KAVAN Cumul 100 2540mm – Bedienungsanleitung

KAVAN Cumul 100 – Bausatz
Einführung
Erfahrene Seglerpiloten sagten früher, dass gute Modelle bei 100 Zoll Spannweite beginnen. Mit dem Cumul 100 werden Sie verstehen, warum. Der leistungsstarke Thermiksegler bietet entspanntes Gleiten an Sommertagen, Kreisen in Aufwinden unter Wolken und ruhige Abendflüge, bei denen das Modell fast von selbst fliegt. Der Flügel mit Querrudern und Wölbklappen nutzt die Möglichkeiten einer Computerfernsteuerung: Flugphasen für bessere Streckenflugleistung bei der Thermiksuche, mehr Auftrieb beim Kreisen und eine wirksame Butterfly-Bremse für punktgenaue Landungen. Cumul 100 wurde auch für die internationale FAI-Klasse F5J sowie nationale Zeitflug- und Massenstartwettbewerbe entwickelt.
Bevor Sie beginnen
- Wenn Sie mit Flugmodellen beginnen, bitten Sie einen erfahrenen Modellbauer, Ihr fertiges Modell zu überprüfen und Ihnen bei den ersten Flügen zu helfen. Ihr Modellbaugeschäft oder örtlicher Modellflugverein kann Ihnen bei der Suche nach einem Fluglehrer helfen.
- Bauen Sie das Modell nach dieser Anleitung. Verändern Sie es nicht, da es dadurch unsicher oder flugunfähig werden kann. Nehmen Sie sich Zeit und bauen Sie alle Teile gerade, maßhaltig und stabil.
- Prüfen Sie vor Baubeginn, ob Teile fehlen oder beschädigt sind. Machen Sie sich mit allen Bauteilen vertraut und wenden Sie sich sofort an Ihren Händler, falls Ersatz erforderlich ist.
- Passen Sie jedes Teil vor dem Verkleben trocken ein. Prüfen Sie, ob es das richtige Teil ist und richtig passt; mehr Klebstoff kann eine schlechte Passung nicht ausgleichen.
- Stellen Sie vor dem Erstflug Schwerpunkt (CG) und Ruderausschläge gemäß Flugvorbereitung ein. Ein falsch ausgewogenes Modell kann instabil oder flugunfähig sein.
Prüfen Sie vor Baubeginn den Inhalt des Baukastens und melden Sie fehlende oder beschädigte Teile.
Sicherheitshinweise
Dieses Modell ist kein Spielzeug. Obwohl es leicht ist und langsam fliegt, kann falsche Handhabung Verletzungen oder Schäden verursachen. Bauen, erproben und fliegen Sie es verantwortungsvoll nach der Anleitung, den geltenden Modellflug-Sicherheitsregeln und mit gesundem Menschenverstand.
Verwenden Sie geeignete Werkzeuge und Zubehör in gutem Zustand. Montieren Sie alle Teile richtig und prüfen Sie das Modell vor dem ersten und jedem weiteren Flug. Fliegen Sie kein beschädigtes Modell. Anfänger sollten mit Unterstützung eines erfahrenen Modellbauers fliegen.
Kinder unter 14 Jahren dürfen das Modell nur unter Aufsicht eines Erwachsenen betreiben. Fliegen Sie bei Windstille oder leichtem Wind an einem sicheren Ort ohne Hindernisse.
Eigenschaften
- Leistungsstarker Thermiksegler
- In der Tschechischen Republik entwickelt und hergestellt
- Sehr geringes Gewicht
- CNC-geschnittene Teile
- Flügel mit Querrudern und Wölbklappen
- Enthält Teile für den Motoreinbau und einen Hochstarthaken
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Spannweite | 2540 mm |
| Länge | 1435 mm |
| Fluggewicht ab | Ab 750 g |
| Flügelfläche | 47,8 dm² |
| Profil | AG 40–42 |
| Schwerpunktlage | 77–81 mm hinter der Flügelvorderkante; beginnen Sie bei 77 mm |
| Steuerbare Funktionen | Seitenruder, Höhenruder, Querruder, Klappen, (Motor) |
Lieferumfang
CNC-gefertigte Balsa-, Leichtsperrholz- und Sperrholzteile, Hartholzleisten, GFK-Rumpfvorderteil, Kohlefaser-Heckrohr, Zubehörsatz, Dekorbogen, Bauplan in Originalgröße und Anleitung.
Empfohlene Ausstattung
Verwenden Sie eine Computerfernsteuerung mit mindestens sieben Kanälen zur unabhängigen Steuerung von Querrudern, Wölbklappen, Seitenruder, Höhenruder und optionalem Motor. Für Freizeitflüge eignen sich 15–20 g schwere Microservos mit Metallgetriebe und mindestens 2,5 kg·cm Stellmoment; für Wettbewerbe verwenden Sie die empfohlenen stärkeren und schnelleren Servos. Die beiliegenden Servobretter passen zu den aufgeführten Servos. Prüfen Sie, ob Empfänger und alle angeschlossenen Servos die gewählte Versorgungsspannung vertragen.
