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Joysway Dragon Flite 95 V3 - Bedienungsanleitung

Dragon Flite 95 V3
4ST308811V3

Dragon Flite 95 V3

Einleitung​

Diese Anleitung gilt für das Rennsegelboot Dragon Flite 95 V3 ab Anfang 2025. Vor Aufbau und Segeln vollständig lesen. Die Riggmaße ergeben einen ausgewogenen Grundtrimm; nach Erfahrung auf dem Wasser behutsam anpassen.

Technische Daten​

ParameterBeschreibung
Herstellerversionen8811V3 (RTR) / 8811V3A (ARTR)
RumpfmaterialFormkunststoff
Länge950 mm
Breite125 mm
Rigg- / Gesamthöhe1050 / 1470 mm
RTR-Gewicht ohne Batterien2000 g
Großsegel- / Fock- / Gesamtfläche2314 / 1422 / 3736 cm²
SegelMylar 50 µm
RTR-FunkanlageFlysky i6 / FS-iA6B, 2,4 GHz
Stromversorgung4 AA Sender + 4 AA Empfänger
AA-Zellentyp laut QuelleAlkaline

Lackierter Formrumpf mit digitalem Metallgetriebe-Ruderservo und digitaler DF-Racing-Winde 2025. Ständer für aufrechte und nahezu waagerechte Lagerung. DF95 besitzt Carbonkiel; DF65 Aluminiumkiel und Carbon-Mast-/Baumrohre. Beide haben Zinklegierungsballast. RTR enthält Funkanlage, Hersteller-ARTR keinen Sender oder Empfänger.

Sicherheitshinweise​

Gefahr

Dieses Modell ist kein Spielzeug. Aufbau und Betrieb erfordern die Aufsicht eines Erwachsenen. Schwimmen Sie niemals zu einem festliegenden Boot und waten Sie nicht in tiefes Wasser. Gehen Sie mit dem Sender nicht ins Wasser. Planen Sie vor dem Segeln eine sichere Bergung.

Nur auf stehenden Gewässern segeln, niemals auf Flüssen oder Gezeitengewässern, wo ein manövrierunfähiges Boot abtreiben kann. Schwimmer und andere Nutzer meiden, Boot in Sicht halten. Bei leichtem Wind beginnen und Bedingungen passend zu Rigg und Erfahrung wählen.

Achtung

Laden Sie den Akku außerhalb des Modells unter Aufsicht eines Erwachsenen auf einer nicht brennbaren Unterlage. Niemals unbeaufsichtigt laden. Nur ein für Akkutyp und Zellenzahl geeignetes Ladegerät verwenden. Akkus niemals kurzschließen, zerlegen, quetschen oder verbrennen. Beschädigte, aufgeblähte oder ungewöhnlich heiße Akkus nicht weiterverwenden. Nach Gebrauch abstecken und verbrauchte Akkus fachgerecht recyceln.

Lieferumfang und Werkzeug​

Rumpf mit Deckbeschlägen, Kiel und Ballast, Ruder, Mastteile und Fuß, Großsegel und Fock, beide Bäume, Beschlagsatz, Batteriehalter, klare Luke und Patches, Ständer und Liegesatz prüfen. Vor Leinenschnitt Dyneema, Schieber, Ringe, Haken und Mastkopfteile prüfen. Dünnes CA, Spitzzange, scharfes Modellmesser und passende Innensechskantschlüssel ergänzen; DF95 nennt 1,5 mm, 2,0 mm und 2,5 mm. 8 AA-Zellen und bei ARTR passende Funkanlage ergänzen.

Die DF95-Lieferumfangszeichnung nennt außerdem Ersatz-Windenleinenelastik. Ersatzbeschläge und Verpackung für Wartung und Transport aufbewahren.

Lieferumfang und nummerierte Deckbeschläge. (Abb. 1)

Lieferumfang und nummerierte Deckbeschläge.

