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Joysway Dragon Force 65 V8 - Bedienungsanleitung

Dragon Force 65 V8
4ST308815V8

Dragon Force 65 V8

Einleitung​

Diese Anleitung gilt für das Rennsegelboot Dragon Force 65 V8 ab Anfang 2025. Vor Aufbau und Segeln vollständig lesen. Die Riggmaße ergeben einen ausgewogenen Grundtrimm; nach Erfahrung auf dem Wasser behutsam anpassen.

Technische Daten​

ParameterBeschreibung
Herstellerversionen8815V8 (RTR) / 8815V8A (ARTR)
RumpfmaterialABS
Länge650 mm
Breite116,5 mm
Rigg- / Gesamthöhe915 / 1338 mm
RTR-Gewicht ohne Batterien1200 g
Großsegel- / Fock- / Gesamtfläche1460 / 766 / 2226 cm²
SegelMylar 50 µm
RTR-FunkanlageFlysky i6 / FS-iA6B, 2,4 GHz
Stromversorgung4 AA Sender + 4 AA Empfänger
AA-Zellentyp laut QuelleTrockenbatterien oder Akkus

Lackierter Formrumpf mit digitalem Metallgetriebe-Ruderservo und digitaler DF-Racing-Winde 2025. Ständer für aufrechte und nahezu waagerechte Lagerung. DF95 besitzt Carbonkiel; DF65 Aluminiumkiel und Carbon-Mast-/Baumrohre. Beide haben Zinklegierungsballast. RTR enthält Funkanlage, Hersteller-ARTR keinen Sender oder Empfänger.

Sicherheitshinweise​

Gefahr

Dieses Modell ist kein Spielzeug. Aufbau und Betrieb erfordern die Aufsicht eines Erwachsenen. Schwimmen Sie niemals zu einem festliegenden Boot und waten Sie nicht in tiefes Wasser. Gehen Sie mit dem Sender nicht ins Wasser. Planen Sie vor dem Segeln eine sichere Bergung.

Nur auf stehenden Gewässern segeln, niemals auf Flüssen oder Gezeitengewässern, wo ein manövrierunfähiges Boot abtreiben kann. Schwimmer und andere Nutzer meiden, Boot in Sicht halten. Bei leichtem Wind beginnen und Bedingungen passend zu Rigg und Erfahrung wählen.

Achtung

Laden Sie den Akku außerhalb des Modells unter Aufsicht eines Erwachsenen auf einer nicht brennbaren Unterlage. Niemals unbeaufsichtigt laden. Nur ein für Akkutyp und Zellenzahl geeignetes Ladegerät verwenden. Akkus niemals kurzschließen, zerlegen, quetschen oder verbrennen. Beschädigte, aufgeblähte oder ungewöhnlich heiße Akkus nicht weiterverwenden. Nach Gebrauch abstecken und verbrauchte Akkus fachgerecht recyceln.

Lieferumfang und Werkzeug​

Rumpf mit Deckbeschlägen, Kiel und Ballast, Ruder, Mastteile und Fuß, Großsegel und Fock, beide Bäume, Beschlagsatz, Batteriehalter, klare Luke und Patches, Ständer und Liegesatz prüfen. Vor Leinenschnitt Dyneema, Schieber, Ringe, Haken und Mastkopfteile prüfen. Dünnes CA, Spitzzange, scharfes Modellmesser und passende Innensechskantschlüssel ergänzen; DF95 nennt 1,5 mm, 2,0 mm und 2,5 mm. 8 AA-Zellen und bei ARTR passende Funkanlage ergänzen.

Die DF95-Lieferumfangszeichnung nennt außerdem Ersatz-Windenleinenelastik. Ersatzbeschläge und Verpackung für Wartung und Transport aufbewahren.

Lieferumfang und nummerierte Deckbeschläge. (Abb. 1)

Lieferumfang und nummerierte Deckbeschläge.