- Querruder- und Klappenservos: KAVAN GO-1023MG 4×
- Höhenruder- und Seitenruderservo: KAVAN GO-1020MG/GO-1021MG 2×
- Akku: 2S LiPo 800–1000 mAh 7,4 V
Empfohlene RC-Ausstattung (Elektroversion)
- Querruder- und Klappenservos: KAVAN GO-1023MG 4×
- Höhenruder- und Seitenruderservo: KAVAN GO-1020MG/GO-1021MG 2×
- Motor: KAVAN C2836-1120, KAVAN PRO 2836-1050 mit 10×6″ Klappluftschraube (Spinner Ø32 mm)
- Regler: KAVAN R-40SB Plus, KAVAN PRO-30SB, KAVAN PRO-40SB
- Antriebsakku: 3S LiPo 750–850 mAh 11,1 V, mindestens 30C für Freizeitflüge oder 40C für Wettbewerbe
Empfohlene Klebstoffe
Verwenden Sie, sofern nicht anders angegeben, mittelflüssigen Sekundenkleber (KAV56.9952). D-Box-Beplankung und Rippen lassen sich besser mit wasserfestem Weißleim wie KAV56.9960/KAV56.9961 Weißleim SUPER verkleben; dieser eignet sich auch für die meisten übrigen Holzverbindungen. Hoch belastete Verbindungen wie Flügelwurzeln, Hauptholme und Motorspant verkleben Sie mit 30-Minuten-Epoxid oder langsamer härtendem Epoxid (KAV56.9965 / KAV56.9966 / KAV56.9967), das hohe Festigkeit und genügend Zeit zum Ausrichten bietet.
Empfohlenes Bespannmaterial
Leichte Bügelfolien wie KAVAN Bügelfolie, ORACOVER® oder für besonders geringes Gewicht ORALIGHT® eignen sich am besten für Ihren Cumul 100.
Werkzeuge und Hilfsmittel
- Sehr scharfes Modellbaumesser mit auswechselbaren Klingen (KAV66.770 mit Klinge Nr. 11)
- Schere
- Elektrische Bohrmaschine mit Bohrer-Satz
- Schneidezange
- Zange mit flachen, dünnen Backen
- Flach- und Kreuzschraubendreher
- Rasiersäge
- Schleifpapier 80, 100, 180, 360–400er Körnung
- Nadelfeilen-Set
- Lötkolben mit Lot
- Wäscheklammern, Büroklammern oder kleine Zwingen
- Modellbau-Stecknadeln (KAV66.0355)
- Stäbchen und kleine Dose zum Epoxidmischen
- Abdeckband, klares Selbstklebeband
- Spiritus (zum Abwischen von überschüssigem Epoxid)
- Papierserviette oder ein sauberes Tuch (zum Abwischen von überschüssigem Epoxid)
- Stahllineal
- Rechtwinkliges Dreieck
- Dünne transparente Polyethylen-Folie
- Alkoholmarker mit dünner Spitze
- Profi-Bügeleisen, bzw. Heißluftpistole für die Folien-Bespannung (KAV66.8335)
- Leichter Balsaspachtel (KAV56.9980 / KAV56.9981 / KAV56.9982)
Hauptteil
Bau des Modells
Leitwerke
Alles ist darauf ausgelegt, ein möglichst geringes Gewicht bei ausreichender Festigkeit zu erreichen. Das Höhenleitwerk ist abnehmbar, um den Transport und die Lagerung zu erleichtern.
- Bereiten Sie die Leitwerksteile vor und richten Sie sie aus, ohne sie zu verkleben. Schleifen Sie sie nach Bedarf. Schneiden Sie die Nasenleisten des Seiten- und Höhenruders so zu, dass die Ruderausschläge gemäß Bauplan berücksichtigt werden.
- Kleben Sie die Einsätze T8 und T9 in den Mittelteil T10 des Höhenleitwerks mit dem Epoxidkleber ein. Kleben Sie alle Balsateile des Höhen-und Seitenleitwerks mit dem mittelflüssigen Sekundenkleber oder Dispersionskleber zusammen. (Abb. 1)+(Abb. 2)
- Nach dem Verkleben des Leitwerksbetts am Leitwerksträger stellen Sie die Leitwerke fertig (siehe Rumpfbau)
Flügel
Flügelmittelteil
- Schneiden Sie alle vorgefrästen Rippen mit einem scharfen Modellbau messer oder einer Laubsäge aus, markieren Sie ihre Nummern mit einem weichen Bleistift nach dem Plan und schleifen Sie sie nach Bedarf mit einem Schleifpapier, damit sich alle Träger leicht einstecken lassen.
- Bauen Sie die Konstruktion des Hauptträgers zusammen. Kleben Sie zuerst die Gehäuse des Flügelverbinders W30 zu den Balsateilen W29 mit dem Epoxidkleber, dann dichten Sie die Gehäuse ab, indem Sie Sperrholzplatten W31 (an der Vorderseite der Konstruktion) und W32 (an der Rückseite) einkleben. Achten Sie darauf, dass kein überschüssiger Epoxidkleber in den Gehäuseraum eindringt – kleben Sie mit dem eingesteckten Carbon-Verbinder ein und entfernen Sie ihn nach dem Zusammenfügen der Holzteile zueinander (denken Sie daran, ihn sofort mit einem im Spiritus getränkten Papiertuch abzuwischen). (Detail B)+(Abb. 3)
- Umwickeln Sie die Verbinderaufnahmen mit dem beiliegenden Kevlarfaden und tränken Sie ihn mit mittelflüssigem Sekundenkleber oder Epoxidkleber. Verkleben Sie die beiden Steghälften mit Epoxidkleber und verstärken Sie die Verbindung mit W27 (kurz, vorn) und W28 (lang, hinten). (Detail B)+(Abb. 3)+(Abb. 4)+(Abb. 5)
- Verkleben Sie die Mittelrippen W1 und W2 mit Epoxidkleber. Stecken Sie Buchenstifte Ø3 mm zur genauen Ausrichtung in die Bohrungen.
