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Joysway Baiting 500 V3 - Bedienungsanleitung

DISCONTINUEDBaiting 500 V3
4ST3151V3

Baiting 500 V3

Einleitung​

Baiting 500 V3, in den mitgelieferten Anleitungen Sweet Bait genannt, ist ein leises Zweipropeller-Futterboot für trockenes loses Futter, Hakentransport und magnetisches Schnurschleppen. Der modulare Aufbau ermöglicht den Austausch einzelner Baugruppen. Produkt 4ST3151V3 ist eingestellt. Optionale Kamera und Echolot sind nicht enthalten.

Technische Daten​

ParameterBeschreibung
Länge / Breite556 / 240 mm
Leer- / Vollgewicht1650 / 2150 g
Futterlast / maximale Stückgröße500 g / 15 mm
Höchstgeschwindigkeit: leer / beladen1,2 / 1 m/s
Wenderadius / Funkreichweite1 / 200 m
FahrakkuNiMH 4,8 V 5000 mAh
Senderzellen4× AA
Ungefähre Fahrzeit1,5 h
Zubehörausgang12 V / 1 A

Nur trockenes rieselfähiges Futter verwenden, höchstens 500 g je Fahrt und Stücke bis 15 mm. Die Quelle nennt beispielhaft 50 Lieferungen zu einem Punkt 50 m vom Ufer pro Ladung. Ausdauer und Reichweite sind bedingungsabhängig. Der Behälter kann auch 1 oder 2 Angelmontagen transportieren.

Sicherheitshinweise​

Gefahr

Vor Gebrauch gesamte Anleitung lesen. Hände von Propellern fernhalten und vor Reinigung oder Wartung Stromversorgung trennen. Nicht bei Schwimmern, starkem Wind, Wellen, Regen, Gewitter, Strömung, Pflanzen oder vielen Hindernissen betreiben. Kleinteile von Kindern, besonders unter 3 Jahren, fernhalten. Niemals zum gestrandeten Boot schwimmen oder mit dem Sender ins Wasser gehen.

Boots- und Senderbatterien für Transport und Lagerung herausnehmen. Rumpf vor Stürzen und Stößen, Akkus vor scharfen Gegenständen, Durchstechen und Kurzschluss schützen. Geräte vor Hitze, feuchter Lagerung und direkter Sonne schützen. Sender trocken halten. Nach jeder Fahrt Akku abstecken und offenen Rumpf vollständig trocknen, um Korrosion zu vermeiden.

Selbstständiger Betrieb ist für Personen über 15 Jahren vorgesehen. Nur auf stehendem Wasser fahren; Flüsse, Bäche und Kanäle können das Boot außer Kontrolle tragen. Bei Stillstand sicher vom Ufer oder mit einem geeigneten echten Boot bergen, niemals schwimmend.

Hauptteil​

Fahrakku laden​

  1. Akku aus dem Boot nehmen. Beiliegenden USB-Lader an USB-Netzteil oder Powerbank mit mindestens 5 V / 2 A anschließen; Netzteil nicht enthalten. Bei Versorgung leuchtet die Lader-LED rot.
  2. NiMH-Akku anschließen. Blaues Blinken bedeutet Laden, Dauerblau Ladeende. Die ausführliche USB-Anleitung nennt etwa 5 h. Nach Ladeende zeitnah abstecken.
Gefahr

Niemals über Nacht oder unbeaufsichtigt laden und Akku nicht länger als 7 h angeschlossen lassen. Bei übermäßiger Erwärmung sofort abstecken. Die Einleitung nennt 7 h, der USB-Abschnitt 5 h; Ladeendeanzeige des tatsächlichen Laders beachten, nicht die längere Zeit als Ladeziel verwenden.

Sender und Boot einschalten​

  1. Unteres Senderbatteriefach öffnen. 4 AA-Alkaline- oder NiMH-Zellen polrichtig einsetzen und schließen. ON einschalten; POWER muss rot leuchten. Sonst Polarität und Ladung prüfen. Bei Nichtgebrauch ausschalten.
  2. Schwarzen Deckelknopf drücken und Deckel abheben. Geladenen Akku im Fach mit Klettband sichern. Bei ausgeschaltetem Boots-POWER Akku an BATTERY anschließen.
  3. Zuerst Sender, dann POWER am Empfängergehäuse einschalten. Dauerblau bedeutet Verbindung; blinkendes Blau erfordert Binden. Folgende Prüfungen durchführen, dann die 2 Deckellaschen in Rumpfschlitze einsetzen und sicher schließen.

Akkuanschlüsse und Deckelverschluss. (Abb. 1)

Akkuanschlüsse und Deckelverschluss.

