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Joysway Mad Shark V2 Brushless - Bedienungsanleitung

Mad Shark V2 Brushless
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Mad Shark V2 Brushless

Einleitung​

Mad Shark V2 Brushless ist ein schneller F1-Katamaran mit wassergekühltem Brushless-Antrieb und Flutkammer zur Selbstaufrichtung. Diese Anleitung umfasst das mitgelieferte tschechische RTR/ARTR-Handbuch sowie den lokalen RC-Set-Zusatz mit Akku und Ladegerät. Sie gilt nicht für Mad Shark V3 Brushed.

Technische Daten​

ParameterBeschreibung
Herstellermodell8205V2
Rumpf- / Gesamtlänge368 / 443 mm
Breite / RTR-Gewicht172 mm / 600 g
Geschwindigkeit>45 km/h
Antrieb / ReglerWassergekühlter Brushless-Motor / 30 A mit BEC
Servo / Flexwelle9 g / Ø2,3 mm
Empfohlener Fahrakku3S LiPo 11,1 V 1300 mAh ≥35C; Dean-T

Sicherheitshinweise​

Gefahr

Dieses schnelle Modell ist kein Spielzeug. Die mitgelieferte Anleitung erlaubt selbstständigen Betrieb nur Personen über 15 Jahren. Lesen Sie die gesamte Anleitung und prüfen Sie vor jeder Fahrt die Reichweite. Hände und Kleidung vom Propeller fernhalten; vor Arbeiten am Antrieb den Fahrakku abstecken. Metallteile können scharf sein und der Motor nach dem Betrieb heiß bleiben.

Betreiben Sie das Modell nur in Süßwasser auf einer freien Wasserfläche, fern von Schwimmern, Menschen, Tieren und Wasserpflanzen. Nicht auf engem Raum, bei Regen oder Gewitter fahren. Bei Blitz oder Donner den Betrieb beenden und das Modell sicher von der Stromversorgung trennen.

Gefahr

Gehen Sie zur Bergung niemals in tiefes Wasser oder starke Strömung. Heben Sie bei Verbindungsverlust zunächst den Sender an, um den Kontakt wiederherzustellen. Bergen Sie das Modell sicher vom Ufer aus; gefährden Sie weder sich noch andere.

Achtung

Laden Sie den Akku außerhalb des Modells unter Aufsicht eines Erwachsenen auf einer nicht brennbaren Unterlage. Niemals unbeaufsichtigt laden. Nur ein für Akkutyp und Zellenzahl geeignetes Ladegerät verwenden. Akkus niemals kurzschließen, zerlegen, quetschen oder verbrennen. Beschädigte, aufgeblähte oder ungewöhnlich heiße Akkus nicht weiterverwenden. Nach Gebrauch abstecken und verbrauchte Akkus fachgerecht recyceln.

Lieferumfang und benötigte Ausstattung​

Enthalten sind Boot, Sender bei RTR, Ersatzpropeller, Dean-T-Stecker mit Schrumpfschlauch, Ständer, Empfängerballon, Gummiring sowie 2,5mm- und 2mm-Innensechskantschlüssel. Ergänzen Sie Kreuzschlitzschraubendreher, 4 AA-Senderzellen, vorgeschriebenen Fahrakku und geeignetes Balancer-Ladegerät. Der lokale RC-Set-Zusatz enthält 3S-Akku und B3-Lader; tatsächlichen Lieferumfang vor Zubehörkauf prüfen.

RTR/ARTR-Lieferumfang und Werkzeuge. (Abb. 1)

RTR/ARTR-Lieferumfang und Werkzeuge.

Hauptteil​

Akku laden​

Verwenden Sie ein LiPo-Balancer-Ladegerät für die vorgeschriebene Zellenzahl. Beim Anlöten des beiliegenden Steckers die Reglerpolarität beachten: Rot ist Plus (+), Schwarz Minus (−). Nur mit entsprechender Sachkunde löten; jede Verbindung isolieren und Kurzschlüsse vermeiden. Akku- und Ladegeräteanleitung beachten.

