Zum Hauptinhalt springen

KAVAN Savage Max V2 1080mm - Bauanleitung

KAVAN Savage Max V2 - blau
KAV02.8025V2

KAVAN Savage Max V2 - blau

KAVAN Savage Max V2 - rot
KAV02.8026V2

KAVAN Savage Max V2 - rot

Einleitung​

Der Savage Max V2 ist ein Bausatz für ein 3D-Kunstflugmodell aus kohlefaserverstärktem EPP (expandiertem Polypropylen). Die großen Ruderflächen und das Pendel-Höhenleitwerk eignen sich für Piloten, die einen Trainer mit Quer-, Höhen-, Seitenruder und Gas bereits sicher beherrschen. Motor, Regler, Fernsteuerung, Flugakku und vier Servos wählt und montiert der Modellbauer selbst.

Bevor Sie beginnen​

  1. Wenn Sie kein erfahrener RC-Pilot sind, lassen Sie Ihr fertiggestelltes Modell von einem erfahrenen Piloten prüfen und bitten Sie ihn um Unterstützung bei den ersten Flügen. Auch eine ausführliche Anleitung kann nicht jede Besonderheit eines komplexen RC-Modells abdecken. Ein erfahrener Modellbauer kann Ihr Modell rasch überprüfen und damit zum Erfolg Ihrer ersten Flüge beitragen.
  2. Bauen Sie das Modell genau nach dieser Anleitung zusammen. Nehmen Sie keine Änderungen vor, da diese die Flugeigenschaften nachteilig beeinflussen können.
  3. Prüfen Sie vor Beginn den gesamten Bausatzinhalt auf fehlende oder beschädigte Teile. Dadurch lernen Sie zugleich die einzelnen Bauteile Ihres Modells kennen. Sollten Teile fehlen oder beschädigt sein, wenden Sie sich umgehend an Ihren Händler, um Ersatz zu erhalten.
  4. Passen Sie jedes Teil vor dem Verkleben probeweise ein. Prüfen Sie, ob Sie das richtige Teil verwenden und ob es gut sitzt. Auch viel Klebstoff kann eine schlechte Passung nicht ausgleichen.
  5. Die Anleitung zeigt die anfängliche Schwerpunktlage (CG) und die empfohlenen Ruderausschläge. Halten Sie beim Erstflug den angegebenen Schwerpunkt ein; andernfalls kann das Modell instabil, schwer steuerbar oder nicht sicher fliegbar sein. Lesen Sie vor späteren Anpassungen den Abschnitt zur Flugvorbereitung.
Hinweis

Ihr Händler kann Bausätze nicht zurücknehmen, wenn bereits mit dem Bau begonnen wurde.

Sicherheitshinweise​

Dieses RC-Modell ist kein Spielzeug. Betreiben Sie es vorsichtig und halten Sie sich genau an die Anweisungen in dieser Anleitung.

Bauen Sie das Modell genau nach dieser Anleitung zusammen. Nehmen Sie KEINE Änderungen vor. Bei Nichtbeachtung erlischt die Garantie automatisch. Befolgen Sie die Anweisungen, um ein sicheres und stabiles Modell zu erhalten.

Kinder unter 14 Jahren dürfen das Modell nur unter Aufsicht eines Erwachsenen betreiben.

Prüfen Sie vor jedem Flug, dass das Modell in einwandfreiem Zustand ist, die gesamte Ausrüstung korrekt funktioniert und die Struktur unbeschädigt ist.

Fliegen Sie nur bei leichtem Wind an einem sicheren Ort ohne Hindernisse.

Allgemeine Warnhinweise​

  • Ein RC-Flugmodell ist kein Spielzeug! Unsachgemäßer Gebrauch kann schwere Verletzungen und Sachschäden verursachen. Fliegen Sie nur an einem sicheren Ort und befolgen Sie alle Anweisungen und Empfehlungen dieser Anleitung. Vorsicht vor der Luftschraube! Halten Sie lose Gegenstände wie Kleidung, Stifte oder Schraubendreher von der drehenden Luftschraube fern. Halten Sie Ihre Hände und Ihr Gesicht sowie andere Personen und Tiere außerhalb ihres Gefahrenbereichs.
  • Als Benutzer sind Sie dafür verantwortlich, das Produkt so zu betreiben, dass weder Sie noch andere gefährdet werden und keine Schäden am Produkt oder fremdem Eigentum entstehen. Das Modell wird durch Funksignale gesteuert, die durch äußere, nicht von Ihnen beeinflussbare Quellen gestört werden können. Störungen, Ausrüstungsfehler oder Pilotenfehler können zum Kontrollverlust führen. Halten Sie deshalb in allen Richtungen ausreichend Sicherheitsabstand um das Modell, um Zusammenstöße und Verletzungen zu vermeiden.
  • Betreiben Sie das Modell niemals mit schwachen Senderbatterien oder einem entladenen Senderakku.
  • Betreiben Sie Ihr Modell stets auf einer freien Fläche, abseits von Stromleitungen, Fahrzeugen, Verkehr und Personen. Meiden Sie belebte Bereiche, in denen Verletzungen oder Schäden entstehen könnten.
  • Beachten Sie sorgfältig die Anweisungen und Warnhinweise für dieses Produkt sowie für sämtliche zusätzlich verwendete Ausrüstung, etwa Ladegeräte und Akkus.
  • Bewahren Sie Chemikalien, Kleinteile und elektrische Ausrüstung außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
  • Feuchtigkeit beschädigt die Elektronik. Halten Sie Wasser von allen Geräten fern, die nicht ausdrücklich dafür ausgelegt und geschützt sind.
  • Das Modell besteht überwiegend aus Kunststoff und ist nicht feuerfest. Halten Sie es von Wärmequellen, direkter Sonne und heißen geschlossenen Fahrzeugen fern; hohe Temperaturen können die Schaumzelle verformen oder andere Schäden verursachen.
  • Trennen Sie den Flugakku, wenn das Modell nicht benutzt wird. Auch bei Gas auf Minimum nimmt der Regler Strom auf. Ein über Stunden oder Tage angeschlossener Akku kann tiefentladen und beschädigt werden; zudem besteht Brandgefahr.