Boots- und Takelbegriffe​

BegriffBedeutung
Bug / HeckVorderes / hinteres Ende des Bootes
Backbord / SteuerbordLinks / rechts, vom Heck zum Bug gesehen
Rumpf / DeckBootskörper / seine Oberseite
Kiel und BallastFlosse unter dem Rumpf und ihr Gewicht für seitlichen Widerstand und Stabilität
RuderBewegliches Blatt am Heck zum Steuern
Großsegel / FockSegel hinter / vor dem Mast
Baum / SchotSpier am Segelfuß / Leine zur Einstellung des Segelwinkels

Takelbegriffe​

BegriffBeschreibung
Vorliek / Achterliek / UnterliekVordere / hintere / untere Segelkante
Kopf / Hals / SchothornObere / vordere untere / hintere untere Segelecke
Vorstag / AchterstagAbspannung des Mastes nach vorn / hinten
AchterstagauslegerAusleger am Mastkopf
Lümmelbeschlag / Baumniederhalter bzw. DruckstrebeBaumdrehpunkt / Einstellung der Großsegel-Achterliektwist
CunninghamNiederholer für die Vorliekspannung
FockdirkLeine zum Abstützen des Fockbaumendes und Einstellen der Achterliektwist
Schieber / Großschot-HahnepotLängenversteller / Deckabspannung mit Großschotring

Riggteile und Segelkanten. (Abb. 2)

Riggteile und Segelkanten.

Hauptteil​

Ständer aufbauen​

  1. Kunststoffverbinder, Rohre, Liegeständer-Erweiterung, 12 Schrauben mit Muttern und EVA-Polster bereitlegen. Kunststoffteile verschrauben.
  2. Die 4 längeren Rohre für die Beine verwenden. Liege-Erweiterung auf kürzere Querstrebenrohre setzen und diese mit den Beinen verbinden.
  3. EVA auf alle Rumpfauflagen einschließlich Liegeteilen kleben. Aufrecht zum Auftakeln und drinnen lagern; draußen Ständer seitlich legen und Rumpf nahezu waagerecht gegen Umkippen sichern.

Ständeraufbau und Liegeposition. (Abb. 3)

Ständeraufbau und Liegeposition.

Großschot-Hahnepot, Kiel und Ballast​

  1. Beide Hahnepotseiten auf 45 mm von Decköse bis Ring einstellen. 130 mm Dyneema am kleinen Plattenloch anbinden, durch Schieber, Ring und zurück führen. Abstand Platte–Ring auf 65 mm mit mittigem Schieber einstellen, verknoten und kürzen.
  2. Ballastbombe mit längerer Schraube am Kiel befestigen. Offenes Kielende in den Kielkasten schieben. Kürzere Schraube durch großes Plattenloch führen und Kiel oben befestigen, ohne zu überdrehen.

Kiel, Ballast und Befestigung. (Abb. 4)

Kiel, Ballast und Befestigung.

Ruder montieren​

  1. Ruderwelle vollständig in den Rumpf einschieben. Metallruderarm auf die Welle und Lenkgestänge durch dessen oberes Loch führen. Blatt nach oben und Arm nach unten drücken; Madenschraube gegen die Wellenabflachung festziehen.
  2. Blatt längs zur Rumpfmittellinie ausrichten und obere Madenschraube am Gestänge festziehen. Nach Einschalten bei mittigem Steuerknüppel und Trimm die Ausrichtung erneut prüfen und an dieser Schraube korrigieren.

Ruderarm, Wellenabflachung und Gestänge. (Abb. 5)

Ruderarm, Wellenabflachung und Gestänge.

Leinen und Schieber vorbereiten​

  1. Vor dem Schneiden Dyneema an der Schnittstelle mit dünnflüssigem Sekundenkleber härten. Schräg durch die gehärtete Stelle schneiden, sodass eine gut einfädelbare Spitze entsteht. Jeden geknoteten und gekürzten Knoten mit einem Tropfen Kleber sichern.
  2. Schieber durch das erste Loch aufwärts, durch das nächste abwärts, um Öse oder Ring und durch das verbleibende Loch wieder aufwärts fädeln. Ausreichend großen Stopperknoten knüpfen, kürzen, kleben und in die runde Vertiefung ziehen. Kleber von beweglichen Beschlägen und Lagern fernhalten.

Schieberführung und Stopperknoten. (Abb. 6)

Schieberführung und Stopperknoten.

