Joysway Alpha - Bedienungsanleitung

Alpha – rot

Alpha – gelb
Einleitung
Alpha ist ein leistungsstarkes Brushless-Deep-V-Boot, das in der angegebenen Konfiguration mehr als 80 km/h erreichen kann. Vor Aufbau, Laden und Betrieb alle Anweisungen lesen. Dieses Dokument bewahrt Ausstattung und Verfahren dieser Version.
Technische Daten
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
| Rumpf- / Gesamtlänge | 950 / 1060 mm |
| Breite | 260 mm |
| Motor | BL4260 |
| Wassergekühlter Regler mit BEC | 90 A |
| Ruderservo-Drehmoment | 9 kg·cm |
| Direkt angetriebene Flexwelle | Ø5 mm |
Akku-Propeller-Kombinationen
| Gesamtzellenzahl | Zwei gleiche Akkus in Reihe | Metallpropeller | Ungefähre Geschwindigkeit |
|---|---|---|---|
| 4S | 2× 2S 7,4 V; ≥5000 mAh; ≥40C | Ø60 mm × 1,4 | 60 km/h |
| 6S | 2× 3S 11,1 V; ≥5000 mAh; ≥40C | Ø56 mm × 1,4 | 80 km/h |
Propeller an Gesamtzellenzahl anpassen. Größeren 4S-Propeller niemals mit 6S betreiben: Motor und Regler können überlasten. Gleiche geladene Akkus im vorhandenen Reihenkabelsatz verwenden, nicht parallel. Jeden Akku mit einem für seine einzelne Zellenzahl geeigneten LiPo-Balancer-Lader laden.
Sicherheitshinweise
Kein Spielzeug. Die ursprüngliche Alpha-Anleitung erlaubt selbstständigen Betrieb über 14 Jahren; V2 verlangt unter 14 enge Erwachsenenaufsicht. Gegebenenfalls Anleitung mit der Aufsichtsperson lesen. Vor jeder Fahrt Reichweite prüfen, Propeller und scharfe Metallteile meiden, heiße Teile vor Berührung abkühlen lassen. Vor Antriebswartung beide Akkus abstecken.
Betreiben Sie das Modell nur in Süßwasser auf einer freien Wasserfläche, fern von Schwimmern, Menschen, Tieren und Wasserpflanzen. Nicht auf engem Raum, bei Regen oder Gewitter fahren. Bei Blitz oder Donner den Betrieb beenden und das Modell sicher von der Stromversorgung trennen.
Gehen Sie zur Bergung niemals in tiefes Wasser oder starke Strömung. Heben Sie bei Verbindungsverlust zunächst den Sender an, um den Kontakt wiederherzustellen. Bergen Sie das Modell sicher vom Ufer aus; gefährden Sie weder sich noch andere.
Laden Sie den Akku außerhalb des Modells unter Aufsicht eines Erwachsenen auf einer nicht brennbaren Unterlage. Niemals unbeaufsichtigt laden. Nur ein für Akkutyp und Zellenzahl geeignetes Ladegerät verwenden. Akkus niemals kurzschließen, zerlegen, quetschen oder verbrennen. Beschädigte, aufgeblähte oder ungewöhnlich heiße Akkus nicht weiterverwenden. Nach Gebrauch abstecken und verbrauchte Akkus fachgerecht recyceln.
Lieferumfang und Werkzeug
Boot mit Antrieb und Servo, paketabhängige Funkanlage, 2 Propeller, isolierte Akkustecker, Ballon mit Binder, Finnen, 3 Innensechskantschlüssel, Ständer und Aluruder mit Halter prüfen. Ergänzen Sie 5,5mm- und 7mm-Schlüssel, gegebenenfalls 4 AA-Senderzellen, 2 gewählte LiPo-Packs und Balancer-Lader. Stecker bei Bedarf fachkundig unter Beachtung von Polarität und Einzelisolierung löten lassen.