Lieferumfang​

Bedruckte EPP-Teile für Rumpf, Tragfläche, Leitwerk und Radverkleidungen; Sperrholz-Motorspant; Kohlefaserverstärkungen und Fahrwerk; Räder; Kunststoffhörner und Beschläge; Anlenkungsteile und Anleitung. Motor, Luftschraube, Regler, Fernsteuerung, Flugakku und Servos sind nicht enthalten.

Eigenschaften​

  • Bedruckte EPP-Flugzeugteile mit Kohlefaserverstärkungen
  • In der Tschechischen Republik entwickelt und hergestellt
  • Große Ruderflächen und eine leichte Zelle
  • Pendel-Höhenleitwerk auf einem Kohlefaserrohr
  • Kohlefaser-Hauptfahrwerk und frei schwenkbares Spornrad
  • Steuerung von Querruder, Höhenruder, Seitenruder und Gas

Technische Daten​

ParameterWert
Spannweite1080 mm
Länge1200 mm
FluggewichtEtwa 850 g

Zusätzlich erforderlich​

  • Sender und kompatibler Empfänger mit mindestens 4 Kanälen; empfohlen wird eine Computerfernsteuerung mit Dual Rate und Expo.
  • Brushless-Antrieb, geeigneter 3S- oder 4S-LiPo-Flugakku mit Ladegerät sowie vier Mikroservos: zwei für die Querruder, eines für das Höhenruder und eines für das Seitenruder. Wählen Sie eine vollständige Kombination aus den folgenden Tabellen.
  • Übliches Modellbauwerkzeug: Modellbaumesser (KAV66.770), Schraubendreher, Zangen, Bohrmaschine mit Bohrern Ø1,5 mm, Ø1,6 mm, Ø2,0 mm und Ø3,0 mm sowie Schleifpapier mit Körnung 180–360.
  • Mittelflüssiger Sekundenkleber (KAV56.9952), dünnflüssiger Sekundenkleber (KAV56.9951), Sekundenkleber-Aktivator (KAV56.9959) und Heißkleber.

Empfohlene Antriebe und Servos​

  • Freizeit-Kunstflug: Für Kunstflugeinsteiger und Freizeitpiloten, die klassischen Kunstflug mit einem leichten, äußerst robusten Schaummodell bevorzugen.
  • Kunstflug: Für sportliche Piloten, die klassischen Kunstflug bevorzugen.
  • Freizeit-3D: Für 3D-Einsteiger und Freizeitpiloten.
  • 3D: Für Piloten, die anspruchsvollen 3D-Kunstflug mögen.
Hinweis

Bei Analogservos kann ein 40–45A-Regler mit ausreichend dimensioniertem linearem BEC verwendet werden. Für schnelle Digitalservos mit hohem Drehmoment ist ein leistungsfähiges Schalt-BEC erforderlich. Prüfen Sie die Spannungs- und Stromanforderungen aller vier Servos.

3S LiPo Acro​

3S LiPoFreizeit-KunstflugKunstflug
MotorKAVAN C3536-1250KAVAN PRO 3536-1150
PropellerAPC 10×5"EAPC 10×5"E
ReglerKAVAN R-40SB PlusKAVAN PRO-40SB
AkkuKAVAN LiPo 11,1 V 1800 mAh 30/60CKAVAN LiPo 11,1 V 1300 mAh 40/80C
ServosKAVAN GO-13MG, Hitec HS-65MG oder HS-70MGKAVAN GO-1013MG, Hitec HS-5065MG oder HS-5070MH

3S LiPo 3D​

3S LiPoFreizeit-3D3D
MotorKAVAN C3536-1000KAVAN PRO 3536-1000
PropellerAPC 11×4,7"SFAPC 11×4,7"SF
ReglerKAVAN R-40SB PlusKAVAN PRO-40SB
AkkuKAVAN LiPo 11,1 V 1800 mAh 40/80CKAVAN LiPo 11,1 V 1300 mAh 40/80C
ServosKAVAN GO-13MG, Hitec HS-65MG oder HS-70MGKAVAN GO-1013MG, Hitec HS-5065MG oder HS-5070MH