Großsegel auftakeln​

  1. Deckschieber auf zweite Markierung von hinten stellen und festziehen. Vordere Großschotführung auf Zeichnungsmaß 80 mm ab unterem Lümmelbeschlag-Drehpunkt stellen. Silikonringe und Schothornhaken zum Trimmen verschiebbar lassen.
  2. Drahtringe in alle 5 Vorliekösen einsetzen und offen lassen. Mastfußstück mit abgeschrägtem Kragen nach unten in den langen unteren Mast stecken. Ab dem zweiten Ring von oben die Baugruppe durch die übrigen Ringe nach unten führen.
  3. Kurzen Obermast auf obere Verbinderhälfte stecken, Vorstagbeschlag-Flansch nach unten. Mit CA-Punkt sichern. Untere Verbinderhälfte in langen Mast stecken und kleben. Obersten Vorliekring aufschieben, dann alle Ringe schließen.
  4. 130 mm Cunningham-Leine an Loch A des Niederhalters anbinden und Baum auf Mastfuß schieben. Durch untere Segelöse, zurück durch A, Schieber, Loch B und zurück führen. Schieber mittig zwischen A und B, Abstand Beschlagoberseite–Segelunterkante 8 mm; verknoten und kürzen.
  5. Schothorn einhängen und Haken mit Spitzzange schließen. Carbon-Ausleger und Mastkopfstopfen oben bündig zusammenbauen; optional mit CA sichern. Einsetzen. Segelkopf mit 130 mm Leine am kleinen Auslegerschlitz leicht gespannt anbinden, nur ein Strang für freie Drehung. Mit Cunningham feinjustieren.
  6. 900 mm für Achterstag schneiden. Am hinteren Auslegerloch anbinden und 6mm-Ring etwa 770 mm von dessen Mitte befestigen. Mast einsetzen. Unteres Achterstag aus 500 mm: Endschlaufe, Schieber, oberer Ring, zurück. Am Heck einhängen, leicht spannen und mit etwa mittigem Schieber verknoten.
  7. Achterstag insgesamt auf 930 mm von Auslegerlochmitte bis Oberkante Heckhaken einstellen. Achterliek leicht mit Niederhalter spannen, dann eine Umdrehung für Twist lösen. Vorliek nur leicht spannen. Haken und Ringe auf etwa 20 mm Abstand Baumrohrmitte–Unterliek in dessen Mitte einstellen.

Deckschieber-Bezug und Großbaumführung. (Abb. 7)

Deckschieber-Bezug und Großbaumführung.

Mast, Vorliekringe, Cunningham, Kopfanschlag und Achterstag. (Abb. 8)

Mast, Vorliekringe, Cunningham, Kopfanschlag und Achterstag.

Fockbaum und Fock​

  1. Ab gezeigtem Bezug am Frontbeschlag Ringe A/B auf 63 mm und hintere Schotführung auf 160 mm setzen. Übrige Ringe und Haken bleiben verstellbar. Niederhalter aus 350 mm mit 20mm-Schlaufe herstellen, 50 mm ab Schlaufenende markieren.
  2. Niederhalter zwischen A/B um Baum knoten, Markierung an Baumunterseite. Mehrfach umwickeln und verknoten, kürzen. Erst bei korrektem Gesamtrigg dauerhaft kleben. Eine optionale etwa 80mm-Zugleine an der Schlaufe erleichtert das Einhängen; danach liegt sie lose auf Deck.
  3. Gegengewicht abnehmen, auf Welle festziehen und Gewinde mit dünnem CA sichern. Freies Gleiten der Fock auf dem Drahtstag prüfen und ohne Knicke lösen. Halshaken in vordere Segelöse hängen. Welle durch untere Stagschlaufe, Halshakenschlaufe und in Frontbeschlag führen, etwa 5 mm frei lassen.
  4. Schothorn einhängen und Haken leicht schließen; zum Abnehmen mit Schlitzschraubendreher öffnen. Niederhalter durch Decköse 2 und über Haken an Decköse 4 führen.
  5. 160 mm am Segelkopf anbinden, durch Schieber, Vorstagbeschlagöse und zurück. Leicht spannen, Schieber wie gezeigt setzen, knoten und kürzen. Oberes Vorstag aus 140 mm: obere Drahtschlaufe, eigener Schieber, Beschlagöse und zurück. Verknoten, bis zu Vorliekfalten spannen und diese mit Segelkopfversteller glätten.
  6. Mastfall mit Vorstagschieber auf 750 mm von Hinterkante des Gummibugpuffers bis Mitte des Vorstagbeschlaglochs einstellen. Achterstag bei 930 mm halten. Beide Stage für stabile Einstellung straff spannen.
  7. 800mm-Dirk hinter den anderen Leinen am Vorstagbeschlag anbinden. Abwärts durch Schieber knapp über Baumende, Endöse und zurück führen. Verknoten, kürzen und Achterliek entlasten, sodass es bei gefülltem Segel leicht aufdreht.

