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Joysway Mad Shark V3 Brushed - Bedienungsanleitung

Mad Shark V3 Brushed
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Mad Shark V3 Brushed

Einleitung​

Dieses fahrfertige Elektroboot verfügt über proportionale Lenkung und Gassteuerung, einen wassergekühlten Bürstenmotor und ein Ruderservo. Lesen Sie die gesamte Anleitung vor dem Einsetzen des Akkus. Die folgenden Tabellen kennzeichnen die hier beschriebene Ausführung.

Sicherheitshinweise​

Gefahr

Dies ist kein Spielzeug. Benutzer unter 14 Jahren benötigen die unmittelbare Aufsicht eines Erwachsenen. Bei angeschlossenem Akku Finger, Kleidung und Werkzeug von Propeller und beweglichen Teilen fernhalten. Vor Wartungsarbeiten den Akku abstecken.

Betreiben Sie das Modell nur in Süßwasser auf einer freien Wasserfläche, fern von Schwimmern, Menschen, Tieren und Wasserpflanzen. Nicht auf engem Raum, bei Regen oder Gewitter fahren. Bei Blitz oder Donner den Betrieb beenden und das Modell sicher von der Stromversorgung trennen.

Gefahr

Gehen Sie zur Bergung niemals in tiefes Wasser oder starke Strömung. Heben Sie bei Verbindungsverlust zunächst den Sender an, um den Kontakt wiederherzustellen. Bergen Sie das Modell sicher vom Ufer aus; gefährden Sie weder sich noch andere.

Halten Sie den Sender trocken; er ist nicht wasserfest. Die Reichweite hängt von Umgebung und Batteriezustand ab. Das Boot muss gut sichtbar und in sicherer Rückkehrentfernung bleiben. Nicht auf Grund fahren, starke Strömung oder große Wellen nutzen oder den Motor durch Pflanzen und Hindernisse überlasten.

Technische Daten​

ParameterMad Shark V3 Brushed
Rumpf- / Gesamtlänge368 / 443 mm
Breite172 mm
RTR-Gewicht600 g
Wassergekühlter Bürstenmotor390
Empfänger/Regler-Einheit15 A
Antriebsakku7,4 V 900 mAh Li-ion
Höchstgeschwindigkeit laut Hersteller25 km/h
Ungefähre Fahrzeit8 min
Hinweis

Der aktuelle Katalog nennt einen 900mAh-Antriebsakku. Die PDF-Ersatzteilliste beschreibt Akku 82019 noch mit 800 mAh. Prüfen Sie für Ersatzbestellungen Etikett und Stecker des gelieferten Akkus; der Akkutyp bleibt 2S Li-Ion.

Lieferumfang und Zubehör​

Das Set enthält das montierte Boot, einen J2C96-2,4GHz-Sender, Antriebsakku und passenden USB-Balancerlader, Bootsständer, 4 AA-Senderbatterien sowie einen dreieckigen Senderaufhänger mit 3 Schrauben. Ein Kreuzschlitzschraubendreher wird zusätzlich benötigt.

Der Werkzeugbeutel enthält 2,0mm- und 2,5mm-Innensechskantschlüssel. Der kleinere dient den Kupplungs-Gewindestiften, der größere der gezeigten Finnen- oder Gestängeeinstellung Ihres Modells.

Hauptteil​

Sender vorbereiten​

  1. Öffnen Sie das Batteriefach und setzen Sie 4 frische AA-Zellen mit der angegebenen Polarität ein. Schließen Sie den Deckel.
  2. Montieren Sie für einen Tragegurt den dreieckigen Aufhänger mit den 3 Schrauben und befestigen Sie einen geeigneten Gurt.

Batterien, Aufhänger und Bedienelemente des J2C96-Senders. (Abb. 1)

Batterien, Aufhänger und Bedienelemente des J2C96-Senders.

Antriebsakku laden​

Gefahr

Laden Sie den Akku außerhalb des Modells unter Aufsicht eines Erwachsenen auf einer nicht brennbaren Unterlage. Niemals unbeaufsichtigt laden. Nur ein für Akkutyp und Zellenzahl geeignetes Ladegerät verwenden. Akkus niemals kurzschließen, zerlegen, quetschen oder verbrennen. Beschädigte, aufgeblähte oder ungewöhnlich heiße Akkus nicht weiterverwenden. Nach Gebrauch abstecken und verbrauchte Akkus fachgerecht recyceln.