4S LiPo​

4S LiPoKunstflug3D
MotorKAVAN PRO 3536-1150KAVAN PRO 3536-1000
PropellerAPC 9×5"EAPC 10×4,7"SF
ReglerKAVAN PRO-40SBKAVAN PRO-40SB
AkkuKAVAN LiPo 14,8 V 1300 mAh 40/80CKAVAN LiPo 14,8 V 1300 mAh 40/80C
ServosKAVAN GO-1013MG, Hitec HS-5065MG oder HS-5070MHKAVAN GO-1013MG, Hitec HS-5065MG oder HS-5070MH

Stückliste​

Identifizieren Sie die mitgelieferten Teile anhand der Abbildungsverweise. Die Maße beziehen sich auf die Einzelteile, sofern nicht anders angegeben.

Hauptteile​

TeilAnzahlMaterialAbmessungenAbbildung
Bedienungsanleitung1PapierA4—
Rumpf – oberer senkrechter Teil1EPP—(Abb. 68)
Rumpf – unterer senkrechter Teil1EPP—(Abb. 28)
Rumpf – vorderer waagerechter Teil1EPP—(Abb. 1)
Rumpf – hinterer waagerechter Teil1EPP—(Abb. 1)
Tragfläche – linke + rechte Hälfte1+1EPP—(Abb. 4)
Kabinenhaube1EPP—(Abb. 28)
Seitenflosse und Seitenruder1EPP—(Abb. 69)
Pendel-Höhenleitwerk – linke + rechte Hälfte1+1EPP—(Abb. 14)
Radverkleidung2EPP—(Abb. 51)
Hauptfahrwerk1Kohlefaser—(Abb. 47)

Kohlefaserteile​

TeilAnzahlMaterialAbmessungenAbbildung
Tragflächenholm2Kohlefaser5×1×1000 mm(Abb. 7)
Rumpfverstärkung4 + 1Kohlefaser4 × 3×0,5×1000 mm + 1 × 3×0,5×500 mm(Abb. 8) (Abb. 9)
Rohr des Pendel-Höhenleitwerks1KohlefaserØ5/3,5×330 mm(Abb. 16)
Nasenverstärkung1Kohlefaser3×1×1000 mm(Abb. 21)

Kleinteilebeutel​

TeilAnzahlMaterialAbmessungenAbbildung
Motorspant1Sperrholz3 mm(Abb. 21)
Höhenrudergestänge1KohlefaserØ1,8×100 mm(Abb. 61)
Seitenrudergestänge1KohlefaserØ1,8×125 mm(Abb. 65)
Querruderhörner1 SatzKunststoff—(Abb. 31)
Seitenruderhorn1 SatzKunststoff—(Abb. 65)
Höhenruderhorn1 SatzKunststoff—(Abb. 16)
Fahrwerksplatte1Glasfaserlaminat—(Abb. 27)
Rad2KunststoffØ50 mm(Abb. 51)
Spornrad1KunststoffØ25 mm(Abb. 70)
Halter der Radverkleidung2Kunststoff—(Abb. 51)
Radachse2StahlInnensechskantschraube M3×16 mm(Abb. 51)
Mutter M34StahlM3(Abb. 51)
Hutmutter M32StahlM3(Abb. 51)
Unterlegscheibe M3, klein4StahlØ6 mm(Abb. 51)
Unterlegscheibe M3, groß4StahlØ9 mm(Abb. 47)
Fahrwerksschraube4StahlInnensechskantschraube M3×30 mm(Abb. 47)
Halter der Fahrwerksschraube4Kunststoff—(Abb. 21)
Fahrwerksbügel2Kunststoff—(Abb. 47)
Spornradgabel1 SatzKunststoff—(Abb. 70)
Spornradachse1StahlSchraube M2×10 mm(Abb. 70)
Schwenkachse der Spornradgabel1StahlSchraube M2×5 mm(Abb. 70)
Lager des Pendel-Höhenleitwerks2Kunststoff—(Abb. 12)
Halter des Höhenleitwerksrohrs1 SatzKunststoff—(Abb. 13)
Gabelkopf8Kunststoff—(Abb. 43) (Abb. 61) (Abb. 65)
Gabelkopfbolzen8Messing—(Abb. 43) (Abb. 61) (Abb. 65)
Querrudergestänge2StahlSchraube M2×40 mm(Abb. 43) (Abb. 44)
Gewindehülse M22Messing—(Abb. 61) (Abb. 65)

Hauptteil​

Zusammenbau des Modells​

Gefahr

Lassen Sie die Luftschraube während des Baus, der Fernsteuerungseinstellung und des ersten Motortests abgenommen. Der Flugakku bleibt außer bei erforderlichen Funktionsprüfungen getrennt. Schalten Sie vor dem Anschließen des Flugakkus den Sender mit Gas auf Minimum ein; trennen Sie den Akku, bevor Sie den Sender ausschalten.

