippel des Kurbelgehäuses hinein.
  2. Drehen Sie den Motor vorsichtig von Hand, lassen Sie die Flüssigkeit ab und wiederholen Sie dies 2–3-mal. Entfernen Sie sämtliche Flüssigkeit vor dem Wiedereinsetzen der Kerze.
Achtung

Verwenden Sie beim Spülen keinen Elektrostarter. Lässt sich der Motor nicht frei drehen, halten Sie an und lassen Sie die Flüssigkeit ab; gewaltsames Drehen gegen eingeschlossene Flüssigkeit kann innere Teile verbiegen oder brechen.

Einbau und Startausrüstung​

Ein kurzer Probelauf im Prüfstand hilft beim Kennenlernen des Motors. Verwenden Sie einen steifen Hartholz- oder Sperrholzträger mit U-Ausschnitt entsprechend der Kurbelgehäusebreite zwischen den Befestigungsfüßen. Verwenden Sie mindestens 25 mm lange Stahlschrauben mit dem größten in die Befestigungslöcher passenden Durchmesser, Unterlegscheiben und selbstsichernden Muttern. Befestigen Sie den Prüfstand fest an einem stabilen Tisch.

Sorgen Sie für ausreichenden Freiraum der Luftschraube und sicheren Zugang zu Nadeln und Kerze. Entfernen Sie lose Gegenstände, die in die Luftschraube geraten oder durch Vibrationen und Luftstrom bewegt werden könnten.

Achtung

Betreiben Sie den Motor draußen im Freien. Abgase enthalten giftiges Kohlenmonoxid. Der ursprüngliche Hinweis auf eine belüftete Werkstatt hebt das Verbot des Betriebs in Innenräumen nicht auf.

  1. Befestigen Sie den Tank so, dass sein Auslass auf gleicher Höhe mit der Hauptnadel des Vergasers liegt. Füllen Sie den empfohlenen Kraftstoff ein.
  2. Bereiten Sie eine geeignete Glühversorgung vor, lassen Sie sie jedoch getrennt: ein geregeltes Power Panel mit 12V-Akku oder einen Glühakku mit 1,2–1,5 V und mindestens 1700 mAh. Die 12 V sind die Eingangsspannung des Panels und dürfen niemals direkt an die Kerze angelegt werden.
  3. Montieren Sie die empfohlene Luftschraube so, dass ihr Blatt beim Erreichen des oberen Totpunkts von vorne gesehen auf „zwei Uhr“ steht. Ziehen Sie die Luftschraubenmutter korrekt an und verwenden Sie die vorgeschriebene Sicherheitskontermutter, sofern mitgeliefert.
Achtung

Die ursprüngliche tschechische und deutsche Anleitung beschreiben auch eine 2V-Bleizelle mit mindestens 3 m Leitung zur Spannungsreduzierung. Die Leitungslänge allein bestimmt weder ihren Widerstand noch gewährleistet sie die richtige Kerzenspannung. Verwenden Sie eine geeignete geregelte Glühversorgung; schließen Sie eine 2V-Zelle nicht direkt an eine für 1,2–1,5 V ausgelegte Kerze an.

Vergasereinstellung​

Steuerbare Funktionen:​

  1. Hauptnadel: bestimmt das Grundgemisch bei Vollgas; bei niedrigerer Drehzahl folgt die Gemischbildung dem Dosiersystem des Vergasers.
  2. Leerlaufnadel: dosiert Kraftstoff bei niedriger Drehzahl und Gaswechseln. Beginnen Sie mit der Werkseinstellung und ändern Sie sie nur bei Bedarf.
  3. Leerlauf-Anschlagschraube: begrenzt den Weg der Vergasertrommel.

Gasservo​

Stellen Sie Gestänge und Servoweg bei vollständig abgesenkter Gastrimmung so ein, dass Vollgas die Trommel ganz öffnet und die untere Knüppelstellung sie vollständig schließt. Erhöhen Sie die Trimmung für sicheren Leerlauf. Absenken muss den Motor wieder abstellen.

Wiederherstellen des Leerlauf-Grundgemischs​

Prüfen Sie bei stehendem Motor, getrennter Glühversorgung und abgetrennter Kraftstoffzufuhr den sanften Luftdurchfluss mit einem kurzen, sauberen, kraftstofffreien Schlauch am Kraftstoffanschluss. Statt des in der Originalanleitung vorgesehenen Blasens mit dem Mund verwenden Sie einen sauberen Hand-Blasebalg, um Kontakt mit giftigem Kraftstoff zu vermeiden. Verwenden Sie keine Druckluft.