Funktionen prüfen​

  1. Von Propellern fernbleiben. Gashebel ziehen: beide treiben proportional vorwärts. Wegdrücken: beide proportional rückwärts mit geringerer Höchstgeschwindigkeit. Linkslenken: linker Propeller steht, rechter treibt. Rechtslenken: rechter steht, linker treibt.
  2. LED am Empfängergehäuse einschalten: vorn blau, hinten rot zur Richtungserkennung bei Nacht. Futterklappe von vorn nach hinten ziehen, bis sie mit „DA“-Anzeige einrastet. Freigabe mit D.OPEN prüfen.

Vorwärts/Rückwärts, Differenziallenkung, Licht und Futterfreigabe. (Abb. 2)

Vorwärts/Rückwärts, Differenziallenkung, Licht und Futterfreigabe.

Binden: Funkversion bestimmen​

Hinweis

Die PDFs beschreiben 2 Senderversionen. Passenden Ablauf für Ihre Hardware verwenden; die Zuordnung zum V3-Verkaufsset muss bestätigt werden. Bei beiden Verfahren Sender und Boot innerhalb von 30 cm halten, zunächst beide ausgeschaltet.

Kalibrierablauf: PDF mit Sender 315107​

  1. Lenkrad ganz rechts halten und Sender einschalten. Langsam zur Mitte zurückführen; Rot blinkt schnell. Ganz links drehen und langsam zentrieren.
  2. Gashebel ganz ziehen und langsam neutral stellen. Ganz wegdrücken und langsam neutral stellen. D.OPEN drücken; LED blinkt nun langsam.
  3. Empfänger-POWER einschalten. Dauerblau am Empfänger und Dauerrot am Sender bestätigen Abschluss.

Tastenablauf: PDF mit Sender 315126​

  1. Beim Einschalten des Senders D.OPEN halten. Weitere 2 s halten, dann loslassen.
  2. Empfänger-POWER auf ON stellen. Dauerblau bestätigt Bindung. Vor Gebrauch alle Funktionen prüfen.

Getrennte Bindeverfahren der beiden Funkversionen. (Abb. 3)

Getrennte Bindeverfahren der beiden Funkversionen.

Futter und Angelmontagen ausbringen​

  1. Sender, dann Boot einschalten, Dauerblau prüfen und Futterklappe schließen. Bis 500 g geeignetes Futter einfüllen. Starten, Ziel in sicherer Reichweite anfahren, mit D.OPEN abwerfen und zurückkehren. Erst nach Bergung nachfüllen.
  2. Zum Hakentransport Montage von unten durch die Futteröffnung führen und Klappe einrasten. Schnur gerade nach achtern, fern der Propeller führen. Am Ziel mit D.OPEN Haken freigeben und zurückfahren.
  3. Zum magnetischen Schleppen größere Magnethälfte mit höchstens 100 mm Schnur am Heckhalter befestigen. Kleinere Hälfte an die Angelmontage setzen und Magnete verbinden. Ausfahren; Fischbiss oder Rutenbewegung trennt die Magnete. Nach Auslösung Boot zurückholen.

Futterbeladung, Schnurführung und Magnetauslöser. (Abb. 4)

Futterbeladung, Schnurführung und Magnetauslöser.
Achtung

Niedrige Fahrakkuspannung lässt Navigations-LEDs auch bei ausgeschaltetem Licht blinken. Sofort zurückfahren. Die Quelle nennt etwa 10 min oder 400 m Rest, jedoch nur als Schätzung. Akku am Ufer laden oder wechseln.

Optionale Ausstattung​

Unterwasserkamera 3901​

  1. Bei der Version mit CAMERA WIND IN/OUT Winden- und Displayakkus nach deren Anleitungen laden. Beiliegendes selbstklebendes Ausgleichsgewicht im Bugfach befestigen.
  2. Kamerakabel durch die große Öffnung im Heckgriff nach vorn zum Akkufach führen und wasserdichten Stecker verbinden. Gummistopfen einschlitzen, um das Kabel legen und im Heckloch abdichtend einsetzen. Winde am Heckhalter befestigen.
  3. Monitor am Sender befestigen und einschalten. Windenakku einsetzen, anschließen und Deckel schließen. Livebild prüfen. CAMERA WIND IN/OUT langsam zum Absenken oder Einholen drehen; schnelles Drehen kann die Leine verwickeln. Ohne kompatible Kamera ist der Regler funktionslos.

Gesamtleine 5,5 m; steuerbarer Weg und maximale Tauchtiefe 5 m. Zur Tiefenprüfung, Fischsuche oder Bissbeobachtung am Magnetauslöser nutzen.

Kamera, Ausgleichsgewicht, abgedichtete Kabelführung, Winde und Monitor. (Abb. 5)

Kamera, Ausgleichsgewicht, abgedichtete Kabelführung, Winde und Monitor.