Zeichnungssymbole und Schablonen​

Folgen Sie den Abbildungen in ihrer nummerierten Reihenfolge. Die Beschriftungen in den Originalzeichnungen bedeuten:

Beschriftung in der ZeichnungBedeutung
Medium CAMittelflüssiger Sekundenkleber
Thin CADünnflüssiger Sekundenkleber
No glue / Do not glueDie markierte Verbindung in diesem Arbeitsschritt nicht verkleben
CarbonKohlefaserverstärkung einsetzen
Rote TropfenEinige Tropfen des angegebenen Klebers auftragen
AcceleratorSekundenkleber-Aktivator verwenden
Hot glueHeißkleber verwenden
TS / Top sideOberseite
BS / Bottom sideUnterseite
L + RSpiegelbildliche linke und rechte Baugruppen herstellen
Bohrersymbol und ØAuf den angegebenen Durchmesser aufbohren
Cut / Cut lineEntlang der markierten Linie schneiden
Roughen / Sand to shapeKlebefläche aufrauen oder das Ende in die gezeigte Form schleifen
Servo neutralServo vor dem Einstellen des Hebels elektrisch zentrieren

Die Gestängeschablonen auf den Seiten 18–19 der mitgelieferten gedruckten Anleitung haben den Maßstab 1:1. Verwenden Sie sie zum Ausrichten der Servohebelverlängerungen und Einstellen der Ruderneutralstellung. Messen Sie keine Längen an einer skalierten Bildschirmabbildung ab. (Abb. 35) (Abb. 36) (Abb. 46) (Abb. 58) (Abb. 82) (Abb. 83)

Tragfläche und waagerechter Rumpfteil​

  1. Verkleben Sie den vorderen und hinteren waagerechten Rumpfteil mit mittelflüssigem Sekundenkleber. Lassen Sie die markierte Öffnung in der Nase für den Motorspant unverklebt. Bestimmen Sie Ober- und Unterseite anhand der Aussparungen für die Leitwerkslager. (Abb. 1) (Abb. 2) (Abb. 3)
  2. Kleben Sie beide Tragflächenhälften mit mittelflüssigem Sekundenkleber an den Rumpf und richten Sie ihre Profile am waagerechten Rumpfteil aus. Schneiden Sie die Holmschlitze auf beiden Seiten 6 mm tief ein und kleben Sie auf jeder Seite einen Kohlefaserholm 5×1×1000 mm mit dünnflüssigem Sekundenkleber ein. (Abb. 4) (Abb. 5) (Abb. 6) (Abb. 7)
  3. Ordnen Sie die Rumpfverstärkungen P und D1–D5 an. Schneiden Sie vier Streifen 3×0,5×1000 mm und einen Streifen 3×0,5×500 mm nach dem Zuschnittplan zu und prüfen Sie jedes Teil am Modell. Setzen Sie die Verstärkungen auf beiden Seiten ein und verkleben Sie sie mit dünnflüssigem Sekundenkleber. (Abb. 8) (Abb. 9) (Abb. 10) (Abb. 11)

Pendel-Höhenleitwerk​

  1. Kleben Sie die beiden Höhenleitwerkslager mit mittelflüssigem Sekundenkleber in der richtigen Ausrichtung in den Rumpf. Trennen Sie die Rohrhalter voneinander und kleben Sie sie in die beiden Leitwerkshälften. (Abb. 12) (Abb. 13) (Abb. 14) (Abb. 15)
  2. Schieben Sie das mitgelieferte 330mm-Kohlefaserrohr probeweise durch Leitwerk und Rumpflager. Trennen Sie die Höhenruderhornteile a und b; legen Sie b für den Servohebel beiseite. Schieben Sie a nach unten weisend auf das Rohr. Noch nicht verkleben. (Abb. 16) (Abb. 17) (Abb. 18)
  3. Richten Sie beide Leitwerkshälften aus und lassen Sie an jedem Rumpflager einen Spalt von 0,5–1 mm. Verkleben Sie das Rohr mit mittelflüssigem Sekundenkleber nur in den Leitwerkshälften. Lassen Sie keinen Kleber in die Rumpflager gelangen, damit sich die Baugruppe frei drehen kann. (Abb. 19) (Abb. 20)

Nase und unterer Rumpfteil​

  1. Schneiden Sie den Kohlefaserstreifen 3×1×1000 mm in vier 210mm-Stücke. Verkleben Sie die Halter der Fahrwerksschrauben paarweise mit ausgerichteten Nuten und kleben Sie sie anschließend mit mittelflüssigem Sekundenkleber in den Rumpf. (Abb. 21) (Abb. 22) (Abb. 23)
  2. Kleben Sie den Sperrholz-Motorspant mit mittelflüssigem Sekundenkleber in die Nase. Setzen Sie die vier Kohlefaserverstärkungen ein, zwei oben und zwei unten, und verkleben Sie sie mit dünnflüssigem Sekundenkleber. Rauen Sie die GFK-Fahrwerksplatte auf und kleben Sie sie auf die Unterseite; richten Sie die Löcher an den Schraubenhaltern aus. (Abb. 24) (Abb. 25) (Abb. 26) (Abb. 27)
  3. Kleben Sie das Kabinenprofil an den senkrechten Rumpfteil. Schneiden Sie die Verbindungsstege entlang der gezeigten Linie durch und trennen Sie den unteren Teil c vom oberen Teil d. Kleben Sie c mit mittelflüssigem Sekundenkleber rechtwinklig an die Unterseite des waagerechten Rumpfteils. Legen Sie d für später beiseite. (Abb. 28) (Abb. 29) (Abb. 30)