Lieferumfang und unterschiedliche 4S/6S-Propeller. (Abb. 1)
Hauptteil
Ständer aufbauen
Ständer zusammenbauen und Verbindungen mit mittelflüssigem Sekundenkleber oder Epoxid kleben. Vor Belastung vollständig aushärten lassen. Geschlitzte Gummischläuche auf obere Auflagen zum Rumpfschutz setzen.
Ruder, Propeller und Kurvenfinnen
- Beide Fahrakkus abgesteckt lassen. Ruder in den Rumpfhalter einsetzen und mit 2 Schrauben und Muttern, 3mm-Innensechskantschlüssel und 5,5/7mm-Schlüssel sichern.
- Gestänge durch den Armanschluss führen. Servo bei eingeschalteter Anlage zentrieren, Ruder gerade ausrichten und Anschluss mit 2,5mm-Schlüssel festziehen. Vor Weiterarbeit Stromversorgung trennen.
- Kühlschlauch hinten rechts am Rumpf auf den Rudereinlass stecken. Richtigen Propeller aufsetzen und mit Nylon-Sicherungsmutter befestigen. Fest, aber nicht übermäßig anziehen.
- Verstellbare Kurvenfinnen mit 3mm-Schlüssel und 5,5/7mm-Schlüssel an den Heckhaltern befestigen. Wie gezeigt mit 45° zum Rumpf beginnen.
Rudergestänge, Kühleinlass, Propeller- und Finnenmontage. (Abb. 2)
Wellenwinkel und Trimmklappen
| Wasserzustand laut Quelle | Wellenwinkel |
|---|---|
| Glattes Wasser | +1° |
| Leichter bis mittlerer Wind/Wellen | 0° |
| Mittlere bis höhere Wellen bei sicheren Bedingungen | −1° |
Stütze mit 3mm-Schlüssel und 5,5/7mm-Schlüssel einstellen. Anheben kann Geschwindigkeit erhöhen, verringert aber Lenkreaktion; zu viel verursacht Kavitation, Vibration, Geschwindigkeitsverlust und mögliche Motor-/Reglerschäden. Absenken verbessert Lenkung, kann aber Übersteuern und Tempoverlust verursachen. Kleine Änderungen einzeln testen.
Trotz vergleichender Einstellbilder nicht bei starkem Wind oder großen Wellen fahren. Vor Kurven abbremsen.
Trimmklappen beeinflussen Fahrlage, Seitenneigung und Gleitbeginn. Werkseinstellung bündig mit Rumpfboden, 0°. Einstellschraube mit 3mm-Schlüssel drehen und Kontermutter sichern. Absenken drückt den Bug nach unten. Änderungen innerhalb 3° halten, schrittweise einstellen und Fahrverhalten prüfen.
Wellenwinkel +1° / 0° / −1° und Trimmklappeneinstellung. (Abb. 3)
Schmierung und Wasserschutz
Empfänger im beiliegenden, um die Kabel verschlossenen Ballon schützen. Flexwelle gefettet halten: Fett mindert Verschleiß und Wassereintritt. Welle und Rohr alle 2–3 Betriebsstunden schmieren; bei intensivem Betrieb nach jedem Fahrtag warten.
- Beide Akkus abstecken. Kupplungsgewindestift mit 2mm-Schlüssel lösen. Propellermutter, Propeller und Scheibe nach Bedarf in ihrer Reihenfolge abnehmen und Flexwelle aus dem Rohr ziehen.
- Welle reinigen, Rohr innen trocknen und wasserfestes Bootsfett auf Welle und Lagerflächen auftragen. Umgekehrt zusammenbauen. Vor Festziehen der Kupplung das gezeigte Axialspiel von 0,5 mm an Propellerstütze/Scheibe und Mitnehmer lassen; fehlendes Spiel überlastet den Antrieb.
Wellen-Ausbaureihenfolge und erforderliches Spiel 0,5 mm. (Abb. 4)
Akkuposition und Einschalten
- Auf dem Ständer Lukenriegel drehen und Oberdeck abheben. Beide Akkus beim Einsetzen abgesteckt lassen. Vor dem Schließen Kühlschläuche auf Knicke, lose Anschlüsse und Verstopfung prüfen.