Fockbaummaße und Niederhalterführung. (Abb. 9)

Fockbaummaße und Niederhalterführung.

Fockhaken, Vorstagversteller und Dirk. (Abb. 10)

Fockhaken, Vorstagversteller und Dirk.

Mastfallmaß und genaue Bezugspunkte. (Abb. 11)

Mastfallmaß und genaue Bezugspunkte.

Funkanlage und Winde einstellen​

RTR enthält werkseitig gebundene Flysky i6 und FS-iA6B. Beiliegende Funkanleitung lesen. Bei eigener Anlage deren Hinweise für Umkehr, Wege, Binden und Failsafe verwenden. Vor Start Reichweite und Signalverlustverhalten prüfen.

AnschlussEmpfängerbuchse
RuderservoCH1
SegelwindeCH3
Batterie über SchalterCH6
  1. 4 AA-Zellen in Empfängerhalter einsetzen und mit Silikonband auf Träger sichern. An freie Schalterleitung anschließen. 4 AA-Senderzellen polrichtig einsetzen. Knüppel und Trimms zentrieren; zuerst Sender einschalten, dann Drahtschalter am Boot nach vorne schieben.

  2. Vom Heck gesehen muss Rechtssteuerung das Ruder rechts bewegen. Segelknüppel nach unten muss den Leinenclip ganz nach hinten zum Dichtholen bewegen. Umkehr nach Funkanleitung korrigieren. Bei mittigem Ruderknüppel und Trimm Blatt durch Lösen und Neueinstellen der oberen Armschraube zum Kiel ausrichten.

  3. Ruderausschlag auf etwa 40° je Seite setzen. Windenweg über Endpunkte auf 115 mm zwischen dicht und offen einstellen. Voll gefiert muss der elastische Spanner leicht gespannt bleiben, damit die Leine nicht abspringt; bei Bedarf kürzen. Endlagen markieren; entscheidend ist der Abstand dazwischen.

Empfängeranschlüsse, Batterieträger und Windenweg. (Abb. 12)

Empfängeranschlüsse, Batterieträger und Windenweg.

Schoten anschlagen​

Winde vollständig dichtholen und bis zum Einbau beider Schoten dort belassen. Buchstaben der folgenden Wege entsprechen der Quellzeichnung.

  1. Großschot, 500 mm: Schlaufe an Clip (A) → vorwärts durch Ring (B) → aufwärts durch Führung (C) → achterwärts durch erste Schieberlöcher (D) → O-Ring (E) → hintere Führung (F) → vorwärts erneut durch O-Ring (E) → letztes Schieberloch (D). Baum mittig, Schieber zwischen (C) und (F), Lose herausnehmen und knoten.
  2. Fockschot, 700 mm: Schlaufe an Clip (A) → vorwärts unter Hahnepot (B) → Decköse 5 (G) → aufwärts durch hintere Führung (I) → unter Baum vorwärts durch Schieber (J) → O-Ring (K) → vordere Führung (L) → zurück durch O-Ring (K) → letztes Schieberloch (J). Baumende über innerem Bordrand, Schieber zwischen (I) und (L); Lose entfernen und knoten.