Querruderservos und Anlenkungen​

  1. Trennen Sie die Servohebelverlängerungen e und Querruderhörner f. Zentrieren Sie beide Querruderservos elektrisch und montieren Sie die Hebel mit Verlängerungen spiegelbildlich. Schneiden Sie die Kabelkanäle 4 mm tief ein und setzen Sie die Servos probeweise ohne Kleber ein. (Abb. 31) (Abb. 32) (Abb. 33) (Abb. 34)
  2. Richten Sie jede Verlängerung an der Gestängeschablone im Maßstab 1:1 aus. Heften Sie sie mit dünnflüssigem Sekundenkleber an den Servohebel, bohren Sie das gezeigte Sicherungsloch Ø1,5 mm, drehen Sie die Sicherungsschraube von hinten ein und kürzen Sie das überstehende Ende bündig. Befestigen Sie die Servos mit Heißkleber und verlegen Sie ihre Kabel in den Schlitzen. (Abb. 36) (Abb. 37) (Abb. 38) (Abb. 39) (Abb. 40) (Abb. 41)
  3. Kleben Sie die Querruderhörner mit mittelflüssigem Sekundenkleber in ihre Schlitze. Kürzen Sie die mitgelieferten M2-Schrauben zu 28mm-Gewindestangen und schrauben Sie auf jedes Ende einen Gabelkopf. Stellen Sie jedes Gestänge auf 54 mm zwischen den Bolzenmitten ein, prüfen Sie es an der Schablone und sichern Sie beide Gabelköpfe mit ihren Bolzen. (Abb. 42) (Abb. 43) (Abb. 44) (Abb. 45) (Abb. 46)

Hauptfahrwerk​

  1. Bohren Sie die Radachslöcher im Kohlefaserfahrwerk auf Ø3,0 mm auf. Führen Sie das Fahrwerk über den unteren Rumpfteil und befestigen Sie es mit den beiden Bügeln, vier Schrauben M3×30 mm und vier großen M3-Unterlegscheiben. (Abb. 47) (Abb. 48) (Abb. 49) (Abb. 50)
  2. Bohren Sie die Radnaben auf Ø3,0 mm auf. Montieren Sie jedes Rad mit einer kleinen Unterlegscheibe und Mutter auf einer Achsschraube M3×16 mm. Rauen Sie die drei Klebelaschen jedes Radverkleidungshalters auf, setzen Sie den Halter auf und befestigen Sie die Baugruppe mit der verbleibenden kleinen Unterlegscheibe und einer M3-Hutmutter am Fahrwerk. Kleben Sie die EPP-Radverkleidungen mit mittelflüssigem Sekundenkleber an die Halter. Prüfen Sie, ob sich beide Räder frei drehen. (Abb. 51) (Abb. 52) (Abb. 53) (Abb. 54) (Abb. 55)

Höhen- und Seitenruderanlenkung​

  1. Zentrieren Sie das Höhenruderservo, montieren Sie Verlängerung b und richten Sie sie an der Höhenruderschablone aus. Sichern Sie die Verlängerung mit dünnflüssigem Sekundenkleber und einer Schraube durch das Ø1,5mm-Loch; kürzen Sie die Schraube wie bei den Querrudern bündig. Befestigen Sie das Servo nach der Lageprüfung mit Heißkleber. (Abb. 56) (Abb. 57) (Abb. 58) (Abb. 59) (Abb. 60)
  2. Schleifen Sie die Enden des Höhenrudergestänges Ø1,8×100 mm in die gezeigte Form und kleben Sie den festen Gabelkopf sowie die M2-Gewindehülse mit dünnflüssigem Sekundenkleber auf. Schrauben Sie den einstellbaren Gabelkopf auf die Hülse. Die Zeichnung zeigt 130 mm zwischen den Bolzenmitten und 98 mm zwischen den markierten Anschlussflächen; dies sind Montagemaße, keine Zuschnittlängen des Kohlefaserstabs. Richten Sie das Leitwerk am waagerechten Rumpfteil aus, sichern Sie die Gabelkopfbolzen und kleben Sie erst dann Horn a mit mittelflüssigem Sekundenkleber am Rohr fest. Halten Sie die Lager frei von Kleber. (Abb. 61) (Abb. 62) (Abb. 63) (Abb. 64)
  3. Bereiten Sie den Seitenruderservohebel auf dieselbe Weise anhand der Seitenruderschablone vor. Montieren Sie das Kohlefasergestänge Ø1,8×125 mm mit Gabelköpfen und M2-Gewindehülse. Die Zeichnung zeigt 144 mm zwischen den Bolzenmitten und 103 mm zwischen den markierten Anschlussflächen. Sichern Sie die festen Anschlüsse mit dünnflüssigem Sekundenkleber; lassen Sie den aufgeschraubten Gabelkopf einstellbar. (Abb. 65) (Abb. 66) (Abb. 67)