Boots- und Takelbegriffe​

BegriffBedeutung
Bug / HeckVorderes / hinteres Ende des Bootes
Backbord / SteuerbordLinks / rechts, vom Heck zum Bug gesehen
Rumpf / DeckBootskörper / seine Oberseite
Kiel und BallastFlosse unter dem Rumpf und ihr Gewicht für seitlichen Widerstand und Stabilität
RuderBewegliches Blatt am Heck zum Steuern
Großsegel / FockSegel hinter / vor dem Mast
Baum / SchotSpier am Segelfuß / Leine zur Einstellung des Segelwinkels

Takelbegriffe​

BegriffBeschreibung
Vorliek / Achterliek / UnterliekVordere / hintere / untere Segelkante
Kopf / Hals / SchothornObere / vordere untere / hintere untere Segelecke
Vorstag / AchterstagAbspannung des Mastes nach vorn / hinten
AchterstagauslegerAusleger am Mastkopf
Lümmelbeschlag / Baumniederhalter bzw. DruckstrebeBaumdrehpunkt / Einstellung der Großsegel-Achterliektwist
CunninghamNiederholer für die Vorliekspannung
FockdirkLeine zum Abstützen des Fockbaumendes und Einstellen der Achterliektwist
Schieber / Großschot-HahnepotLängenversteller / Deckabspannung mit Großschotring

Riggteile und Segelkanten. (Abb. 2)

Riggteile und Segelkanten.

Hauptteil​

Ständer aufbauen​

  1. Kunststoffverbinder, Rohre, Liegeständer-Erweiterung, 12 Schrauben mit Muttern und EVA-Polster bereitlegen. Kunststoffteile verschrauben.
  2. Beine aufbauen; bei DF95 sind Bein- und Querstrebenrohre gleich lang. Liege-Erweiterung auf Querstreben setzen, dann mit Beinen verbinden.
  3. EVA auf alle Rumpfauflagen einschließlich Liegeteilen kleben. Aufrecht zum Auftakeln und drinnen lagern; draußen Ständer seitlich legen und Rumpf nahezu waagerecht gegen Umkippen sichern.

Ständeraufbau und Liegeposition. (Abb. 3)

Ständeraufbau und Liegeposition.

Kiel und Ballastbombe​

  1. Kunststoffschuhe in den Ballastschlitz einsetzen. Gewindelochmitten seitlich an den Befestigungsscheiben markieren. Untere Scheibe im Kielloch ausrichten und Innensechskantschraube probeweise einschrauben. Scheibe mit dünnem Klebeband halten, Schraube entfernen.
  2. Kiel zwischen die Kunststoffschuhe im Ballast schieben und verschrauben. Obere Scheibe ebenso vorbereiten. Kiel in Rumpf einschieben und oben verschrauben. Bei der Schotmontage kommt die Hahnepotplatte unter diese Schraube.

Kiel, Ballast und Befestigung. (Abb. 4)

Kiel, Ballast und Befestigung.

Ruder montieren​

  1. Ruderwelle vollständig in den Rumpf einschieben. Metallruderarm auf die Welle und Lenkgestänge durch dessen oberes Loch führen. Blatt nach oben und Arm nach unten drücken; Madenschraube gegen die Wellenabflachung festziehen.
  2. Blatt längs zur Rumpfmittellinie ausrichten und obere Madenschraube am Gestänge festziehen. Nach Einschalten bei mittigem Steuerknüppel und Trimm die Ausrichtung erneut prüfen und an dieser Schraube korrigieren.

Ruderarm, Wellenabflachung und Gestänge. (Abb. 5)

Ruderarm, Wellenabflachung und Gestänge.

Leinen und Schieber vorbereiten​

  1. Vor dem Schneiden Dyneema an der Schnittstelle mit dünnflüssigem Sekundenkleber härten. Schräg durch die gehärtete Stelle schneiden, sodass eine gut einfädelbare Spitze entsteht. Jeden geknoteten und gekürzten Knoten mit einem Tropfen Kleber sichern.
  2. Schieber durch das erste Loch aufwärts, durch das nächste abwärts, um Öse oder Ring und durch das verbleibende Loch wieder aufwärts fädeln. Ausreichend großen Stopperknoten knüpfen, kürzen, kleben und in die runde Vertiefung ziehen. Kleber von beweglichen Beschlägen und Lagern fernhalten.