  1. Schließen Sie den mitgelieferten 2S-Li-Ion-USB-Balancerlader an eine geeignete USB-Quelle an. Die rote LED leuchtet dauerhaft.
  2. Schließen Sie den Ladestecker des Akkus an. Während des Ladens leuchtet die rote LED, die grüne blinkt. Laden Sie den Akku vor der ersten Verwendung vollständig.
  3. Der Ladevorgang ist beendet, wenn die rote LED erlischt und die grüne dauerhaft leuchtet. Trennen Sie Akku und anschließend Ladegerät.
Hinweis

Das PDF nennt etwa 4 Stunden für eine Vollladung. Es beschreibt außerdem etwa 80 % nach 1,5 Stunden und anschließend ungefähr 3 Stunden mit reduziertem Strom. Diese Schätzungen stimmen nicht überein; richten Sie sich nach den Abschlussanzeigen, nicht nach einer festen Zeit, und beaufsichtigen Sie den gesamten Vorgang.

Akku und Anzeigen des zugehörigen USB-Ladegeräts. (Abb. 2)

Akku und Anzeigen des zugehörigen USB-Ladegeräts.

Akku einsetzen und Luke schließen​

  1. Drehen Sie bei abgestecktem Akku zuerst den Kunststoffverschluss unter dem Bug, dann die 4 Verschlüsse an der Luke. Nehmen Sie die Luke ab, setzen Sie das Boot auf den Schaumständer und befestigen Sie den geladenen Akku im Rumpf.
  2. Prüfen Sie Kühlschläuche und Wassereinlass unter dem Rumpf. Sie müssen frei, fest angeschlossen und unbeschädigt sein; ein verformter Einlass oder verstopfter Schlauch kann Motor und Regler überhitzen und beschädigen.
  3. Schalten Sie vor dem Anschließen des Akkus an den Regler den Sender ON. Lassen Sie den Gashebel neutral und den Propellerbereich frei. Passende Stecker ohne Gewalt und mit richtiger Polarität verbinden.
  4. Prüfen Sie den korrekten Sitz der Gummidichtung in ihrer Nut. Setzen Sie die Luke wieder auf und verriegeln Sie sie, ohne Dichtung oder Kabel einzuklemmen.

Beim Mad Shark zuerst die Lukenverschlüsse und zuletzt den Verschluss unter dem Bug verriegeln.

Akkulage, Lukenverschlüsse und Dichtung. (Abb. 3)

Akkulage, Lukenverschlüsse und Dichtung.

Automatisches Binden​

  1. Andere Sender und Empfänger in der Nähe müssen beim Binden ausgeschaltet bleiben. Eine Bindetaste ist nicht erforderlich.
  2. Schalten Sie den Sender ein: Er piept einmal, die Betriebs-LED blinkt. Schließen Sie den Bootsakku an: Nach erfolgreichem Binden piept der Sender zweimal und die LED leuchtet dauerhaft.

Richtung, Trimmung und Ausschläge prüfen​

  1. Stützen Sie das Boot sicher ab und halten Sie den Propellerbereich frei. Drehen Sie das Lenkrad nach rechts: Die Ruderhinterkante muss nach rechts, bei Linksbefehl nach links gehen. Eine falsche Richtung mit ST REV/NOR korrigieren und erneut prüfen.
  2. Zentrieren Sie das Ruder mit ST/TRIM R/L. Stimmen Sie die Trimmung auf dem Wasser so ab, dass das Boot bei mittigem Lenkrad geradeaus fährt.
  3. Stellen Sie TH/TRIM B/F so ein, dass der Propeller bei losgelassenem Gashebel stillsteht. Prüfen Sie die Motorreaktion durch kurzes Ziehen am Hebel; den Trockentest wegen fehlender Wasserkühlung kurz halten.
  4. Stellen Sie rechten und linken Lenkausschlag getrennt mit ST/R und ST/L ein. Jeder Regler umfasst 0–100 %: ganz links 0 %, ganz rechts 100 %. Beginnen Sie mit der Werkseinstellung und verringern Sie den Ausschlag bei Bedarf; das Servo darf das Gestänge nicht gegen einen Anschlag drücken.

Starten und ans Ufer zurückkehren​

  1. Prüfen Sie vor jeder Fahrt Ladung, Kühlschläuche, Lukendichtung, Lenkrichtung, Gasneutral und freien Antrieb. Zuerst Sender einschalten, dann Boot anschließen und die Funktionskontrolle vor dem Einsetzen ins Wasser durchführen.
  2. Beginnen Sie nahe am Ufer und erhöhen Sie die Geschwindigkeit allmählich. Halten Sie genug Akkureserve für die Rückfahrt. Die angegebenen 8 min Fahrzeit hängen von Bedingungen und Gasgebrauch ab.
  3. Kehren Sie bei deutlichem Geschwindigkeitsverlust sofort zurück. Dies kann die Unterspannungsabschaltung des Reglers anzeigen; Weiterfahren kann den Akku tiefentladen und dauerhaft beschädigen. Bei ungewöhnlichem Wippen zurückfahren, Akku abstecken und eingedrungenes Wasser aus dem Rumpf entfernen.