Stellen Sie ein linkes und rechtes Rippenpaar her.
- Kleben Sie die Platten für die Flügelbefestigungsschrauben W15 und W18 zwischen die vorbereiteten Mittelrippen W1/W2 mit dem Epoxidkleber ein. Darauf kleben Sie die Balsaplatten W16 und W17 (W17 bearbeiten Sie so im Voraus, dass die Oberseite der Kontur der Rippen W1 folgt). W16 schleifen Sie entsprechend der Kontur der Rippen von W2. (Abb. 6)
- Kleben Sie das Sperrholzbett der Servos W26 zwischen die Rippenpaare W5.
Stellen Sie ein linkes und rechtes Rippenpaar her.
- Sie können den Flügel-Mittelteil auch mit dem Sekundenkleber kleben – in diesem Fall werden die Teile zunächst zusammengebaut, ohne sie zu kleben. Die Verbindungen werden nach der Ausrichtung in die richtige Position mit dem mittelflüssigen Sekundenkleber verklebt. Alternativ können Sie auch den Dispersionskleber verwenden – in diesem Fall wird die ganze Konstruktion auf dem mit einer klaren Kunststofffolie geschützten Plan schrittweise zusammengebaut. Beginnen Sie mit dem Anpinnen des unteren Streifens des Hauptträgers W9 zur Arbeitsplatte. Die Teile W11, W12, W14 und W38 werden erst nach dem Abnehmen von der Arbeitsplatte aufgeklebt.
- Vorgehensweise mit dem Sekundenkleber: Schieben Sie alle Rippen und Halbrippen in die Rillen der Hauptträgerkonstruktion ein. Schieben Sie die Endleiste W13/W19 ein. Kleben Sie die Endrippen W6 mit der 7° Winkelschablone an die Konstruktion (die äußeren Sperrholzrippen W7 werden nach der Anpassung an die Ohren geklebt).
- Stecken Sie den Hilfsträger W11 aus 5 mm Balsa und die Nasenleiste der Klappen W12 aus 7 mm Balsa in die Rillen der Rippen ein, aber kleben Sie nicht. Ihre Oberkanten stellen Sie in eine Ebene mit der Oberkante der Rippen (nach dem Verkleben wird der überstehende Teil auf der Unterseite des Flügels abgeschliffen).
- Kleben Sie die Klappenhornblöcke W25 mit mittelflüssigem Sekundenkleber ein.
- Überprüfen Sie noch einmal die Position aller Rippen und Träger, indem Sie sie auf den Bauplan auf die Arbeitsplatte legen. Wenn Sie zufrieden sind, tragen Sie den mittelflüssigen Sekundenkleber auf alle Verbindungen auf.
Kleben Sie die Teile W11 und W12 zu den Rippen, aber nicht zueinander.
- Setzen Sie den hinteren Holm W10 aus Kiefer 6×3 mm ein und verkleben Sie ihn mit Sekundenkleber.
- Pinnen Sie die Konstruktion des Flügel-Mittelteils zur Arbeitsplatte an. Kleben Sie die obere feste Beplankung der D-Box W39 aus 1,5 mm Balsa an den oberen Streifen des Hauptträgers W9 aus 10×2 mm Kieferleiste über die gesamte Länge. Tragen Sie den Dispersionskleber auf die Kontaktflächen der Rippen, Halbrippen und Streifen des Hauptträgers auf. Stecken Sie den Hauptträger W9 in die Rille in den Rippen ein und pinnen Sie ihn an. Pinnen Sie die feste Beplankung W39 vom Hauptträger aus vorwärts zu den Rippen an.
- Nach dem Aushärten des Klebers nehmen Sie den Flügel ab, kleben Sie den Hilfsträger W14 aus 3×3 mm Balsa und den unteren Streifen des Hauptträgers W9 ein. Kleben Sie die untere feste Beplankung W38 mit dem Dispersionskleber. (Abb. 7)
- Schleifen Sie die Vorderkanten der festen Beplankung W39 und W38 in eine Ebene mit den Vorderkanten der Rippen und kleben Sie die Nasenleiste W8.
- Kleben Sie die unteren Platten der Klappenservoabdeckung W24 zwischen die Rippen W5. Kleben Sie die Wurzelrippen der Klappen W33 ein.
- Sheet the space between W2 ribs from the bottom and top with W20a, W20b (with the W40 connector reinforcement plate glued on top), W21, W22 and W23. (Detail C)
- Schleifen Sie die Beplankung bündig mit den Kanten der Rippen W2. Bohren Sie das vordere Flügelschraubenloch durch die obere Beplankung W39. Senken Sie die Schraubenlöcher passend zu den beiliegenden Senkkopfschrauben an und tränken Sie die Senkungen zur Verstärkung mit dünnflüssigem Sekundenkleber.