Schieberführung und Stopperknoten. (Abb. 6)

Schieberführung und Stopperknoten.

Großsegel auftakeln​

  1. Deckschieber auf die zweite Markierung von hinten setzen und festziehen. Großschotführung und Silikonring SR4 auf das Zeichnungsmaß 64 mm stellen; Bezug ist die Hinterkante des unteren Beschlagarms, nicht die Mastachse.
  2. Drahtringe in alle 6 Vorliekösen einsetzen. Mastfußstück mit abgeschrägtem Kragenrand nach unten einsetzen. Baum von unten aufschieben, dann Vorliekringe beginnend mit dem untersten auf den Mast schieben.
  3. Ausleger und Mastkopfstopfen einsetzen. Segelkopf mit 250mm-Leine auf Höhe der Oberkante des Metall-Verstärkungsrings anbinden. Nur einen Strang verwenden, damit der Kopf bei 80° geöffneten Bäumen frei drehen kann.
  4. Cunningham aus 300 mm Leine: an oberer Beschlagöse anbinden, durch untere Vorlieköse und zurück durch Beschlagöse, dann nach hinten am Baum durch Schieber, Druckstrebenöse und zurück durch Schieber führen.
  5. Schothorn einhängen und Haken mit Spitzzange leicht schließen; zum Abnehmen mit Schlitzschraubendreher öffnen. 900 mm Leine am hinteren Auslegerloch und unten den beiliegenden 6mm-Metallring anbinden. Mast ins Deckrohr stellen.
  6. Unteren Achterstag aus 500 mm herstellen: Endschlaufe, freies Ende durch Schieber, Ring des oberen Abschnitts und zurück. Schlaufe am Heckhaken einhängen, leicht spannen und mit mittigem Schieber verknoten. Gesamtes Achterstag gemäß Zeichnung auf etwa 1090 mm einstellen.
  7. Achterliek mit Druckstrebe leicht spannen, dann eine Umdrehung lösen für etwas Twist. Cunningham nur sehr leicht spannen. SR5/SR6 und Schothornhaken auf etwa 25 mm Abstand zwischen Baumrohrmitte und Unterliek in dessen Mitte einstellen.

Deckschieber-Bezug und Großbaumführung. (Abb. 7)

Deckschieber-Bezug und Großbaumführung.

Mast, Vorliekringe, Cunningham, Kopfanschlag und Achterstag. (Abb. 8)

Mast, Vorliekringe, Cunningham, Kopfanschlag und Achterstag.

Fockbaum und Fock​

  1. Fockschotführung und SR1 auf 115 mm ab Hinterkante des Baumverbinders setzen. Für Niederhalter 450 mm schneiden, 25mm-Schlaufe knoten und kleben, 65 mm vom Schlaufenende markieren.
  2. Freies Ende aufwärts durch untere mittlere Verbinderöse, durch obere mittlere Öse, wieder abwärts durch untere Öse, unter dem Baum vorwärts durch Schieber, hintere Öse des Frontbeschlags und zurück führen. Markierung mit Verbinderunterkante ausrichten, Schieber mittig zum Frontbeschlag setzen und verknoten.
  3. Mit 200 mm Leine einen 6mm-Metallring 15 mm unter dem vorderen Auslegerloch anbinden. Fockgegengewicht abnehmen, auf Welle festziehen und Gewinde mit dünnem CA sichern. Freies Gleiten des Vorlieks auf dem Drahtstag prüfen; Klemmstellen vorsichtig ohne Segelknicke lösen.
  4. Gegengewichtswelle durch untere Stagschlaufe in Frontbeschlag einsetzen; etwa 5 mm frei lassen. Schothorn einhängen und Haken leicht schließen. Fock-Cunningham aus 150 mm: unten vorne anbinden, durch Halsöse und zurück, mit etwa 8 mm Abstand zwischen Baumoberseite und Segelunterkante.
  5. Niederhalter lockern, Schlaufe durch Decköse 1, nach hinten durch Decköse 2 und über Fockhaken führen. Schieber spannen, bis der Baum möglichst dicht über Deck liegt.
  6. Oberes Vorstag aus 200 mm: an oberer Drahtschlaufe anbinden, durch Schieber, hängenden Metallring und zurück. Mit Schieber etwa 10 mm unter dem Ring verknoten und spannen, bis das Vorliek Falten zeigt. Weitere 200 mm vom Segelkopf durch eigenen Schieber, denselben Ring und zurück führen; nur bis zum Glätten spannen.
  7. Mastfall über Vorstag- und Fockvorliekversteller einstellen: 1135 mm von Hinterkante des Gummibugpuffers bis Mitte des vorderen Auslegerlochs messen. Vor- und Achterstag müssen für ein stabiles Rigg straff gespannt sein.
  8. Dirk aus 1150 mm: am Stagring anbinden, abwärts durch Schieber knapp über Baumende, durch Endöse und zurück. Achterliek leicht locker lassen. SR2/SR3 und Haken auf etwa 25 mm Unterliektiefe ab Baumrohrmitte in der Unterliekmitte einstellen.