Je einen Akku pro Rumpfseite wie in der ursprünglichen Alpha-Zeichnung einsetzen und beide mit Klettbändern sichern. Vorhandene Goldstecker polrichtig verwenden; V2-Akkulage nicht auf diesen Rumpf übertragen.
- Vor Akkuanschluss Sender mit Neutralgas einschalten. Bei BEC-Regler versorgt dessen Kabel den Empfänger; kein separater Empfängerakku nötig. Funk und Antrieb prüfen, dann Oberdeck aufsetzen und verriegeln.
Versionsspezifische Akkulage und Lukenverschluss. (Abb. 5)
4 AA-Alkaline- oder NiMH-Zellen polrichtig einsetzen. Bei ON muss die rote Betriebsanzeige leuchten. Sender trocken halten. Nach Prüfung vor dem Start Deckelrand mit klarem wasserfestem Band abdichten.
Binden und Einschalten
Die RTR-Anlage ist normalerweise ab Werk gebunden. Nur bei Bedarf erneut binden: Eine rote Empfänger-LED zeigt eine fehlende Verbindung an.
- Sender und Empfänger höchstens 1 m voneinander entfernt halten; im Umkreis von 10 m darf kein anderer 2,4GHz-Sender eingeschaltet sein. Gas neutral lassen und zuerst den Sender einschalten.
- Schließen Sie den Fahrakku an den Regler an, der den Empfänger versorgt. Drücken Sie BIND am Empfänger. Dauerhaft grün bestätigt die Bindung. Blinkt Grün weiter, Vorgang wiederholen.
- Warten Sie beim normalen Einschalten die 3 Reglertöne ab, bevor Sie die Steuerung prüfen. Beim Ausschalten zuerst Bootsakku abstecken, zuletzt Sender ausschalten. Bei Nichtgebrauch niemals den Fahrakku angeschlossen lassen.
Richtung, Trimmung und Ausschläge prüfen
- Stützen Sie das Boot sicher ab und halten Sie den Propellerbereich frei. Drehen Sie das Lenkrad nach rechts: Die Ruderhinterkante muss nach rechts, bei Linksbefehl nach links gehen. Eine falsche Richtung mit ST REV/NOR korrigieren und erneut prüfen.
- Zentrieren Sie das Ruder mit ST/TRIM R/L. Stimmen Sie die Trimmung auf dem Wasser so ab, dass das Boot bei mittigem Lenkrad geradeaus fährt.
- Stellen Sie TH/TRIM B/F so ein, dass der Propeller bei losgelassenem Gashebel stillsteht. Prüfen Sie die Motorreaktion durch kurzes Ziehen am Hebel; den Trockentest wegen fehlender Wasserkühlung kurz halten.
- Stellen Sie rechten und linken Lenkausschlag getrennt mit ST/R und ST/L ein. Jeder Regler umfasst 0–100 %: ganz links 0 %, ganz rechts 100 %. Beginnen Sie mit der Werkseinstellung und verringern Sie den Ausschlag bei Bedarf; das Servo darf das Gestänge nicht gegen einen Anschlag drücken.
Von hinten gesehen muss der Propeller bei Vorwärtsgas gegen den Uhrzeigersinn drehen. Motortests an Land kurz halten, da die Wasserkühlung nicht arbeitet. Vor dem Start Lenkung und Reichweite prüfen.
Gaskalibrierung des ursprünglichen 90A-Reglers
Vor Kalibrierung Propeller abnehmen und Boot sichern. Motor für Signaltöne angeschlossen lassen und Antrieb meiden.
- Vor Erstgebrauch Gasweg auf ±100 % stellen. Bei Futaba-Sendern Gasrichtung auf REV setzen. Sender einschalten und Vollgas wählen.
- Akkus anschließen. Nach 2 s bestätigt ein Doppelton Vollgas. Gas auf Motorstopp/Neutral stellen; langer Ton bestätigt Speicherung. Vor Propellereinbau Stromversorgung trennen.