- Kleben Sie die dreieckigen Keile W47.
- Schleifen Sie den ganzen Flügel-Mittelteil, achten Sie auf die Nasenleiste. Schleifen Sie die Endrippen W6 in die Ebene. Versuchen Sie, die Klappenservos einzubauen. Bereiten Sie Verlängerungskabel für die Klappen- und Querruderservos vor. Zum späteren einfachen Durchziehen der Verlängerungskabel nach der Bespannung des Flügels fädeln Sie einen starken Faden durch die Löcher in den Rippen ein und sichern Sie ihn mit dem Selbstklebeband. Alternativ können Sie auch Kunststoffröhrchen mit 6 mm Durchmesser in die Löcher einkleben (auf dem Bauplan gestrichelt dargestellt – nicht im Baukasten enthalten). Im Baukasten ist enthalten ein Paar 8-polige Stecker MPX8, die für den Anschluss der Servos im Flügel an den Empfänger im Rumpf geeignet sind. Der Teil mit den Stiften wird in den Rumpf geschraubt, der Teil mit den Hülsen wird in den Flügel geklebt. (Abb. 11)+(Abb. 21)
- Löten Sie die Verlängerungskabel an die Servos im Flügel so, dass die (+) (−) Kontakte gemeinsam sind. Löten Sie die Signalkabel für die Klappen und Querruder an die übrigen Kontakte. Für die Verbindung zwischen dem Flügel und den Ohren können Sie normale Servostecker verwenden, aber robustere Stecker MR30 (KAV36.131 – nicht im Baukasten enthalten) sind geeigneter. Wenn Sie sie verwenden, kommen die Steckerteile mit den Stiften in den Flügel-Mittelteil. Und der gesamte Kabelbaum sollte installiert und gründlich getestet werden, bevor der Flügel bespannt wird. Die Stecker selbst werden mit dem Sekundenkleber erst nach der Bespannung des Flügels eingeklebt.
- Schneiden Sie mit der Rasierklingensäge den Wurzelbereich der Klappen durch, durch die Endleisten W13/W19 und zwischen den Rippen W33 und W2. Schneiden Sie die Rippen zwischen dem Hilfsträger W11 und der Nasenleiste der Klappen W12 mit einem scharfen Balsamesser oder einer dünnen Rasierklingensäge durch und trennen Sie die Klappen vom Flügel. Schleifen Sie die Nasenleiste W12 so, dass Sie sie in den Winkel 27° abschrägen, damit die Klappen nach oben ausschlagen können (die Klappen sind an der Unterseite des Flügels aufgehängt). (Abb. 8)
- Prüfen Sie, ob sich der Carbon-Flügelverbinder in die Gehäuse im Flügel-Mittelteil einschieben lassen – das Einstecken muss leicht sein, aber die Verbinder dürfen kein Spiel haben. Wenn viel Spiel vorhanden ist, tragen Sie den Epoxidkleber auf den Verbinder auf und nach dem Aushärten schleifen Sie ihn nach Bedarf. Testen Sie, ob die Sperrholz-Endrippen W7 angebracht werden können – kleben Sie sie noch nicht.
Ohren
- Die äußeren Teile des Flügels werden auf einmal gebaut, die Ohren und Winglets werden danach abgetrennt. Der Bau erfolgt auf einer flachen Arbeitsplatte mit der Endleiste, die an der Flügelspitze um 2 mm unterstützt wird, um die erforderliche Verdrehung des äußeren Teils des Flügels in die Schränkung zu erzeugen (die Endleiste wird an der Wurzelrippe W50 auf die Arbeitsplatte gelegt und dann an mindestens drei Stellen so unterstützt, dass sie an der Flügelspitze bei der Rippe W74 2 mm über der Arbeitsplatte liegt).
- Bauen Sie die Konstruktionen der Hauptträger zusammen. Kleben Sie zuerst die Gehäuse des Flügelverbinders W37 mit Epoxidkleber an die Balsateile W34, dann dichten Sie die Gehäuse durch Aufkleben der Sperrholzplatten W36 (an der Vorderseite der Konstruktion) und W35 (an der Rückseite) ab. Umwickeln Sie die Gehäuse mit dem Kevlar®-Faden und tränken Sie den Faden mit mittelflüssigem Sekundenkleber oder Epoxidkleber.
Erstellen Sie ein linkes und rechtes Paar der Konstruktionen. (Detail A)+(Abb. 3)+(Abb. 9)+(Abb. 5)
- Bauen Sie die Außenflügel zunächst trocken zusammen. Setzen Sie alle Rippen und Halbrippen in die entsprechenden Stegschlitze ein. Die beiden 5 mm dicken Rippen W66 und W67 trennen Außenflügel und äußeres Ohr. Kleben Sie entweder beide rechtwinklig zum Steg ein und schrägen Sie nach dem Abtrennen des Ohres jede um 4° an, oder kleben Sie eine, vorzugsweise W67, mit der beiliegenden Schablone im Winkel von 8° ein.
- Schieben Sie die Endleisten W81/W82 links oder W83/W84 rechts an die Enden der Rippen. Kleben Sie die Endrippen W50 mit einer 7° Winkelschablone an die Konstruktion (die äußeren Sperrholzrippen W49 werden erst am Ende nach der Ausrichtung mit dem Flügel-Mittelteil geklebt).