Beim späteren Auftakeln Mast einsetzen, Fockniederhalter einhängen und spannen, dann Achterstag einhängen und spannen. Zum Abtakeln umkehren. Vorstageinstellung unverändert lassen, damit der Trimm erhalten bleibt.

Fockbaummaße und Niederhalterführung. (Abb. 9)

Fockbaummaße und Niederhalterführung.

Fockhaken, Vorstagversteller und Dirk. (Abb. 10)

Fockhaken, Vorstagversteller und Dirk.

Mastfallmaß und genaue Bezugspunkte. (Abb. 11)

Mastfallmaß und genaue Bezugspunkte.

Funkanlage und Winde einstellen​

RTR enthält werkseitig gebundene Flysky i6 und FS-iA6B. Beiliegende Funkanleitung lesen. Bei eigener Anlage deren Hinweise für Umkehr, Wege, Binden und Failsafe verwenden. Vor Start Reichweite und Signalverlustverhalten prüfen.

AnschlussEmpfängerbuchse
RuderservoCH1
SegelwindeCH3
Batterie über SchalterCH5
  1. 4 AA-Zellen in Empfängerhalter einsetzen und mit Silikonband auf Träger sichern. An freie Schalterleitung anschließen. 4 AA-Senderzellen polrichtig einsetzen. Knüppel und Trimms zentrieren; zuerst Sender einschalten, dann Drahtschalter am Boot nach vorne schieben.

  2. Vom Heck gesehen muss Rechtssteuerung das Ruder rechts bewegen. Segelknüppel nach unten muss den Leinenclip ganz nach hinten zum Dichtholen bewegen. Umkehr nach Funkanleitung korrigieren. Bei mittigem Ruderknüppel und Trimm Blatt durch Lösen und Neueinstellen der oberen Armschraube zum Kiel ausrichten.

  3. Segeltrimm zentrieren, Knüppel ganz nach unten. Dichtgeholtes Clipende soll 165 mm vom Heckspiegel liegen. Bei Bedarf Trommelschraube entfernen, Trommel verdrehen und befestigen. Gesamtleinenweg 128 mm zwischen dicht und offen einstellen, gegebenenfalls mit getrennten Endpunkten. Positionen am Deck markieren; Weg ist wichtiger als absolute Lage.

Empfängeranschlüsse, Batterieträger und Windenweg. (Abb. 12)

Empfängeranschlüsse, Batterieträger und Windenweg.

Schoten anschlagen​

  1. Hahnepotring mit Schiebern quer mittig für gleiche Schotwinkel auf beiden Schlägen einstellen. 180 mm am Ring anbinden, durch Schieber, kleines Kielschraubenplattenloch und zurück. Platte unter obere Kielschraube setzen und festziehen. Ring direkt unter Baum-Schotführung ausrichten und verknoten.

Winde vollständig dichtholen und bis zum Einbau beider Schoten dort belassen. Buchstaben der folgenden Wege entsprechen der Quellzeichnung.