Oberer Rumpfteil, Spornrad und Antrieb​

  1. Kleben Sie den oberen Rumpfteil d mit mittelflüssigem Sekundenkleber ein und montieren Sie anschließend Seitenflosse und Seitenruder. Prüfen Sie die Ausrichtung und freie Beweglichkeit des Seitenruders. (Abb. 68) (Abb. 69)
  2. Trennen Sie die Teile der Spornradgabel. Bohren Sie die Radnabe und das gezeigte Durchgangsloch auf Ø2,0 mm, das gegenüberliegende Gabelloch auf Ø1,6 mm auf. Setzen Sie das Rad mit der Achsschraube M2×10 mm ein, falten und verkleben Sie die Gabelseiten mit mittelflüssigem Sekundenkleber und prüfen Sie den freien Lauf des Rades. (Abb. 70) (Abb. 71) (Abb. 72) (Abb. 73) (Abb. 74)
  3. Befestigen Sie die Spornradgabel mit der Gelenkschraube M2×5 mm an ihrer Montageplatte. Sichern Sie wie abgebildet nur das überstehende Schraubenende mit mittelflüssigem Sekundenkleber und Aktivator; das Gelenk muss frei bleiben. Kleben Sie die Montageplatte mit mittelflüssigem Sekundenkleber an den Rumpf. (Abb. 75) (Abb. 76) (Abb. 77)
  4. Kleben Sie das Seitenruderhorn mit mittelflüssigem Sekundenkleber in seinen Schlitz, schließen Sie das Gestänge an und sichern Sie die Gabelkopfbolzen. Stellen Sie bei zentriertem Servo das Seitenruder auf Neutral. (Abb. 78) (Abb. 79)
  5. Befestigen Sie den gewählten Motor am Motorspant und installieren Sie Regler und Empfänger nach deren Anleitungen. Verlegen und sichern Sie alle Kabel außerhalb des Bewegungsbereichs von Motor und Gestängen und sorgen Sie für Kühlung des Reglers. Obwohl die Zeichnung die montierte Luftschraube zeigt, lassen Sie diese bis zum Abschluss der Fernsteuerungs- und Motorprüfung abgenommen. (Abb. 80)

Bauzeichnungen​

Schritt 0aSchritt 0bSchritt 1Schritt 2Schritt 3Schritt 4Schritt 5Schritt 6Schritt 7Schritt 8Schritt 9Schritt 10Schritt 11Schritt 12Schritt 13Schritt 14Schritt 15Schritt 16Schritt 17Schritt 18Schritt 19Schritt 20Schritt 21Schritt 22Schritt 23Schritt 24Schritt 25Schritt 26Schritt 27Schritt 28Schritt 29Schritt 30Schritt 31Schritt 32Schritt 33Schritt 34Schritt 35Schritt 36Schritt 37Schritt 38Schritt 39Schritt 40Schritt 41Schritt 42Schritt 43Schritt 44Schritt 45Schritt 46Schritt 47Schritt 48Schritt 49Schritt 50Schritt 51Schritt 52Schritt 53Schritt 54Schritt 55Schritt 56Schritt 57Schritt 58Schritt 59Schritt 60Schritt 61Schritt 62Schritt 63Schritt 64Schritt 65Schritt 66Schritt 67Schritt 68Schritt 69Schritt 70Schritt 71Schritt 72Schritt 73Schritt 74Schritt 75Schritt 76Schritt 77Schritt 78Schritt 79Schritt 80Schritt 81Schablone der QuerruderanlenkungSchablone der Höhen- und Seitenruderanlenkung

Flugvorbereitung​

Prüfung von Fernsteuerung und Rudern​

  1. Schließen Sie Servos und Regler nach der Fernsteuerungsanleitung an den Empfänger an. Prüfen Sie, ob die BEC-Spannung für Empfänger und alle vier Servos geeignet ist. Kontrollieren Sie Neutralstellungen und Anlenkungsgeometrie anhand der Gestängeschablonen.
  2. Schalten Sie bei abgenommener Luftschraube den Sender mit Gas auf Minimum ein, stellen Sie die übrigen Bedienelemente und Trimmungen auf Mitte und schließen Sie den Flugakku an. Prüfen Sie alle Ruderrichtungen und stellen Sie die Gestänge auf Neutral ein.
  3. Stellen Sie die empfohlenen Ausschläge ein. Ein Anschlusspunkt näher an der Servowelle oder weiter vom Ruderdrehpunkt entfernt verringert den Ausschlag; umgekehrt wird er größer. Prüfen Sie die freie Bewegung über den gesamten eingestellten Weg und sichern Sie alle Gabelkopfbolzen und Servohebelschrauben.