Drahtloses Echolot einbauen​

  1. Versorgung abstecken. Die 6 Griffschrauben mit beiliegendem Schlüssel lösen und Griff abheben. Echolot-Steuereinheit im Heckfach mit doppelseitigem Band befestigen.
  2. Echolot muss 12 V und höchstens 1 A benötigen. Beiliegenden Stecker nutzen: Schwarz ist Minus (−) außen, Braun Plus (+) innen. An OUTPUT 12V/1A am Empfängergehäuse anschließen; während Verdrahtung ausgeschaltet lassen.
  3. Antennenanschluss in die kleine Grifföffnung setzen. Geber am Heckhalter montieren, Kabel durch große Öffnung führen und an Steuereinheit anschließen. Griff mit seinen 6 Schrauben montieren. Geschlitzten Gummistopfen um Kabel legen und Heckloch abdichten, dann Antenne aufschrauben.

Alternativ ein kompatibles tragbares WLAN-Echolot mit höchstens 100 mm Schnur am Heckhalter schleppen. Dessen Anleitung beachten.

Echoloteinbau, Ausgangspolarität, Antenne und Kabeldichtung. (Abb. 6)

Echoloteinbau, Ausgangspolarität, Antenne und Kabeldichtung.

Wartung und Lagerung​

  1. Boot vor Sender ausschalten. Nach Gebrauch Fahrakku abstecken und mit Senderzellen entnehmen. Rumpf außen, Futterraum und beide Propeller mit sauberem Süßwasser spülen; Elektronik trocken halten.
  2. Vor nächster Fahrt Pflanzen und Fremdkörper unter den Propellergittern entfernen. Laut Quelle kann ein kurzer Rückwärtsimpuls auf dem Wasser Pflanzen lösen; sonst stoppen und sicher bergen, vor Handreinigung Stromversorgung trennen.
  3. Futterraum reinigen und Klappe besonders bei längerer Lagerung offen lassen, damit Klappe und Feder nicht verformen. Luke öffnen und Boot 1 Tag trocknen lassen. Vollständig trocken im Originalkarton mit Schaum lagern. Verschlissene oder beschädigte Module ersetzen; bei Unsicherheit Händler-Service nutzen.

Anhang​

Ersatzteile​

ArtikelnummerBeschreibung
315101Gelber Deckel
315102LED-Satz vorn und hinten
315103Antennen- und Kabeldichtungen
315104Futterklappensatz
315105Futterklappen-Verriegelungssatz
315106Empfänger
315107 / 315126Sender
315108Motorensatz links/rechts
315109Propellersatz links/rechts
315110NiMH 4,8 V 5000 mAh
315111Netzladegerät
315112Klettbandsatz
315113Magnetische Schnurauslöser, 4 Stück
315114Gelber Griff
315115Schwarzer Rumpf mit Dekor
315116Lukendichtungen vorn/hinten
315117Propellerschutz links/rechts
315119Grauer Deckel
315120Grauer Griff

Ursprüngliche rechtliche Angaben​

Hinweis

Das ältere PDF nennt Joysway Hobby Ltd. als Erklärenden der Konformität von #3151 Sweet Bait / J4C91 mit Richtlinie 2014/53/EU. Es verweist auf die frühere Erklärungsseite, EU-weite 2,4GHz-Nutzung ohne Einzelgenehmigung und die alte WEEE-Referenz 2002/96/EG. Vor Veröffentlichung Unternehmen, Produktversion und Erklärung prüfen; dies sind Quellenangaben, keine neu ausgestellte Erklärung.

Service und Entsorgung​

Bewahren Sie diese Anleitung auf. Wenden Sie sich für Reparaturen, geltende Garantiebedingungen und passende Ersatzteile an Ihren Händler. Unzulässige Änderungen oder ein anleitungswidriger Betrieb können Verletzungen und Schäden verursachen. Elektrogeräte und Batterien nicht im Hausmüll entsorgen, sondern geeigneten getrennten Sammelstellen zuführen.

Der frühere PELIKAN-DANIEL-Text beschreibt Material- und Fertigungsfehlerfreiheit beim Verkauf und eine 24-monatige kostenlose Reparaturgarantie. Ausgeschlossen sind Verschleiß, Fehlgebrauch, falscher Einbau, Unfälle sowie unbefugte Änderungen oder Reparaturen einschließlich wasserdichter Beschichtungen. Er enthält außerdem Haftungsbegrenzung auf den Kaufpreis, Risikoübernahme durch Nutzer, Rückgabe unbenutzter Ware und Vorbehalte zur Änderung von Garantie oder Konstruktion ohne Ankündigung. Diese früheren Klauseln sind zur Rechtsprüfung dokumentiert, nicht als neu freigegebene aktuelle Verbraucherbedingungen. Gerät vor extremen Temperaturen, Feuchtigkeit, Staub und langer direkter Sonne schützen.

Elektrogeräte mit durchgestrichener Mülltonne gehören in getrennte Sammlung und Recycling statt Hausmüll. Die Quelle beschreibt kostenlose sichere Wiederverwertung und Herstellung in China.