  1. Großschot, 600 mm: Endschlaufe an Clip (a) → vorwärts durch Hahnepotring (b) → aufwärts durch Baumführung (c) → achterwärts durch O-Ring (d) → erste Schieberlöcher (e) → erstes Verbinderloch (f) → vorwärts durch letztes Schieberloch (g). Baum mittig halten und mit Schieber zwischen (c) und (f) verknoten.
  2. Fockschot, 850 mm: Schlaufe an Clip (a) → vorwärts unter Hahnepot (b) → Decköse 3 (c) → aufwärts durch Fockführung (d) → unter Baum vorwärts durch O-Ring (e) → Schieber (f) → hinteres Verbinderloch (g) → letztes Schieberloch (h). Baumende über Bordrand halten und Schieber zwischen (d) und (g) verknoten.

Dichtgeholt Großbaumende über innerem Cockpitrand und Fockbaumende am inneren Bordrand einstellen. Gefiert soll der Großbaum etwa 80°, die Fock etwa 80° zur Mittellinie stehen. Großsegeltwist mit Strebe/Niederhalter, Focktwist mit Dirk einstellen. Offenen Spalt und gleichmäßig öffnende, nahezu parallele Achterlieken erzielen; zu viel Twist kostet Vortrieb.

Beschriftete Groß- und Fockschotführung. (Abb. 13)

Beschriftete Groß- und Fockschotführung.

Dichte/offene Baumwinkel und Achterliektwist. (Abb. 14)

Dichte/offene Baumwinkel und Achterliektwist.

Luke abdichten und zu Wasser lassen​

  1. Klebepatch mit Außenseite nach unten auf glatte feste Fläche legen und Schutzpapier entfernen. Klare Luke umgedreht mittig auf Klebeseite setzen. Umdrehen, in Öffnung setzen und Patch faltenfrei umlaufend wasserdicht andrücken.

Vor Start Batterien, Reichweite, Ruderrichtung, freie Schoten und Dichtungen prüfen. Ruder und Segel weich bewegen. Hartes Ruder bei der Wende bremst; vor dem Wind wenig korrigieren, um Fahrt zu halten.

Klare Luke und Klebedichtpatches. (Abb. 15)

Klare Luke und Klebedichtpatches.

Segeln​

Ein Segelboot besitzt keinen Gasantrieb: Passen Sie Ruder und Schoten an Windrichtung, Böen und Wasserbewegung an. Es kann nicht direkt gegen den Wind segeln. Erreichen Sie ein Ziel in Luv durch abwechselnde Amwindkurse auf beiden Schlägen.

Kurs oder ManöverSegel- und Rudereinstellung
HalbwindBeginnen Sie mit beiden Segeln etwa 45° geöffnet und mittigem Ruder. Auf einen stabilen Kurs abstimmen.
AmwindBeide Segel dichtholen. Nach Erreichen des Kurses das Ruder nahezu mittig halten; nicht so hoch anluven, dass die Segel killen.
WendenSegel dicht lassen und den Bug durch den Wind auf den anderen Schlag steuern. Nach der Wende das Ruder zentrieren.
Abfallen / RaumschotsVom Wind wegsteuern und beide Segel allmählich fieren, sodass sie gefüllt bleiben und nicht killen.
VorwindBeide Segel vollständig fieren und den Kurs mit kleinen Ruderausschlägen halten.
Halsen / AnluvenZum Halsen das Heck durch den Wind steuern und den Seitenwechsel der Segel kontrollieren. Beim Anluven die Schoten zunehmend dichtholen. Links-/Rechtsbefehle hängen vom jeweiligen Kurs ab.

Segelkurse und Beispielkurs relativ zum Wind. (Abb. 16)

Segelkurse und Beispielkurs relativ zum Wind.

Nach dem Segeln​

  1. Zuerst Empfänger OFF schalten, dann Sender ausschalten. Empfängerbatterien abstecken.
  2. Öffnen Sie die Decksluke und lassen Sie den Innenraum vollständig trocknen. Eingeschlossene Feuchtigkeit kann die Fernsteuerung korrodieren und beschädigen. Lagern Sie das Boot auf seinem Ständer und schützen Sie die Takelage.