B3-Ladegerät: nur lokales RC Set​

Der RC-Set-Zusatz enthält einen 3S-LiPo-Akku mit 11,1 V und 1300 mAh. Dean-T versorgt den Regler; der JST-XH-Balancerstecker wird am B3-Lader angeschlossen. Die Quelle nennt 230 V, 50 Hz und im Ablauf 230 V, 50–60 Hz; beachten Sie das Typenschild des tatsächlichen Ladegeräts.

  1. Akku aus dem Boot nehmen. Lader und Akku auf eine nicht leitende, nicht brennbare Unterlage fern von Brennbarem legen; niemals im Auto laden. Vor dem Akkuanschluss Netzkabel zuerst am Lader, dann an der Steckdose anschließen. Grün mit rotem Aufblitzen bedeutet Bereitschaft.
  2. JST-XH-Stecker in die passende 2S- oder 3S-Buchse stecken. Nur einen Akku zugleich laden: niemals beide Buchsen belegen. Bei 2S leuchten Cell 1 und Cell 2 beim Laden dauerhaft rot; bei 3S Cell 1, Cell 2 und Cell 3.
  3. Die jeweilige Zellen-LED wird nach dem Laden grün. Erst wenn alle LEDs der angeschlossenen Zellen grün sind, ist der Akku voll. Zuerst Akku abstecken, bei Ladeende danach Lader vom Netz trennen.
Gefahr

Niemals unbeaufsichtigt laden. Bei Aufblähen oder raschem Temperaturanstieg sofort stoppen und Akku abstecken. Leichte Wärme am Ladeende ist möglich, der Akku darf jedoch nicht heiß werden. Nur kompatible LiPo-Akkus mit diesem Lader verwenden.

Sender und Empfänger​

  1. Setzen Sie 4 AA-Alkaline-Zellen oder geladene NiMH-Zellen polrichtig in den Sendergriff ein. Schalten Sie ON: Die rote Betriebs-LED muss leuchten. Der Sender ist nicht wasserdicht; trocken halten.
  2. Prüfen Sie die Empfängeranschlüsse: Ruderservo an Kanal 1, Regler an Kanal 2. Das Regler-BEC versorgt den Empfänger über das Anschlusskabel; ein separater Empfängerakku ist nicht nötig. Den Empfänger in den beiliegenden Gummiballon stecken und die Öffnung um die Kabel mit dem beiliegenden Binder oder Gummiring schließen.

Rumpf öffnen und Akku einsetzen​

  1. Bei abgestecktem Fahrakku zuerst den vorderen, dann die 4 oberen seitlichen Verschlüsse öffnen. Rumpfoberteil abheben und Boot auf den Schaumstoffständer legen.
  2. Geladenen Akku mit Klettband im Akkufach sichern. Sender mit Neutralgas einschalten, dann Akku an Regler anschließen. Grüne Empfänger-LED und 3 Reglertöne abwarten; vor dem Schließen die folgenden Bindungs- und Funktionsprüfungen abschließen.
  3. Dichtung ringsum richtig in die Nut einsetzen. Oberteil aufsetzen, zuerst seitliche Verschlüsse schließen und zuletzt den vorderen unteren Verschluss.

Verschlussfolge, Akkufach, Dichtung und Empfängeranschlüsse. (Abb. 2)

Verschlussfolge, Akkufach, Dichtung und Empfängeranschlüsse.

Binden und Einschalten​

Die RTR-Anlage ist normalerweise ab Werk gebunden. Nur bei Bedarf erneut binden: Eine rote Empfänger-LED zeigt eine fehlende Verbindung an.

  1. Sender und Empfänger höchstens 1 m voneinander entfernt halten; im Umkreis von 10 m darf kein anderer 2,4GHz-Sender eingeschaltet sein. Gas neutral lassen und zuerst den Sender einschalten.
  2. Schließen Sie den Fahrakku an den Regler an, der den Empfänger versorgt. Drücken Sie BIND am Empfänger. Dauerhaft grün bestätigt die Bindung. Blinkt Grün weiter, Vorgang wiederholen.
  3. Warten Sie beim normalen Einschalten die 3 Reglertöne ab, bevor Sie die Steuerung prüfen. Beim Ausschalten zuerst Bootsakku abstecken, zuletzt Sender ausschalten. Bei Nichtgebrauch niemals den Fahrakku angeschlossen lassen.