  1. Schließen Sie die Trommel zunächst bis auf eine Öffnung höchstens so breit wie eine Modellbaustecknadel, etwa 0,7 mm.
  2. Stecken Sie den sauberen Prüfschlauch auf und öffnen Sie die Hauptnadel 1½ Umdrehungen aus vorsichtig geschlossener Stellung.
  3. Schließen Sie die Trommel gemäß dem Originalverfahren für die Durchflussprüfung vollständig. Führen Sie sanft Luft zu und stellen Sie die Leerlaufnadel so ein, dass gerade Luft durchtritt.
  4. Öffnen Sie die Leerlaufnadel um eine weitere 1/2 Umdrehung.
  5. Prüfen Sie den Luftstrom weiter, während Sie die Trommel öffnen. Etwa 15° von der Leerlaufstellung muss sich der Durchfluss deutlich ändern.
  6. Senken Sie den Leerlauf nicht durch übermäßiges Anfetten. Schließen Sie stattdessen die Trommel etwas weiter und wiederholen Sie die Leerlaufgemischeinstellung.

Starten​

Von vorne gesehen dreht der Motor gegen den Uhrzeigersinn. Sichern Sie Modell oder Prüfstand, halten Sie alle Personen von der Luftschraube fern und beginnen Sie mit der empfohlenen fetten Einstellung.

  1. Schließen Sie bei getrennter Glühversorgung die Hauptnadel vorsichtig, ohne ihren Sitz zu belasten, und öffnen Sie sie dann um 1½ Umdrehungen. Öffnen Sie das Gas etwa zu 1/3.
  2. Zum Handstart verschließen Sie den Vergasereinlass und drehen die Luftschraube mehrmals gegen den Uhrzeigersinn, um Kraftstoff anzusaugen. Öffnen Sie den Einlass anschließend wieder. Alternativ erlaubt die Originalanleitung einige Tropfen über dem Kolben durch Auslass- oder Kerzenöffnung oder ein kurzes Umdrehen des Modells mit eingebautem Motor. Verwenden Sie nur die erforderliche Kraftstoffmenge; vermeiden Sie Überfluten und montieren Sie ausgebaute Teile vor dem Start wieder.
  3. Lassen Sie beim elektrischen Starten den Vergasereinlass offen. Verschließen während des Elektrostarterbetriebs kann zu viel Kraftstoff ansaugen und eine hydraulische Blockierung verursachen.
  4. Drehen Sie bei getrennter Glühversorgung die Luftschraube von Hand und prüfen Sie die freie Bewegung. Eine Umdrehung gewährleistet nicht, dass sämtlicher überschüssiger Kraftstoff abgelaufen ist. Bei Widerstand befolgen Sie vor dem Einschalten Überfluteten Motor entleeren.
  5. Schließen Sie die Glühversorgung an. Verwenden Sie den Elektrostarter oder werfen Sie die Luftschraube mit Startstock oder stark gepolstertem Lederhandschuh kräftig an. Verwenden Sie niemals die bloße Hand.
  6. Geben Sie nach dem Start langsam Vollgas und schließen Sie die Hauptnadel allmählich, bis sich der Klang ändert und die Drehzahl steigt. Trennen Sie die Glühversorgung. Geht der Motor wegen zu fetten Gemischs aus, schließen Sie die Nadel um etwa 30° und starten Sie erneut.
  7. Sobald der Einlaufzustand die normale Einstellung erlaubt, schließen Sie die Hauptnadel in Schritten von 10–15° und warten jeweils die Drehzahlreaktion ab, bis weiteres Schließen die Drehzahl nicht mehr erhöht. Öffnen Sie anschließend wieder um 20–30° gegenüber der Höchstdrehzahlstellung für die fettere Betriebseinstellung gemäß Leerlaufablauf. Betreiben Sie einen neuen Motor nicht mit magerer Höchstdrehzahleinstellung.
  8. Zündet der Motor gar nicht, prüfen Sie Kerze und Glühversorgung. Läuft er nur wenige Sekunden, öffnen Sie die Hauptnadel um 1/2 Umdrehung, trennen Sie die Glühversorgung, saugen Sie bei Bedarf Kraftstoff an und versuchen Sie es erneut. Achten Sie darauf, ob nach Verbrauch der angesaugten Startmenge Kraftstoff im Zulaufschlauch nachfließt.