Dichtgeholt Großbaumende über innerem Cockpitrand und Fockbaumende am inneren Bordrand einstellen. Gefiert soll der Großbaum etwa 80°, die Fock etwa 85° zur Mittellinie stehen. Großsegeltwist mit Strebe/Niederhalter, Focktwist mit Dirk einstellen. Offenen Spalt und gleichmäßig öffnende, nahezu parallele Achterlieken erzielen; zu viel Twist kostet Vortrieb.

Die DF65-Zeichnung zeigt das Fockbaumende knapp innerhalb des inneren Bordrands. Fockunterliek mit Haken und Silikonringen etwas flacher als das Großsegel einstellen.

Beschriftete Groß- und Fockschotführung. (Abb. 13)

Beschriftete Groß- und Fockschotführung.

Dichte/offene Baumwinkel und Achterliektwist. (Abb. 14)

Dichte/offene Baumwinkel und Achterliektwist.

Luke abdichten und zu Wasser lassen​

  1. Klebepatch mit Außenseite nach unten auf glatte feste Fläche legen und Schutzpapier entfernen. Klare Luke umgedreht mittig auf Klebeseite setzen. Umdrehen, in Öffnung setzen und Patch faltenfrei umlaufend wasserdicht andrücken.

Kleinere Öffnung neben Kielkasten mit eigenem Patch abdichten, auch wenn die alternative Akkuposition ungenutzt bleibt.

Vor Start Batterien, Reichweite, Ruderrichtung, freie Schoten und Dichtungen prüfen. Ruder und Segel weich bewegen. Hartes Ruder bei der Wende bremst; vor dem Wind wenig korrigieren, um Fahrt zu halten.

Klare Luke und Klebedichtpatches. (Abb. 15)

Klare Luke und Klebedichtpatches.

Segeln​

Ein Segelboot besitzt keinen Gasantrieb: Passen Sie Ruder und Schoten an Windrichtung, Böen und Wasserbewegung an. Es kann nicht direkt gegen den Wind segeln. Erreichen Sie ein Ziel in Luv durch abwechselnde Amwindkurse auf beiden Schlägen.

Kurs oder ManöverSegel- und Rudereinstellung
HalbwindBeginnen Sie mit beiden Segeln etwa 45° geöffnet und mittigem Ruder. Auf einen stabilen Kurs abstimmen.
AmwindBeide Segel dichtholen. Nach Erreichen des Kurses das Ruder nahezu mittig halten; nicht so hoch anluven, dass die Segel killen.
WendenSegel dicht lassen und den Bug durch den Wind auf den anderen Schlag steuern. Nach der Wende das Ruder zentrieren.
Abfallen / RaumschotsVom Wind wegsteuern und beide Segel allmählich fieren, sodass sie gefüllt bleiben und nicht killen.
VorwindBeide Segel vollständig fieren und den Kurs mit kleinen Ruderausschlägen halten.
Halsen / AnluvenZum Halsen das Heck durch den Wind steuern und den Seitenwechsel der Segel kontrollieren. Beim Anluven die Schoten zunehmend dichtholen. Links-/Rechtsbefehle hängen vom jeweiligen Kurs ab.

Segelkurse und Beispielkurs relativ zum Wind. (Abb. 16)

Segelkurse und Beispielkurs relativ zum Wind.

Nach dem Segeln​

  1. Zuerst Empfänger OFF schalten, dann Sender ausschalten. Empfängerbatterien abstecken.
  2. Öffnen Sie die Decksluke und lassen Sie den Innenraum vollständig trocknen. Eingeschlossene Feuchtigkeit kann die Fernsteuerung korrodieren und beschädigen. Lagern Sie das Boot auf seinem Ständer und schützen Sie die Takelage.

Takelpflege​

  • Nach jeder Salzwasserfahrt Rumpf und Rigg, besonders obere und untere Lümmelbeschlaglager, mit sauberem Süßwasser spülen. Lager regelmäßig mit Lageröl schmieren.
  • Niemals Wasser oder Kondensat im Rumpf lassen: Korrosion bis hin zu schwarzen Leitern kann Elektrikausfall verursachen. Dyneema kann schrumpfen; Riggmaße und Spannung regelmäßig prüfen.
  • Segel auf dem Ständer nicht flattern lassen. Boot weich ablegen, Rigg in Lee des Rumpfes. Riggs geschützt in einer festen Box oder ausreichend steifen Riggtasche lagern.