- Stecken Sie den Hilfsträger W79 aus 5 mm Balsa und die Nasenleiste der Querruder W80 aus 7 mm Balsa in die Rillen der Rippen – aber kleben Sie nicht.
- Kleben Sie die Querruderhornblöcke W46 mit Sekundenkleber zwischen die Rippen W56 und W58, noch nicht an W80.
- Überprüfen Sie noch einmal die Position aller Rippen und Träger, indem Sie sie auf den Bauplan auf der Arbeitsplatte legen. Wenn Sie zufrieden sind, pinnen Sie den äußeren Teil des Flügels auf die Arbeitsplatte an, wobei die Endleiste am Ende um 2 mm unterstützt wird, wie oben beschrieben. Tragen Sie auf alle Verbindungen den mittelflüssigen Sekundenkleber auf (Teile W79 und W80 kleben Sie noch nicht). Schieben Sie die hinteren Träger des Ohres W78 aus 6×3 mm Kieferleiste und des Winglets W85 aus 4×2 mm Kieferleiste ein und kleben Sie sie.
- Verkleben Sie den Hauptholmgurt W77 aus Kiefer 10×2 mm auf Stoß mit der Kante der oberen D-Box-Beplankung W89 aus 1,5 mm Balsa. Tragen Sie Weißleim auf die oberen Kontaktflächen der Rippen, Halbrippen und des Holmstegs auf. Setzen Sie den Gurt W77 in die Rippenschlitze ein und heften Sie ihn fest. Heften Sie anschließend die Balsabeplankung W89 schrittweise an den Rippen fest.
- Kleben Sie die obere feste Beplankung der D-Box W88 aus 1,5 mm Balsa zum oberen Streifen des Hauptträgers des Winglets W91 aus 8×2 mm Balsaleiste über die gesamte Länge. Tragen Sie den Dispersionskleber auf die Kontaktflächen der Rippen, Halbrippen und Streifen des Hauptträgers auf. Führen Sie den Hauptträger W91 in die Rille in den Rippen ein und pinnen Sie ihn an. Pinnen Sie die feste Beplankung W88 vom Hauptträger aus vorwärts zu den Rippen an.
- Nach dem Aushärten des Klebers nehmen Sie den äußeren Flügelteil von der Arbeitsplatte ab. Richten Sie die oberen Kanten der Teile W79 und W80 in eine Ebene mit der Oberkante der Rippen aus und kleben Sie sie zu den Rippen, aber nicht zueinander. Schleifen Sie den überstehenden Teil beider Teile an der Unterseite des Flügels ab. Legen Sie dann den äußeren Teil des Flügels wieder auf die Arbeitsplatte und prüfen Sie, ob die Endleiste gerade ist und ob die 2 mm negative Schränkung am Ende erhalten bleibt.
- Kleben Sie den Endbogen des Flügels W43.
- Verkleben Sie den Hilfsträger des Ohres W90 aus 3×3 mm Balsa und die unteren Streifen des Hauptträgers W77 und W91. Kleben Sie die untere feste Beplankung des Ohres W87 und des Winglets W86 mit dem Dispersionskleber.
- Schleifen Sie die Vorderkante der festen Beplankung des Ohres W87 und W89 und des Winglets W86 und W88 in eine Ebene mit den Vorderkanten der Rippen und kleben Sie die Nasenleisten W75 und W76.
- Kleben Sie die dreieckigen Keile W48 ein. Kleben Sie die unteren Platten der Querruderservoabdeckung W44 zwischen die Rippen W56 und W58.
- Schleifen Sie die Wurzelrippen W50 in eine Ebene. Prüfen Sie, ob sich die Carbon-Flügelverbinder in die Gehäuse im Ohr einschieben lassen – das Einschieben muss leicht sein, aber die Verbinder dürfen kein Spiel haben. Probieren Sie, ob sich die Sperrholz-Endrippen W49 einstecken lassen – kleben Sie sie noch nicht.
- Schieben Sie den äußeren Teil des Flügels an den Verbinder mit den angesteckten Sperrholzrippen W7 und W49 und schieben Sie auch den Flügel-Mittelteil. Prüfen Sie nun die Ausrichtung der Endrippen W6/W7 und der Wurzelrippen W49 und W50. Wenn nötig, schleifen Sie nach Bedarf die Balsarippen W6 und W50 so, dass der Flügel-Mittelteil und das Ohr perfekt sitzen. Wenn Sie zufrieden sind, kleben Sie mit Epoxidkleber die Sperrholzrippen W7 und W49 ein.
- Schleifen Sie die gesamten Außenteile des Flügels und achten Sie dabei auf die Nasenleiste.
- Schneiden Sie die Winglets zwischen den Rippen W66 und W67 mit einer Rasierklingensäge von der Unterseite des Flügels her ab. Wenn Sie beide Rippen senkrecht geklebt haben, schleifen Sie nun beide Rippen in einen Winkel von 4°, um die gewünschte Winglet-V-Form von 8° zu erreichen.