Überfluteten Motor entleeren​

Trennen Sie die Glühversorgung, schließen Sie die Hauptnadel und entfernen Sie die Kerze. Richten Sie die Kerzenöffnung nach unten und bewegen Sie die Luftschraube vorsichtig von Hand, um Kraftstoff fern von Personen und Zündquellen abzulassen. Beachten Sie bei ABC-Motoren das Verbot, mit entfernter Kerze über den oberen Totpunkt zu drehen. Erzwingen Sie die Drehung nicht und verwenden Sie keinen Elektrostarter. Setzen Sie nach bestätigter freier Bewegung die Kerze ein und stellen Sie die Nadel zurück; saugen Sie nicht sofort erneut Kraftstoff an.

Einlaufen​

Beim Einlaufen passen sich die beweglichen Teile unter Betriebstemperatur und Last aneinander an. Überstürzen Sie es nicht.

  1. Montieren Sie eine geeignete Luftschraube, öffnen Sie die Hauptnadel um 1½ Umdrehungen aus der vorsichtig geschlossenen Stellung und starten Sie. Lassen Sie den Motor 2–3 Minuten mit der niedrigsten Drehzahl laufen, bei der er mit fettem Gemisch weiterläuft.
  2. Schließen Sie die Hauptnadel so weit, dass die Drehzahl steigt, und lassen Sie den Motor 10 Sekunden laufen. Öffnen Sie sie für weitere 10 Sekunden wieder in die ursprüngliche fette Stellung. Wiederholen Sie dies bis zum leeren Tank.
  3. Stellen Sie nach dem folgenden Ablauf einen zuverlässigen Leerlauf ein.
  4. Starten Sie erneut, öffnen Sie die Hauptnadel für fetten Lauf um weitere 1/2–1 Umdrehung und lassen Sie 3–4 Tankfüllungen durchlaufen.
  5. Schließen Sie bei den folgenden Flügen oder Läufen die Hauptnadel allmählich zur normalen Einstellung hin. Nach etwa 6–10 Flügen sollte der Motor damit zuverlässig laufen. Behalten Sie die unten beschriebene leicht fette Reserve bei.

Ablauf der Leerlaufeinstellung​

  1. Starten Sie den Motor, lassen Sie ihn warm werden, öffnen Sie die Drossel ganz und trennen Sie die externe Glühversorgung. Öffnen Sie die Hauptnadel 20–30° weiter als in der Höchstdrehzahlstellung.
  2. Nehmen Sie Gas schrittweise zurück und finden Sie die niedrigste stabile Drehzahl. Stellen Sie mit der Sendertrimmung den niedrigsten praktischen Leerlauf ohne Abstellen ein.
  3. Geben Sie Vollgas. Stoppt der Motor, erhöhen Sie den Leerlauf geringfügig und wiederholen Sie den Test.
  4. Sobald die volle Leistung wieder erreicht wird, lassen Sie den Motor 10 Sekunden schnell laufen, schließen dann die Drossel und lassen ihn 5 Sekunden im Leerlauf laufen.
  5. Geben Sie erneut Vollgas. Stoppt der Motor oder erreicht er nicht zügig die volle Leistung, folgen Sie Feineinstellung des Leerlaufgemischs und wiederholen Sie den Ablauf bis zu zuverlässigen Übergängen.

Feineinstellung des Leerlaufgemischs​

Starten Sie den Motor, nehmen Sie allmählich Gas zurück und stellen Sie Leerlauf ein. Halten Sie das Modell sicher und heben Sie die Nase langsam aus der Waagerechten. Stellen Sie von hinter dem Propeller ein; stoppen Sie den Motor und trennen Sie die Glühversorgung, bevor Sie ein nicht sicher erreichbares Bedienelement berühren.

  1. Steigt die Drehzahl, schließen Sie die Leerlaufnadel geringfügig und wiederholen Sie den Test, bis die Drehzahl beim Anheben unverändert bleibt.
  2. Läuft der Motor unregelmäßig oder stoppt er, öffnen Sie die Leerlaufnadel geringfügig und wiederholen Sie den Test.
Hinweis

Haupt- und Leerlaufgemisch beeinflussen einander. Eine größere Änderung kann die Nachstellung des jeweils anderen erfordern.

Fehlerbehebung​

Stellen Sie vor Prüfung, Ausbau oder Austausch von Teilen den Motor ab und trennen Sie die Glühversorgung. Schließen Sie sie nur für einen kontrollierten Startversuch wieder an.