Ruderausschläge​

RuderfunktionKleine AusschlägeGroße Ausschläge
AusschlagExpoAusschlagExpo
Querruder±35°45 %±50° oder mehr45 %
Höhenruder±30°45 %±50° oder mehr45 %
Seitenruder±35°50 %±47°50 %

Verwenden Sie für die ersten Flüge und klassischen Kunstflug die kleinen Ausschläge. Die großen Ausschläge sind für erfahrene 3D-Piloten vorgesehen. Stellen Sie die Expo-Wirkrichtung gemäß Senderanleitung so ein, dass die Reaktion um die Neutralstellung weicher wird.

Motordrehrichtung​

Prüfen Sie die Motordrehrichtung bei abgenommener Luftschraube. Trennen Sie gegebenenfalls den Flugakku, bevor Sie zwei beliebige der drei Motorkabel vertauschen, oder ändern Sie die Drehrichtung über die Reglerprogrammierung. Sobald Fernsteuerung und Motor korrekt eingestellt sind, trennen Sie den Akku und montieren Sie die Luftschraube nach den Motor- und Luftschraubenanleitungen.

Schwerpunkt​

Befestigen Sie den Flugakku mit Klettband seitlich am unteren senkrechten Rumpfteil. Verschieben Sie den Akku am vollständig flugbereiten Modell so, dass der Schwerpunkt 260 mm hinter der Vorderkante der EPP-Nase liegt, längs des Rumpfes wie abgebildet gemessen. Bezugspunkt ist die Schaumnase vor dem Motorspant. (Abb. 81)

Achtung

Halten Sie beim Erstflug die angegebene Schwerpunktlage ein. Ein falscher Schwerpunkt kann das Modell instabil oder unsteuerbar machen. Die Originalanleitung erlaubt erfahrenen Piloten eine spätere Anpassung, nennt jedoch keinen freigegebenen Verstellbereich.

Reichweitentest​

Laden Sie Flug- und Senderakkus vollständig auf. Führen Sie den Reichweitentest des Fernsteuerungsherstellers bei stehendem Motor und mit Vollgas durch. Sichern Sie das Modell dabei zuverlässig und halten Sie alle Personen von der Luftschraube fern. Die Reichweite muss nahezu gleich bleiben; eine Verringerung um mehr als 10 % ist unzulässig. Fliegen Sie erst, wenn alle Reichweiten- und Steuerungsprüfungen bestanden sind.

Fliegen​

Das Modell ist für Piloten gedacht, die einen Trainer mit Querrudern bereits beherrschen. Wählen Sie für den Erstflug ruhiges Wetter und ein freies Fluggelände. Lassen Sie das fertige Modell von einem erfahrenen Piloten prüfen und sich bei Bedarf beim Einfliegen helfen. Beginnen Sie mit kleinen Ausschlägen und prüfen Sie das Flugverhalten in sicherer Höhe, bevor Sie Kunstflug versuchen.

Anhang​

Regleranleitungen​

Befolgen Sie die Anleitung des eingebauten Reglers: KAVAN Standardregler, KAVAN Plus oder KAVAN PRO SBEC. Prüfen Sie vor dem Anschließen der Stromversorgung, ob Regler und BEC für den gewählten Akku und die Servos ausgelegt sind.

Vorsicht​

  • Montieren Sie bei der ersten Prüfung von Regler und Motor keine Luftschraube. Überprüfen Sie zunächst die Einstellungen Ihrer Fernsteuerung. Montieren Sie die Luftschraube erst, nachdem Sie die korrekte Einstellung bestätigt haben.
  • Verwenden Sie niemals gerissene oder durchstochene Akkuzellen.
  • Verwenden Sie niemals Akkus, die bekanntermaßen überhitzen.
  • Schließen Sie die Anschlüsse von Akku oder Motor niemals kurz.
  • Verwenden Sie für die Kabel stets geeignetes Isoliermaterial.
  • Verwenden Sie stets geeignete Steckverbinder.
  • Überschreiten Sie nicht die für den Regler zulässige Zellen- oder Servoanzahl.
  • Ein verpolter Akkuanschluss beschädigt den Regler und führt zum Verlust der Garantie.
  • Bauen Sie den Regler an einer geeigneten Stelle mit ausreichender Kühlluftzufuhr ein.
  • Verwenden Sie nur vom Regler unterstützte Akkus und prüfen Sie vor dem Anschließen die richtige Polarität.
  • Schalten Sie zuerst den Sender ein und vergewissern Sie sich vor dem Anschließen des Akkus, dass der Gasknüppel auf Minimum steht.
  • Schalten Sie den Sender niemals aus, solange der Akku am Regler angeschlossen ist.
  • Schließen Sie den Akku erst unmittelbar vor dem Flug an und trennen Sie ihn nach dem Fliegen.
  • Gehen Sie mit dem Modell besonders vorsichtig um, sobald der Akku angeschlossen ist, und halten Sie stets Abstand zum Propeller. Stellen Sie sich niemals in die Rotationsebene oder direkt vor rotierende Teile.
  • Tauchen Sie den Regler nicht ins Wasser und lassen Sie ihn im eingeschalteten Zustand nicht nass werden.
  • Fliegen Sie nur auf einem dafür vorgesehenen Fluggelände und beachten Sie die Regeln Ihres Modellflugvereins.