- Schneiden Sie die Rippen zwischen dem Hilfsträger W79 und der Querrudernasenleiste W80 mit einem scharfen Balsamesser oder einer dünnen Rasierklingensäge durch und trennen Sie die Querruder vom Flügel. Schleifen Sie die Nasenleiste W80 in einen 28° Winkel, damit die Querruder nach unten ausschlagen können (die Querruder sind an der Oberseite des Flügels angeschlagen).
- Verkleben Sie die äußeren Ohren stumpf mit den Außenflügeln. Bei einem Unfall kann sich das Ohr an dieser Verbindung lösen und Schäden am übrigen Flügel begrenzen.
- Kleben Sie die Aluminium-Passstifte W103 in die Bohrungen der Wurzelrippen W49/W50. (Abb. 13)
- Versuchen Sie, die Querruderservos einzubauen. Bereiten Sie die Verlängerungskabel für ihre Servos vor. Zum späteren einfachen Durchziehen der Verlängerungskabel nach der Bespannung des Flügels fädeln Sie einen starken Faden durch die Löcher in den Rippen ein und sichern Sie ihn mit dem Selbstklebeband. Alternativ können Sie auch Kunststoffröhrchen mit 6 mm Durchmesser in die Löcher einkleben (auf dem Bauplan gestrichelt dargestellt – nicht im Baukasten enthalten). Für die Verbindung zwischen dem Flügel und den Ohren können Sie normale Servostecker verwenden, aber die robusteren Stecker MR30 sind vorzuziehen (KAV36.131 – nicht im Baukasten enthalten). Wenn Sie diese verwenden, gehören die Steckerteile mit den Hülsen in die Ohren, und der gesamte Kabelbaum sollte installiert und gründlich getestet werden, bevor der Flügel bespannt wird. Die Stecker selbst werden erst nach dem Bespannen des Flügels mit Sekundenkleber eingeklebt.
Bespannung des Modells
- Schleifen Sie alle Teile gründlich mit Körnung 360–400 und saugen Sie den Staub ab. Bügelfolie haftet auf staubigen Flächen schlecht; gelöste Schleifkörner können außerdem die glatte Beschichtung des Bügeleisens beschädigen.
- Für die Bespannung verwenden Sie die leichteste Bügelfolie (KAVAN Bügelfolie, transparente Oracover-Folie, Oralight u.ä. – es ist kein Bestandteil der Packung). Folgen Sie bei der Bespannung der Anleitung für das gegebene Material.
Ruderscharniere
- Befestigen Sie die beweglichen Ruder mit einem hochwertigen klaren Selbstklebeband – geeignete Klebebänder bietet man im Modellbaugeschäft an. Bewährt hat sich auch das 3M Crystal Clear® Klebeband – oder Streifen der Bügelfolie, die Sie für die Bespannung verwendet haben. Kleben Sie das Klebeband immer auf das in die äußerste Position geneigte Ruder, damit genügend Spielraum für die Ruderbewegung vorhanden ist.
Einbau der Querruder- und Wölbklappenservos
- Falls Sie das vor der Bespannung noch nicht gemacht haben, bringen Sie die Verlängerungskabel der Querruder- und Klappenservos an. Passen Sie die Querruderservobretter W45 zwischen W56 und W58 an die unteren Abdeckplatten W44 und Ihre Servos an. Montieren Sie die Querruder- und Klappenservos bei eingeschalteter Fernsteuerung mit den Hebeln in Neutralstellung (um den größten Bewegungsspielraum zu sichern, wird empfohlen, die Querruderservohebel ca. 15–20° nach vorne und die Klappenservohebel ca. 15–20° nach hinten in der Neutrallage auszuschlagen). Kleben Sie die Klappenhebel mit Sekundenkleber W100 (längere Hebel ohne Dreiecksloch) in die Blöcke W25 und die Querruderhebel W101 (kürzere Hebel ohne Dreiecksloch) in die Blöcke W46 ein. Fertigen Sie die Gestänge aus Ø2 mm Carbonstäben. An ihre Enden kleben Sie eine Vollkunststoffgabel mit dem Sekundenkleber (dient zum Schutz des Servos im Falle einer harten Landung oder eines Unfalls) und eine Kunststoffgabel mit einem Metallzapfen. (Abb. 10)
- Prüfen Sie die Funktion der Querruder- und Wölbklappenservos. Kleben Sie anschließend die Stecker MPX8 und gegebenenfalls MR30 mit Sekundenkleber ein. (Abb. 11)+(Abb. 12)+(Abb. 13)
- Befestigen Sie die Servoabdeckungen W41 und W42 mit Streifen dünnen doppelseitigen Klebebands.
Rumpf
- Der Rumpf besteht aus der kohlefaserverstärkten GFK-Gondel F2 und dem Kohlefaser-Heckrohr F1 mit gefrästen Schlitzen für die Seitenflosse und den Höhenleitwerkspylon.