SymptomUrsacheAbhilfe
Motor zündet nichtZu geringe StartdrehzahlLaden Sie den Starterakku; werfen Sie kräftig und sicher an.
Entladener GlühakkuLaden Sie den Akku.
Durchgebrannte GlühwendelErsetzen Sie die Kerze und prüfen Sie, dass die Glühversorgung ihre Nennspannung, normalerweise 1,2–1,5 V, nicht überschreitet.
Defekte Glühleitung oder defekter SteckerPrüfen Sie die Verkabelung und testen Sie mit einer sicher funktionierenden Kerze.
ÜberflutungBefolgen Sie das obige Verfahren zum Entleeren; saugen Sie vor dem nächsten Versuch nicht erneut Kraftstoff an.
Zu wenig Kraftstoff angesaugtWiederholen Sie das Ansaugen bei getrennter Glühversorgung.
Motor zündet, läuft aber nicht weiterFalsche GlühversorgungPrüfen Sie, ob die Glühspannung zu niedrig oder zu hoch ist.
Leichte ÜberflutungTrennen Sie nach etwa 10 erfolglosen Anwerfversuchen die Glühversorgung und warten Sie einige Minuten. Prüfen Sie vor dem nächsten Versuch die freie Drehbarkeit. Läuft der Motor weiterhin nicht, lassen Sie überschüssigen Kraftstoff wie oben beschrieben ab.
Zu geringe StartdrehzahlWerfen Sie kräftiger, aber sicher an oder laden Sie den Starterakku.
Motor zündet ein- oder zweimal, danach nicht mehrEntladener GlühakkuLaden Sie den Akku.
Zu wenig Kraftstoff angesaugtWiederholen Sie das Ansaugen bei getrennter Glühversorgung.
Motor startet, verliert Drehzahl und geht ausZu fettes GemischSchließen Sie die Hauptnadel um 1/2 Umdrehung (180°), warten Sie einige Minuten und starten Sie ohne erneutes Ansaugen.
Motor startet, erhöht die Drehzahl und geht ausKraftstoff erreicht den Motor nichtPrüfen Sie Tankinhalt, geknickte oder gerissene Kraftstoffschläuche und Schmutz im Vergaser.
Motor geht nach Trennen der Glühversorgung ausZu fettes GemischSchließen Sie die Hauptnadel etwas.
Ungeeignete Kerzen-Kraftstoff-KombinationVerwenden Sie geeigneten Kraftstoff oder eine geeignete Kerze.

Wartung​

Sauberkeit des Kraftstoffsystems​

Betreiben Sie den Motor nicht in staubiger Umgebung und schützen Sie ihn bei Bodenläufen vor aufgewirbeltem Staub. Spülen Sie den Tank vor dem Einbau mit Methanol oder frischem Glühzünderkraftstoff. Setzen Sie einen Leitungsfilter zwischen Tank und Motor sowie einen Ansaugfilter in die Vorratsflasche oder an den Pumpeneinlass. Halten Sie die Vorratsflasche bei Nichtgebrauch geschlossen. Prüfen und reinigen Sie Filter und Vergaserdüse regelmäßig.

Nach dem Fliegen​

  1. Leeren Sie am Ende des Flugbetriebs den Tank.
  2. Sichern Sie das Modell draußen in normaler Betriebsposition, schließen Sie die Glühversorgung an und starten Sie nach Bedarf erneut, um Kraftstoffreste im Motor zu verbrauchen. Sobald er nicht mehr zündet, trennen Sie die Glühversorgung und drehen Sie den noch warmen Motor 4–5 Sekunden mit dem Starter durch.
  3. Geben Sie bei weiterhin getrennter Glühversorgung etwas frischen Glühzünderkraftstoff mit Schmierstoff, aber ohne Nitromethan hinein. Prüfen Sie durch vorsichtiges Drehen von Hand die freie Bewegung und verteilen Sie den Schmierstoff anschließend 4–5 Sekunden mit dem Starter. Lassen Sie Reste ab. Diese Spülung ist besonders nach Nitromethankraftstoff sinnvoll, um Korrosion durch Verbrennungsrückstände zu begrenzen.
  4. Geben Sie vor längerer Lagerung einige Tropfen geeignetes After-Run-Öl zum Korrosionsschutz der inneren Teile hinzu.