Reparaturen und Wartung​

  • Führen Sie zu Beginn jedes Flugtags einen Reichweitentest durch.
  • Prüfen Sie vor jedem Start die korrekte Bewegung aller Ruder.
  • Kontrollieren Sie das Modell nach jeder Landung auf Schäden, lose Gabelköpfe oder Gestänge, verbogenes Fahrwerk, beschädigten Propeller usw. Fliegen Sie erst wieder, nachdem die Schäden behoben sind.

Trotz des robusten EPP-Schaums kann der Savage Max V2 beschädigt werden. Reparieren Sie kleinere Schäden mit Sekundenkleber oder transparentem Klebeband. Ersetzen Sie stark beschädigte Teile durch passende Originalersatzteile vom KAVAN-Händler.

Stellen Sie nach einem Absturz oder einer harten Landung das Gas sofort auf Minimum, um Schäden am Regler zu vermeiden.

Wenn Gasknüppel und Gastrimmung nach einem Absturz nicht auf die kleinstmögliche Stellung gebracht werden, kann der Regler beschädigt werden und muss möglicherweise ersetzt werden.

Hinweis

Absturzschäden sind nicht durch die Garantie abgedeckt.

Garantie​

KAVAN Europe s.r.o. garantiert, dass dieser Bausatz zum Zeitpunkt des Verkaufs frei von Material- und Verarbeitungsfehlern ist. Die Garantie umfasst keine durch Gebrauch oder Veränderungen beschädigten Teile. Die Haftung von Hersteller und Importeur übersteigt unter keinen Umständen den ursprünglichen Kaufpreis des Bausatzes. KAVAN Europe s.r.o. behält sich außerdem vor, diese Garantie ohne vorherige Ankündigung zu ändern oder anzupassen. Der Bausatz wird laufend verbessert und weiterentwickelt; der Hersteller behält sich Konstruktionsänderungen ohne vorherige Ankündigung vor.

Da KAVAN Europe s.r.o. weder mögliche Transportschäden noch die Montagemethode oder die vom Modellbauer zur Fertigstellung verwendeten Materialien kontrollieren kann, wird keine Haftung für Schäden im Zusammenhang mit der Verwendung des vom Benutzer zusammengebauten Modells übernommen oder anerkannt. Sobald sich der Benutzer entscheidet, sein zusammengebautes Modell zu verwenden, übernimmt er die volle Verantwortung. Ist der Käufer dazu nicht bereit, sollte er den Bausatz unverzüglich vollständig und unbenutzt an den Verkäufer zurückgeben.

Wenn Ihr RC-Modell Service benötigt, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise. Bei Nichtbeachtung kann die Garantie erlöschen.

  1. Verwenden Sie zum Verpacken des Modells nach Möglichkeit die Originalverpackung. Verwenden Sie den ursprünglichen Karton nicht als äußere Versandverpackung.
  2. Legen Sie eine ausführliche Beschreibung der Nutzung von Modell und RC-Anlage sowie des aufgetretenen Problems bei. Fügen Sie eine nummerierte Liste des beigefügten Zubehörs und weitere Informationen hinzu, die der Serviceabteilung helfen können. Versehen Sie das Schreiben mit Datum und prüfen Sie, ob Ihre vollständige Anschrift und Telefonnummer enthalten sind.
  3. Geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift und eine Telefonnummer an, unter der Sie während der Geschäftszeiten erreichbar sind. Legen Sie eine Kopie des Kaufbelegs für das Modell bei.

Diese Garantiekarte berechtigt Sie innerhalb von 24 Monaten zu einer kostenlosen Garantiereparatur eines von KAVAN Europe s.r.o. gelieferten Produkts. Die Garantie deckt normalen Verschleiß durch regelmäßigen Gebrauch nicht ab, da es sich um ein Produkt für Sport- und Modellbauzwecke handelt, dessen Bauteile wesentlich höher belastet werden als gewöhnliches Spielzeug. Die beweglichen Teile des Modells, etwa Motor, Servos und deren Getriebe, unterliegen natürlichem Verschleiß und müssen mit der Zeit möglicherweise ersetzt werden.

Die Garantie umfasst außerdem keine Teile des Modells oder der RC-Anlage, die falsch installiert, grob oder unsachgemäß behandelt oder bei einem Absturz beschädigt wurden. Ebenso ausgeschlossen sind Teile, die von einer nicht autorisierten Person repariert oder verändert wurden. Setzen Sie Ihre RC-Anlage wie andere empfindliche Elektronik weder hohen noch niedrigen Temperaturen, Feuchtigkeit oder staubiger Umgebung aus. Lassen Sie sie nicht längere Zeit in direktem Sonnenlicht liegen.