Richtung, Trimmung und Ausschläge prüfen​

  1. Stützen Sie das Boot sicher ab und halten Sie den Propellerbereich frei. Drehen Sie das Lenkrad nach rechts: Die Ruderhinterkante muss nach rechts, bei Linksbefehl nach links gehen. Eine falsche Richtung mit ST REV/NOR korrigieren und erneut prüfen.
  2. Zentrieren Sie das Ruder mit ST/TRIM R/L. Stimmen Sie die Trimmung auf dem Wasser so ab, dass das Boot bei mittigem Lenkrad geradeaus fährt.
  3. Stellen Sie TH/TRIM B/F so ein, dass der Propeller bei losgelassenem Gashebel stillsteht. Prüfen Sie die Motorreaktion durch kurzes Ziehen am Hebel; den Trockentest wegen fehlender Wasserkühlung kurz halten.
  4. Stellen Sie rechten und linken Lenkausschlag getrennt mit ST/R und ST/L ein. Jeder Regler umfasst 0–100 %: ganz links 0 %, ganz rechts 100 %. Beginnen Sie mit der Werkseinstellung und verringern Sie den Ausschlag bei Bedarf; das Servo darf das Gestänge nicht gegen einen Anschlag drücken.

Von hinten gesehen muss der Propeller bei Vorwärtsgas gegen den Uhrzeigersinn drehen. Motortests an Land kurz halten, da die Wasserkühlung nicht arbeitet. Vor dem Start Lenkung und Reichweite prüfen.

Sendertrimmungen, Umpolschalter und Lenkausschlagregler. (Abb. 3)

Sendertrimmungen, Umpolschalter und Lenkausschlagregler.

Flutkammer und Selbstaufrichtung​

Mad Shark V2 Brushless: Beim Kentern füllt sich die linke Flutkammer und verschiebt den Schwerpunkt, bis das Boot sich aufrichtet. Gas neutral lassen und die Füllung abwarten. Nach dem Aufrichten beschleunigen, damit Wasser durch die Hecköffnung abläuft. Kammeröffnungen und Entlüftung freihalten. Die Aufrichtung ist nicht unter allen Bedingungen garantiert; nötigenfalls sicher vom Ufer bergen.

Flutkammereinlässe, Heckauslass und Entlüftung. (Abb. 4)

Flutkammereinlässe, Heckauslass und Entlüftung.

Fahren und Unterspannungsschutz​

Prüfen Sie vor dem Start alle Kühlschläuche und den Wassereinlass. Verstopfungen beseitigen, beschädigte oder geknickte Schläuche ersetzen; fehlende Kühlung kann Motor und Regler beschädigen. Nahe am Ufer beginnen und langsam beschleunigen. Bei nachlassender Höchstgeschwindigkeit zurückkehren.

Achtung

Bei 3,2 V je LiPo-Zelle schaltet der Regler den Motor ab. Dann Gashebel zum Rücksetzen in Neutral bringen und nur mit geringer Leistung langsam ans Ufer zurückfahren. Normale Fahrten vor der Abschaltung beenden. Wiederholtes Rücksetzen kann den Akku tiefentladen und dauerhaft schädigen.

Wippt das Boot ungewöhnlich, kann Wasser eingedrungen sein. Sofort zurückfahren, Akku abstecken, Luke abnehmen und den Rumpf entleeren und trocknen.

Nach der Fahrt und Lagerung​

  1. Zuerst Fahrakku abstecken, dann Sender OFF schalten. Bootsakku und Senderzellen herausnehmen.
  2. Luke und Dichtung abnehmen, Feuchtigkeit auswischen und Rumpf an einem warmen trockenen Ort vollständig offen trocknen lassen. Herausnehmbare Dichtung separat in einem geschlossenen Kunststoffbeutel dunkel lagern, damit sie elastisch bleibt.

Flexwelle schmieren​

Welle und Gleitlager alle 2–3 Fahrtage schmieren, bei vielen Fahrten nach jedem Fahrtag. Fett mindert Verschleiß und dichtet gegen Wassereintritt entlang der Welle ab.