Höhenleitwerkspylon
- Kleben Sie die Aluminium-Einlegemuttern M4 und M3 mit Epoxidkleber in den Leichtsperrholzpylon F9, passend zu den Bohrungen der Auflage F10. Kleben Sie die Auflage mit Epoxidkleber rechtwinklig auf den Pylon. Bringen Sie die Balsablöcke F11 seitlich an F9 an und verschleifen Sie sie passend zu F9 und F10. Passen Sie den Pylon trocken in den Schlitz des Heckrohrs F1 ein. Bearbeiten Sie die Unterseite von F11, bis F9 den Rohrboden berührt und die Balsablöcke der Rohroberfläche folgen. Runden Sie Vorder- und Hinterkante des Pylons ab und bespannen Sie ihn mit Bügelfolie. Damit ist er für die Endmontage vorbereitet. (Abb. 14)
- Bohren und schneiden Sie 2 mm breite Schlitze für die Anlenkung des Seitenruders rechts und des Höhenruders links in das Heckrohr. Schieben Sie die Führungsrohre in das Heckrohr F1 und führen Sie sie durch die jeweiligen Schlitze heraus. Kleben Sie den Höhenleitwerkspylon mit Epoxidkleber ein. (Abb. 15)+(Abb. 16)+(Abb. 17)
- Montieren Sie die kleinste der Sperrholz-Halterungen der Bowdenzüge (aus Beutel 1) von vorne an die Führungsrohre der Bowdenzüge, schieben Sie sie mit einem geeigneten Fichtenholm in den Leitwerksträger und sichern Sie sie mit etwas Epoxid- oder Sekundenkleber.
- Schrauben Sie das Höhenleitwerk an den Pylon. Entfernen Sie die Bespannfolie von der Kontaktfläche der Flosse und des Leitwerksträgers. Versuchen Sie, die Flosse in den Ausschnitt im Rumpf einzuschieben. Passen Sie nach Bedarf an und achten Sie darauf, dass die Flosse senkrecht zum Höhenleitwerk steht. Wenn Sie zufrieden sind, kleben Sie die Flosse an den Rumpf mit dem Epoxidkleber. Kleben Sie auch den Sporn F6 ein.
- Schieben Sie nun die beiden verbleibenden Sperrholzhalterungen der Bowdenzüge in den Leitwerksträger ein und kleben Sie sie.
Hochstarthaken (Version Segler)
- Demontieren Sie den mitgelieferten Hochstarthaken und benutzen Sie die Befestigungsplatte F8 als Schablone, um die Löcher für die Befestigungsschrauben M3 zu bohren und einen 4,5–5 mm großen Schlitz für den Haken F7 selbst und seine Stellschraube auszuschneiden (berücksichtigen Sie einen Bereich von Schwerpunktpositionen 77–81 mm hinter der Nasenleiste des Flügels, der Haken wird je nach Windstärke 4–10 mm vor den Schwerpunkt platziert). Dann wird der Haken in den Rumpf montiert. (Abb. 18)
Motorspant (Elektroversion)
- Kleben Sie die Sperrholzschablone zum Abschneiden des Rumpfbugs zusammen (dies setzt die Verwendung eines 32 mm Luftschraubenspinners voraus). Schneiden Sie den Bug mit einer Rasierklingensäge ab und schleifen Sie ihn ab. Kleben Sie den Motorspant F3 mit dem 30-Minuten-Epoxidkleber ein (stellen Sie sicher, dass die Position der Löcher für Befestigungsschrauben Ihrem Motor entspricht – passen Sie ihn nach Bedarf an oder fertigen Sie einen neuen Spant aus 3 mm Sperrholz oder Laminat an). (Abb. 19)
- Passen Sie das Servobrett F4E bei Bedarf an Ihre Servos an und setzen Sie es mit dem langen Akkuausschnitt zum Heck in den Rumpf ein. Verkleben Sie es erst, nachdem der Schwerpunkt mit eingebautem Motor, Regler, Servos und Akku geprüft wurde. Für Wettbewerbe verwenden Sie einen 3S LiPo mit 750–850 mAh. Für Freizeitflüge ist ein größerer 3S-Akku möglich, sofern er sicher befestigt werden kann und der richtige Schwerpunkt erreichbar bleibt. (Abb. 20)
Steckverbinder für Querruder- und Wölbklappenservos
- Im Baukasten ist ein Paar 8-polige Stecker MPX8 enthalten, die für den Anschluss der Servos im Flügel an den Empfänger im Rumpf geeignet sind. Der Teil mit den Stiften wird in den Rumpf geschraubt, der Teil mit den Hülsen wird in den Flügel geklebt. Löten Sie die Verlängerungskabel an den Empfänger so, dass die (+) (−) Kontakte gemeinsam sind und löten Sie die Signalleiter für die Klappen und Querruder an die restlichen Kontakte. (Abb. 21)
Servobrett (Segler)
- Im Baukasten ist ein Servobett F4 enthalten, das für den Einbau von KAVAN GO-1020MG/GO-1021MG oder ähnlichen Servos vorbereitet ist. Die Servos werden mit den Laminat-Stoppern F4B und F4C montiert. Wenn Sie andere Servos verwenden, modifizieren Sie das Servobett oder fertigen Sie ein neues Servobrett an, die zu Ihren Servos passen. Schieben Sie das Servobett in den Rumpf ein und positionieren Sie es so, dass Sie den Empfängerakku problemlos in den Bug schieben können. Wenn Sie zufrieden sind, kleben Sie das Bett in den Rumpf mit dem Epoxidkleber. (Abb. 22)
Heckrohr
- Setzen Sie den Leitwerksträger mit den überstehenden Bowdenzügen vorsichtig in die Rumpfgondel ein – schleifen Sie das Rohrgehäuse im Rumpf nach Bedarf. Prüfen Sie, ob sich die Gestänge des Seiten- und Höhenruders in ihren Führungsrohren frei bewegen.