Bedienelemente, Empfängeranschlüsse und Kühlführung. (Abb. 6)
Fahren und Unterspannungsschutz
Prüfen Sie vor dem Start alle Kühlschläuche und den Wassereinlass. Verstopfungen beseitigen, beschädigte oder geknickte Schläuche ersetzen; fehlende Kühlung kann Motor und Regler beschädigen. Nahe am Ufer beginnen und langsam beschleunigen. Bei nachlassender Höchstgeschwindigkeit zurückkehren.
Bei 3,2 V je LiPo-Zelle schaltet der Regler den Motor ab. Dann Gashebel zum Rücksetzen in Neutral bringen und nur mit geringer Leistung langsam ans Ufer zurückfahren. Normale Fahrten vor der Abschaltung beenden. Wiederholtes Rücksetzen kann den Akku tiefentladen und dauerhaft schädigen.
Wippt das Boot ungewöhnlich, kann Wasser eingedrungen sein. Sofort zurückfahren, Akku abstecken, Luke abnehmen und den Rumpf entleeren und trocknen.
Fahrzeit und Abkühlung
Die ursprüngliche Alpha-Quelle nennt etwa 4 min je geladenem Satz, abhängig von Akkus und Fahrweise. Bei nachlassender Geschwindigkeit zurückkehren. Vor weiteren Akkus 5–10 min abkühlen lassen, um Überhitzung und frühzeitigen Motorverschleiß zu vermeiden.
Nach Gebrauch
- Beide Fahrakkus vor dem Ausschalten des Senders abstecken. Modellakkus und Senderzellen zur Lagerung entnehmen.
- Wasser auswischen und Oberdeck an einem warmen trockenen Ort bis zum vollständigen Trocknen abgenommen lassen. Empfänger zum Trocknen vorübergehend aus dem Ballon nehmen und vor nächster Fahrt wieder schützen. Welle regelmäßig schmieren.
Fehlersuche
| Problem | Abhilfe |
|---|---|
| Keine Bewegung | Fehlende Batterien einsetzen, Anschlüsse und Polarität prüfen, Senderzellen ersetzen/laden und Fahrakkus laden. |
| Keine Steuerung oder kurze Reichweite | Schwache Senderbatterien ersetzen/laden und Funk vor erneutem Start prüfen. |
Anhang
Ursprüngliche Konformitäts- und Garantieangaben
Das ursprüngliche PDF enthält eine PELIKAN-DANIEL-Erklärung für Modell 8901, Funkanlage und Zubehör nach 1999/5/ES sowie Recycling nach 2002/96/EG. Historische Verweise erfordern Rechtsprüfung; keine neue aktuelle Erklärung. Volltext war beim Unternehmen erhältlich; 2,4GHz-Betrieb in Tschechien und EU wird ohne Einzelregistrierung beschrieben.
Die frühere PELIKAN-DANIEL-Garantie bietet kostenlose Garantiereparatur des gelieferten Produkts innerhalb von 24 Monaten. Ausgeschlossen sind normaler Verschleiß hoch belasteter Modellbauteile einschließlich Servos und Getrieben sowie Schäden durch falschen Einbau, grobe oder unsachgemäße Behandlung, Unfälle oder unbefugte Reparaturen und Änderungen. Bewegliche Teile können verschleißbedingt ersetzt werden müssen. Die Anleitung warnt vor Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Staub und längerem direktem Sonnenlicht. Reklamationen sowie Reparaturen innerhalb und außerhalb der Garantie sind an den Verkäufer zu richten. Herstellungsland: China.
Service und Entsorgung
Bewahren Sie diese Anleitung auf. Wenden Sie sich für Reparaturen, geltende Garantiebedingungen und passende Ersatzteile an Ihren Händler. Unzulässige Änderungen oder ein anleitungswidriger Betrieb können Verletzungen und Schäden verursachen. Elektrogeräte und Batterien nicht im Hausmüll entsorgen, sondern geeigneten getrennten Sammelstellen zuführen.