Takelpflege​

  • Nach jeder Salzwasserfahrt Rumpf und Rigg, besonders obere und untere Lümmelbeschlaglager, mit sauberem Süßwasser spülen. Lager regelmäßig mit Lageröl schmieren.
  • Niemals Wasser oder Kondensat im Rumpf lassen: Korrosion bis hin zu schwarzen Leitern kann Elektrikausfall verursachen. Dyneema kann schrumpfen; Riggmaße und Spannung regelmäßig prüfen.
  • Segel auf dem Ständer nicht flattern lassen. Boot weich ablegen, Rigg in Lee des Rumpfes. Riggs geschützt in einer festen Box oder ausreichend steifen Riggtasche lagern.

Anhang​

Ersatzteile​

Referenzen und Versionszuordnung folgen der Herstellerliste. Menge bezeichnet Packungsinhalt oder eine Baugruppe/einen Satz, wenn nicht näher angegeben. Verfügbarkeit und Kompatibilität vor Bestellung prüfen; dies sind Herstellerreferenzen, keine neu vergebenen KAVAN-SKUs.

ReferenzVersionBeschreibungPackungsmenge
881113DF95Mastkopfset – A1
881114DF95Mastkopfset – B1
881115DF95Mastkopfset – C / D1
881122DF95 V1–V3Großsegel-Vorliekringe10
881124DF95Dichtband2
881126DF95Bugpuffer2
881127DF95Schotblock2
881129DF95Ruder1
881130DF95 V1–V3Carbonkiel mit Schrauben1
881131DF95 V1–V3Kielschrauben4
881132DF95Ballast mit Kunststoffschuhen1
881133DF95Kunststoffschuh1
881134DF95Rudergestänge1
881135DF95Schalteranschluss und Betätigungsstange1
881137DF95Fockbaum-Frontbeschlag4
881138DF95Baumverbinder4
881140DF95Rumpfdekor1
881157DF95 V1–V3Lager4
881167DF95 V1–V3Rumpf – Weiß1
881168DF95 V1–V3Rumpf – Schwarz1
881169DF95 V1–V3Rumpf – Blau1
881170DF95 V1–V3Rumpf – Violett1
881171DF95 V1–V3Rumpf – Orange1
881172DF95 V1–V3Rumpf – Gelb1
881173DF95 V1–V3Rumpf – Dunkelblau1
881174DF95 V1–V3Rumpf – Rot1
881175DF95 V1–V3Rumpf – Grün1
881194DF95 V1–V3Rumpf – Silber1
881195DF95 V1–V3Rumpf – Grau1
8811002DF95 V1–V3Rumpf – Metallic-Leuchtorange1
8811003DF95 V1–V3Rumpf – Metallic-Leuchtrosa1
8811004DF95 V1–V3Rumpf – Metallic-Leuchtgelb1
881180DF95Baum-Ringöse10
881189DF95O-Ringe für Empfänger und Batteriehalter, 2 große + 2 kleine1
881190DF95Ruderwellen-Einsatz – 20201
881192DF95Mast-Schutzringe5
881193DF95Fockbaum-Schutzringe5
881196DF95Lümmelbeschlag2
881197DF95Druckstrebe1
881198DF95Standardständer mit Liege-Erweiterung1
881199DF95Windentrommel – 25 mm1
8811001DF95Riggtasche – Braun1
8811006DF95Bootskoffer – Blau1
8811007DF95 V1–V3Klare Luke2
8811008DF95 V1–V3Deck-Gewebepatch4
8811009DF95 V1–V3Kielkasten und Mastbeschlag1
8811010DF95 V1–V3Mastaufnahmerohr1
8811011DF95 V1–V3Großschot-Hahnepotplatte an Kielschraube2
8811012DF95 V1–V3Fockbaum-Endstopfen ×5 + Großbaum-Endstopfen ×51
8811013DF95 V1–V3Servoträger mit Schrauben1
8811014DF95 V1–V3Mylar-Segelsatz, in Rundrohr verpackt – A / 50 µm1
8811015DF95 V1–V3Mylar-Segelsatz, in Rundrohr verpackt – B / 75 µm1
8811016DF95 V1–V3Mylar-Segelsatz, in Rundrohr verpackt – C / 75 µm1
8811017DF95 V1–V3Mylar-Segelsatz, in Rundrohr verpackt – D / 75 µm1
8811018DF95 V1–V3Mastsatz – A1
8811019DF95 V1–V3Mastsatz – B1
8811020DF95 V1–V3Mastsatz – C1
8811021DF95 V1–V3Mastsatz – D1
8811022DF95 V1–V3Fockbaumsatz – A1
8811023DF95 V1–V3Fockbaumsatz – B1
8811024DF95 V1–V3Fockbaumsatz – C1
8811025DF95 V1–V3Fockbaumsatz – D1
8811026DF95 V1–V3Großbaumsatz – A1
8811027DF95 V1–V3Großbaumsatz – B1
8811028DF95 V1–V3Großbaumsatz – C1
8811029DF95 V1–V3Großbaumsatz – D1
8811030DF95 V1–V3Komplettes Rigg ohne Segel – A1
8811031DF95 V1–V3Komplettes Rigg ohne Segel – B1
8811032DF95 V1–V3Komplettes Rigg ohne Segel – C1
8811033DF95 V1–V3Komplettes Rigg ohne Segel – D1
881301DF95 V1–V3Deckschieber mit Schraube und Scheibe2
880519DF65/95Gummikappe der Windenleine2
880536DF65/95Gummistopfen4
880552DF65/95Empfängerbatteriehalter1
881504DF65/95Digitales Metallgetriebe-Ruderservo mit neuem Arm1
881526DF65/95Metallringe – 202010
881551DF65/95Achterstaghaken mit Schraube5
881558DF65/95LiFePO₄-Empfängerakku – 6,4 V / 700 mAh1
881559DF65/95USB-Lader für LiFePO₄-Empfängerakku – 6,4 V / 700 mAh1
881563DF65/95Rändelräder ×2 und Schraube ×11
881569DF65/95Liegeständer-Erweiterung1
881576Flysky i6 + iA6BFunkanlage1
881580Flysky FS-iA6BEmpfänger1
881581DF65/95Elastische Schotleine – 1 m1
881582DF65/95Alu-Ruderarm und Gabelkopf1
881588DF65/95Digitalwinde DF Racing 2025 mit 16mm- und 25mm-Trommeln1
881210DF65/95Schieber10
881227DF65/95Wasserdichte Faltenbälge4
881228DF65/95Leinenclips – 202010
83016DF65/95Gabelköpfe2
881203DF95Metall-Schothornhaken10
881204DF95Dyneema-Leine – Ø0,6 mm / 10 m1
881209DF95Fockgegengewicht mit Welle4
881211DF95Silikonschläuche ×18 und O-Ringe ×41
881226DF95 V1Segelwindenservo1