Alternative Empfängerakkulage​

Passenden Empfängerakku mit selbstklebendem Klett neben dem Kielkasten befestigen und durch kleine Öffnung am Mast erreichen. Kurze Verlängerung erforderlich. Gewicht vorn unterstützt Leichtwindtrimm und erleichtert Wechsel durch kleinen Patch. Quelle nennt LiFe und NiCd; nur zu Empfänger und Servos passende Spannung und chemiegerechten Lader verwenden.

Bei stärkerem Wind Akku auf den Servoträger zurücksetzen. Beiliegende Einlegeplatte in den Platz des AA-Halters einklicken und Akku mit Klett sichern. Beide Decköffnungen im Betrieb abdichten.

Akkueinlegeplatte und alternative vordere Lage. (Abb. 17)

Akkueinlegeplatte und alternative vordere Lage.

Anhang​

Ersatzteile​

Referenzen und Versionszuordnung folgen der Herstellerliste. Menge bezeichnet Packungsinhalt oder eine Baugruppe/einen Satz, wenn nicht näher angegeben. Verfügbarkeit und Kompatibilität vor Bestellung prüfen; dies sind Herstellerreferenzen, keine neu vergebenen KAVAN-SKUs.

ReferenzVersionBeschreibungPackungsmenge
880502DF65 V6–V8Kiel mit Schrauben1
880503DF65Ruder1
880504DF65Standardballast – 550 g1
880510DF65Schotblock1
880532DF65Deckösen10
880534DF65 V6–V8Kiel mit Schrauben – 240 mm1
880545DF65 V6Segelwindenservo – 20141
880550DF65Fockbaum-Schutzringe5
880551DF65Mast-Schutzringe10
880565DF65 V6–V8Birnenförmige Großsegel-Vorliekringe10
880570DF65Silikon-O-Ringe10
881503DF65Bugpuffer2
881507DF65Weiße Dyneema-Leine – 5 m1
881512DF65Mastkopfstopfen und Carbon-Achterstagausleger – A+1
881513DF65Mastkopfstopfen und Carbon-Achterstagausleger – A / B / C1
881514DF65 V6–V8Edelstahl-Schothornhaken10
881515DF65 V6–V8Edelstahl-Fockhalshaken10
881516DF65Rudergestänge mit Faltenbalg1
881521DF65Fockgegengewicht mit Welle4
881528DF65Klare Luke2
881529DF65Schalterstange, Faltenbalg und Anschluss1
881535DF65Rumpfdekor1
881536DF65Baum-Endstopfen10
881537DF65Baum-Ringöse – Ø5 mm10
881538DF65Silikonschlauch – 202020
881539DF65Mastfußkragen4
881540DF65Vorstagbeschlag4
881541DF65 V6–V8Lager4
881525DF65 V6–V8Rumpf – Weiß1
881544DF65 V6–V8Rumpf – Schwarz1
881545DF65 V6–V8Rumpf – Blau1
881546DF65 V6–V8Rumpf – Violett1
881547DF65 V6–V8Rumpf – Orange1
881548DF65 V6–V8Rumpf – Gelb1
881549DF65 V6–V8Rumpf – Dunkelblau1
881550DF65 V6–V8Rumpf – Rot1
881553DF65 V6–V8Rumpf – Grün1
881565DF65 V6–V8Rumpf – Silber1
881566DF65 V6–V8Rumpf – Grau1
881573DF65 V6–V8Rumpf – Metallic-Leuchtorange1
881574DF65 V6–V8Rumpf – Metallic-Leuchtrosa1
881575DF65 V6–V8Rumpf – Metallic-Leuchtgelb1
881560DF65Batterieverlängerung mit Futaba-Stecker – 20 cm1
881561DF65Lümmelbeschlag2
881562DF65Ruderwellen-Einsatz – 20201
881567DF65 V6–V8Kielschrauben2
881568DF65Druckstrebe1
881570DF65Standardständer mit Liege-Erweiterung1
881571DF65Windentrommel – 16 mm1
881572DF65Riggtasche – Braun1
881577DF65Riggtasche – Blau1
881578DF65 V6–V8Deckschieber mit Schraube und Scheibe2
881583DF65 V6–V8Mastaufnahmerohr1
881584DF65 V6–V8Servoträger mit Schrauben1
881585DF65 V6–V8Kielkasten und Mastbeschlag1
881586DF65 V6–V8Deck- und Batteriepatches4
881587DF65 V6–V8Großschot-Hahnepotplatte an Kielschraube2
8815001DF65 V6–V8Mylar-Segelsatz, in Rundrohr verpackt – A+ / 50 µm1
8815002DF65 V6–V8Mylar-Segelsatz, in Rundrohr verpackt – A / 50 µm1
8815003DF65 V6–V8Mylar-Segelsatz, in Rundrohr verpackt – B / 50 µm1
8815004DF65 V6–V8Mylar-Segelsatz, in Rundrohr verpackt – C / 50 µm1
8815005DF65 V6–V8Mastsatz – A+1
8815006DF65 V6–V8Mastsatz – A1
8815007DF65 V6–V8Mastsatz – B1
8815008DF65 V6–V8Mastsatz – C1
8815013DF65 V6–V8Komplettes Rigg ohne Segel – A+1
8815014DF65 V6–V8Komplettes Rigg ohne Segel – A1
8815015DF65 V6–V8Komplettes Rigg ohne Segel – B1
8815016DF65 V6–V8Komplettes Rigg ohne Segel – C1
8815009DF65 V6–V8Fockbaumsatz – A+1
8815010DF65 V6–V8Fockbaumsatz – A / B / C1
8815011DF65 V6–V8Großbaumsatz – A+1
8815012DF65 V6–V8Großbaumsatz – A / B / C1
880519DF65/95Gummikappe der Windenleine2
880536DF65/95Gummistopfen4
880552DF65/95Empfängerbatteriehalter1
881504DF65/95Digitales Metallgetriebe-Ruderservo mit neuem Arm1
881526DF65/95Metallringe – 202010
881551DF65/95Achterstaghaken mit Schraube5
881558DF65/95LiFePO₄-Empfängerakku – 6,4 V / 700 mAh1
881559DF65/95USB-Lader für LiFePO₄-Empfängerakku – 6,4 V / 700 mAh1
881563DF65/95Rändelräder ×2 und Schraube ×11
881569DF65/95Liegeständer-Erweiterung1
881576Flysky i6 + iA6BFunkanlage1
881580Flysky FS-iA6BEmpfänger1
881581DF65/95Elastische Schotleine – 1 m1
881582DF65/95Alu-Ruderarm und Gabelkopf1
881588DF65/95Digitalwinde DF Racing 2025 mit 16mm- und 25mm-Trommeln1
881210DF65/95Schieber10
881227DF65/95Wasserdichte Faltenbälge4
881228DF65/95Leinenclips – 202010
83016DF65/95Gabelköpfe2