Ventilprüfung bei Viertaktmotoren​

Das Ventilspiel ist werkseitig eingestellt. Prüfen Sie es regelmäßig; bei Flugbetrieb an jedem Wochenende etwa alle 3–4 Monate. Prüfen Sie es auch nach längerem Betrieb bei Leistungsverlust sowie nach Zerlegung oder Reparatur nach einem Absturz. Siehe Ventilspiel bei Viertaktmotoren im Anhang.

Anhang​

Abmessungen (mm)​

ABCDEFGH
AP06A241045M438,533
AP09A301158M543,541
S15AII31,51162M549,842,8
S32AII381574,91/4″–2856,753,2
S36AII381574,91/4″–2856,753,2
S40AII4417,584,31/4″–2870,260,3
S46AII4417,5851/4″–287060
S52AII4417,585,81/4″–2870,960,7
S61AII522597,85/16″–2480,368,5
S91A522597,55/16″–2484,767
108A5825105,33/8″–249073,7
180AR6836,5133,73/8″–2410896,6
FS-30AR361464,71/4″–287146,8
FS-52AR4417,580,61/4″–2882,459,2
FS-70AR5021895/16″–2497,465,3
FS-80AR5021905/16″–2498,365,3
FS-91AR5225905/16″–2410065,3
FS-120AR58251065/16″–24116,378,3
FS-180AR5825111,83/8″–2412080,8
FT-160AR80681203/8″–24195,369,556,556,5
FS-400ARØ122160,53/8″–24Ø22778

Ventilspiel bei Viertaktmotoren​

Verwenden Sie Fühlerlehren mit 0,04 mm und 0,10 mm, einen 2mm-Inbusschlüssel, einen Maulschlüssel Nr. 5 und einen kleinen Schlitzschraubendreher. Die Originalanleitung nennt alternativ den Werkzeugsatz O.S. MAX Nr. 72200060; klären Sie Eignung und Verfügbarkeit im Modellbaufachhandel.

Achtung

Prüfen und stellen Sie das Ventilspiel nur bei kaltem Motor und getrennter Glühversorgung ein.

  1. Lösen Sie die beiden Innensechskantschrauben und nehmen Sie den Kipphebeldeckel ab.
  2. Drehen Sie die Luftschraube 2 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn und beobachten Sie die Ventile. Drehen Sie weiter, bis Kompression spürbar wird, dann um weitere 1/4 Umdrehung bis zum oberen Totpunkt des Verdichtungstakts mit beiden Ventilen geschlossen.
  3. Messen Sie zwischen Kipphebel und Ventilschaft. Das vorgeschriebene Spiel beträgt 0,04–0,10 mm: Die 0,04mm-Lehre muss hineinpassen, die 0,10mm-Lehre nicht.
  1. Falls eine Einstellung nötig ist, lösen Sie die Kipphebel-Kontermutter vorsichtig mit dem Schlüssel Nr. 5 und drehen Sie die Stellschraube etwa 1/2 Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn, um den Spalt zu vergrößern.
  2. Setzen Sie die 0,04mm-Lehre ein und drehen Sie die Schraube vorsichtig im Uhrzeigersinn, bis sie die Lehre gerade berührt.
  3. Halten Sie die Schraube fest und ziehen Sie die Kontermutter an. Entfernen Sie die Lehre, drehen Sie den Motor durch seinen Arbeitszyklus und prüfen Sie beide Ventile erneut. Montieren Sie den Kipphebeldeckel.
Achtung

Zu geringes Spiel kann das vollständige Schließen des Ventils verhindern und den Start erschweren. Zu großes Spiel verringert die Ventilöffnung und kann Leistung kosten.

Motor für den Versand vorbereiten​
  1. Reinigen Sie den Motor und entfernen Sie den gesamten Kraftstoff. Legen Sie Kaufbeleg, eine knappe, aber genaue Fehlerbeschreibung, Rücksendeadresse, tagsüber erreichbare Telefonnummer und E-Mail-Adresse bei.
  2. Senden Sie nur vom Servicetechniker angeforderte Teile. Legen Sie weder Kraftstoff, Akkus, Ladegeräte, Glühzubehör, Anleitungen noch sonstiges Zubehör bei.
  3. Verpacken Sie den Motor unbeweglich in einem stabilen, passend großen Karton. Halten Sie lose Papier- oder Schaumstoffteilchen vom Motor fern; geben Sie Motor oder loses Füllmaterial bei Bedarf in einen verschlossenen Beutel.
  4. Stimmen Sie den Versand mit dem Service ab und nutzen Sie geeignete Sendungsverfolgung und Versicherung. Bewahren Sie den Versandbeleg auf.