Recycling und Konformität​

Laut Quellanleitung Elektrogeräte bei geeigneter Sammelstelle oder Händler abgeben, nicht im Hausmüll; örtliche Behörde nach Details fragen. Sie erklärt Konformität mit anwendbaren EU-Richtlinien und verweist für die Konformitätserklärung auf Joysway. Produktinformationen aufbewahren.

Funkhinweis der Originalanleitung​

Die Originalanleitung nennt FCC Part 15: Das Gerät darf keine schädlichen Störungen verursachen und muss empfangene Störungen einschließlich solcher hinnehmen, die unerwünschten Betrieb auslösen. Sie warnt, dass nicht genehmigte Änderungen die Betriebserlaubnis aufheben können. Dieser US-Hinweis ist keine EU-Konformitätserklärung.

Service und Entsorgung​

Bewahren Sie diese Anleitung auf. Wenden Sie sich für Reparaturen, geltende Garantiebedingungen und passende Ersatzteile an Ihren Händler. Unzulässige Änderungen oder ein anleitungswidriger Betrieb können Verletzungen und Schäden verursachen. Elektrogeräte und Batterien nicht im Hausmüll entsorgen, sondern geeigneten getrennten Sammelstellen zuführen.

Bootsinformationen und Klassenregeln finden Sie bei DF Racing.