Recycling und Konformität​

Laut Quellanleitung Elektrogeräte bei geeigneter Sammelstelle oder Händler abgeben, nicht im Hausmüll; örtliche Behörde nach Details fragen. Sie erklärt Konformität mit anwendbaren EU-Richtlinien und verweist für die Konformitätserklärung auf Joysway. Produktinformationen aufbewahren.

Funkhinweis der Originalanleitung​

Die Originalanleitung nennt FCC Part 15: Das Gerät darf keine schädlichen Störungen verursachen und muss empfangene Störungen einschließlich solcher hinnehmen, die unerwünschten Betrieb auslösen. Sie warnt, dass nicht genehmigte Änderungen die Betriebserlaubnis aufheben können. Dieser US-Hinweis ist keine EU-Konformitätserklärung.

Service und Entsorgung​

Bewahren Sie diese Anleitung auf. Wenden Sie sich für Reparaturen, geltende Garantiebedingungen und passende Ersatzteile an Ihren Händler. Unzulässige Änderungen oder ein anleitungswidriger Betrieb können Verletzungen und Schäden verursachen. Elektrogeräte und Batterien nicht im Hausmüll entsorgen, sondern geeigneten getrennten Sammelstellen zuführen.

Bootsinformationen und Klassenregeln finden Sie bei DF Racing.