Nach jeder Fahrt​

  1. Zuerst Bootsakku abstecken, dann Sender OFF schalten. Nach Betriebsende Akku aus dem Boot und Batterien aus dem Sender nehmen.
  2. Nehmen Sie das Oberdeck ab und lassen Sie den Rumpf vor der Lagerung an einem warmen, trockenen, belüfteten Ort vollständig trocknen. Keine Restfeuchtigkeit einschließen.

Lassen Sie den Antrieb bei offener Luke etwa 15 min abkühlen, bevor Sie einen weiteren geladenen Akku einsetzen. Das PDF nennt an anderer Stelle 5–10 min; verwenden Sie zum Motorschutz die längere Empfehlung von 15 min.

Antriebswelle schmieren​

Nach jeweils 2–3 Fahrten Flexwelle und Propellerwelle ausbauen und mit wasserfestem Bootsfett schmieren. Das reduziert Verschleiß und dichtet das Stevenrohr gegen Wasser ab. Vor Beginn den Akku abstecken.

  1. Lösen Sie mit dem 2mm-Innensechskantschlüssel die 2 Kupplungs-Gewindestifte der Flexwelle. Ziehen Sie Flex- und Propellerwelle aus dem Rohr.
  2. Wellen fetten und in umgekehrter Reihenfolge einsetzen. Beide Kupplungsschrauben wieder festziehen und vor dem Anschließen des Akkus die Leichtgängigkeit prüfen.

Antriebskupplung und Wellenausbau zum Schmieren. (Abb. 4)

Antriebskupplung und Wellenausbau zum Schmieren.

Anhang​

Fehlersuche​

SymptomPrüfung und Abhilfe
Boot bewegt sich nichtFehlende Batterien einsetzen, Polarität korrigieren, schwache Senderbatterien ersetzen und Fahrakku laden. Bindung prüfen und eine blockierte Welle ausschließen.
Keine Kontrolle oder geringe ReichweiteSchwache Senderbatterien ersetzen, Bootsakku prüfen und fern von anderen aktiven Anlagen neu binden. Gefahrlos näher herangehen; bei unzuverlässiger Steuerung nicht weiterfahren.

Ersatzteile​

Die folgenden Nummern sind Joysway-Herstellernummern, nicht automatisch KAVAN-Katalogcodes. Vergleichen Sie die Bootsversion und lassen Sie die Eignung vor der Bestellung vom Händler bestätigen.

TeilenummerBeschreibung
820197,4 V 800 mAh Li-ion, XT60
82034Aluminiumkupplung mit 3 Schrauben
82053Flexwelle – Mad Shark Brushed
82054Außenbordmotorattrappe und Ruder – Mad Shark Brushed
82055Getriebe ohne Metallzahnrad
82058Kunststoff-Lukenverschlusssatz
820301390-Motor mit Metallzahnrad
8203039g-Ruderservo, 235mm-Kabel
820305Kunststoff-Servohalter mit Schrauben
8203062S-USB-Balancerlader
820331Gelbe Mad-Shark-Luke, Dichtung und Verschlüsse
820506P1,4×35mm-Nylon-Zweiblattpropeller, Bohrung Ø3,0 mm, 2 Stück
810608J2C96-2,4GHz-2-Kanal-Sender
820602Empfänger/Regler-Einheit

Service und Entsorgung​

Bewahren Sie diese Anleitung auf. Wenden Sie sich für Reparaturen, geltende Garantiebedingungen und passende Ersatzteile an Ihren Händler. Unzulässige Änderungen oder ein anleitungswidriger Betrieb können Verletzungen und Schäden verursachen. Elektrogeräte und Batterien nicht im Hausmüll entsorgen, sondern geeigneten getrennten Sammelstellen zuführen.

Funkhinweis der Originalanleitung​

Die Originalanleitung nennt FCC Part 15: Das Gerät darf keine schädlichen Störungen verursachen und muss empfangene Störungen einschließlich solcher hinnehmen, die unerwünschten Betrieb auslösen. Sie warnt, dass nicht genehmigte Änderungen die Betriebserlaubnis aufheben können. Dieser US-Hinweis ist keine EU-Konformitätserklärung.