  1. Vor dem Zerlegen alle Fahrakkus abstecken.

  2. Motor-/Wellenkupplung mit einem 2mm-Innensechskantschlüssel lösen.

  3. Flexwelle herausziehen und mit einem sauberen weichen Tuch abwischen. Welle und Gleitlager mit wasserfestem, für RC-Boote geeignetem Fett schmieren.

  4. Geschmierte Welle wieder vollständig einsetzen und Kupplungsschrauben sicher festziehen. Auch das vordere Motorlager im wassergekühlten Träger regelmäßig mit geeignetem Öl oder Fett gegen Korrosion schmieren; die Kupplung muss dafür nicht abgebaut werden.

Flexwellenkupplung und Schmierstelle des vorderen Motorlagers. (Abb. 5)

Flexwellenkupplung und Schmierstelle des vorderen Motorlagers.

Fehlersuche​

ProblemPrüfung und Abhilfe
Boot bewegt sich nichtFehlende Zellen einsetzen, Akku anschließen, Polarität korrigieren und leere Batterien laden oder ersetzen.
Keine Funkreaktion oder geringe ReichweiteSenderbatterien prüfen und ersetzen oder laden; vor erneutem Start Bindung prüfen.

Anhang​

Ersatzteile​

ArtikelnummerBeschreibung
820501Brushless-Motor – Mad Shark
820502Wassergekühlter Motorträger
820503Weißes Rumpfoberteil und Dichtung
820504Flexwellensatz – Mad Shark
820505Außenbordmotorattrappe und Rudersatz
8205062-Blatt-Kunststoffpropeller – Ø32 mm × 1,4; 2×
820508Balancer-Ladegerät – 12 V; 3S LiPo
820510Hinteres Wellenlager
820511Netz-Balancer-Ladegerät für 3S LiPo
820512LiPo 11,1 V 1300 mAh 35C
82034Wellenkupplung – CF2812
82058Lukenverschlusssatz
820902Wassergekühlter Brushless-Regler mit BEC – 30 A
9360518Sender – J2C93; 2,4 GHz
930519Empfänger – J2C91R; 2,4 GHz

Fernsteuerungsdaten​

ParameterBeschreibung
Kanäle: Sender / Empfänger2 / 4
Frequenz / System2400–2483,5 MHz / FHSS
Maximale Sender-Strahlungsleistung<20 dBm
Senderversorgung4× AA
Empfänger-Spannungsbereich4,8–6,0 V

Ursprüngliche Konformitäts-, Recycling- und Garantieangaben​

Hinweis

Die folgenden Angaben geben die mitgelieferte ältere Anleitung wieder. Verantwortliches Unternehmen, aktuelle Erklärung und Garantieformulierung müssen vor Veröffentlichung geprüft werden.

Laut Quelle erklärt Joysway Hobby International Ltd. die behandelten Modelle mit Funkanlage und das mitgelieferte Zubehör als konform mit Richtlinie 2014/53/EU. Für die vollständige Erklärung verweist sie auf Joysway und die frühere Erklärungsseite; die 2,4GHz-Anlage sei EU-weit ohne Einzelregistrierung oder Genehmigung nutzbar.

Der WEEE-Hinweis der Quelle nennt Richtlinie 2012/19/EU: Elektrogeräte mit durchgestrichener Mülltonne gehören in getrennte Sammel- oder Recyclingstellen statt in den Hausmüll. Kostenlose Sammlung und sichere Wiederverwertung werden als Beitrag zum Umweltschutz beschrieben.

Die frühere PELIKAN-DANIEL-Garantie bietet kostenlose Garantiereparatur des gelieferten Produkts innerhalb von 24 Monaten. Ausgeschlossen sind normaler Verschleiß hoch belasteter Modellbauteile einschließlich Servos und Getrieben sowie Schäden durch falschen Einbau, grobe oder unsachgemäße Behandlung, Unfälle oder unbefugte Reparaturen und Änderungen. Bewegliche Teile können verschleißbedingt ersetzt werden müssen. Die Anleitung warnt vor Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Staub und längerem direktem Sonnenlicht. Reklamationen sowie Reparaturen innerhalb und außerhalb der Garantie sind an den Verkäufer zu richten. Herstellungsland: China.