- Wenn Sie zufrieden sind, schrauben Sie den Flügel-Mittelteil und das Höhenleitwerk an den Rumpf. Tragen Sie den 30-Minuten-Epoxidkle-ber an die Verbindung des Leitwerksträgers und der Rumpfgondel auf. Kleben Sie den Leitwerksträger so ein, dass der Flügel und das Höhenleitwerk parallel zueinander stehen. Bevor der Kleber aushärtet, überprüfen Sie noch einmal, ob der Flügel und das Höhenleitwerk in der richtigen Position zueinander sind.
Höhen- und Seitenruderservos und Ruderhörner
- Bei abgetrenntem Akku: (Wenn Sie die Version Elektro bauen, montieren Sie den Motor mit der Luftschraube und dem Regler, befestigen Sie den Flügel mit eingebauten Servos und das Höhenleitwerk, setzen Sie den Empfänger, den Antriebsakku und das Servobett F4E mit eingebauten Servos in den Rumpf ein. Versuchen Sie durch Verschieben des Servobetts und des Antriebsakkus eine Schwerpunktlage innerhalb des empfohlenen Bereichs von 77–81 mm hinter der Nasenleiste des Flügels zu erreichen, möglichst ohne zusätzlichen Ballast. Wenn Sie zufrieden sind, kleben Sie das Servobett F4E mit dem Epoxidkleber ein). Kürzen Sie die Führungsrohre der Bowdenzüge so, dass sich die Servos frei bewegen können (berücksichtigen Sie dabei eine Reserve für die Länge des Kugelbolzens und der Messing-Gewindebuchse). Ziehen Sie die Gestänge aus den Führungsrohren und löten Sie die Messing-Gewindebuchse M2/0,8 mm an ein Ende und schrauben Sie die Kugelbolzen-Endkappe M2 auf. Schieben Sie die Gestänge wieder zurück und befestigen Sie die Kugelbolzen an den Ruderhebeln (mit Dreieckslöchern). Befestigen Sie die Kugelgelenke mit den beiliegenden Schrauben. (Abb. 16)+(Abb. 17)
- Bringen Sie die Leitwerke am Rumpf an und montieren Sie die Seiten- und Höhenruderhebel, ohne sie zu verkleben. Mit dem eingeschalteten RC-Set stellen Sie die Servos in Neutrallage ein und markieren Sie die richtige Länge des Bowdenzug-Drahtes. Biegen Sie die Drähte der Bowdenzüge zu einem „Z“ oder löten Sie die Gewinde-Endkappen M2/0,8 mm an. Schrauben Sie die Kunststoffgabeln auf und befestigen Sie die Gestänge an den Servohebeln. Überprüfen Sie noch einmal die Position der Ruderneutralstellung, bevor Sie die Hebel mit Sekundenkleber in das Seiten- und Höhenruder einkleben. Vergessen Sie nicht, die Führungsrohre der Bowdenzüge an den Seiten des Rumpfes im Bereich der Kabine (kurz vor dem Ende) einzukleben.
Kabinenhaube
- Sie können die Kabinenabdeckung einfach mit durchsichtigem Klebeband befestigen oder eine Federverriegelung anfertigen, wie abgebildet. Machen Sie zwei ca. 65 mm lange Ösen aus Ø1,0–1,2 mm Stahldraht (nicht im Baukasten enthalten) und kleben Sie sie an die Innenseite der Kabinenabdeckung, so dass sie 8–10 mm überstehen, wobei die Enden leicht nach oben gebogen werden. (Abb. 23)
Hochstarthaken (Version Segler)
- Halten Sie einen Schwerpunkt von 77–81 mm von der Nasenleiste des Flügels ein, wie in der Anleitung beschrieben. Stellen Sie den Haken für die ersten Flüge 4 mm vor den Schwerpunkt ein (zum Einstellen lösen Sie die Schraube vor dem Haken).
Installation der Antriebseinheit (Elektro-Version)
- Befestigen Sie den Motor mit geeigneten Schrauben am Motorspant. Sichern Sie Regler und Antriebsakku im Kabinenraum mit Klettband. Prüfen Sie bei abgenommenem Propeller und eingeschalteter Fernsteuerung die Motordrehrichtung: von vorn gesehen gegen den Uhrzeigersinn. Bei falscher Drehrichtung trennen Sie den Akku und ändern dann die Reglereinstellung oder vertauschen zwei der drei Leitungen zwischen Motor und Regler. Trennen Sie den Akku, bevor Sie einen Spinner mit Ø32 mm und zu Motor und Akku passenden Blättern montieren.
Flugvorbereitung
Schwerpunkt und Ruderausschläge
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Schwerpunktlage | 77–81 mm hinter der Flügelvorderkante; beginnen Sie bei 77 mm |
| Seitenruder | ±32° |
| Höhenruder | +18°/−17° |
| Querruder | +20°/−10°, Butterfly +25° |
| Landeklappen | +20°/−10°, Butterfly −38° |
Fliegen
Verwenden Sie vollständig geladene Akkus. Prüfen Sie jetzt und vor jedem weiteren Flug die gesamte Fernsteuerung und die Ruderbewegungen, bei der Elektroversion auch den Antrieb. Kein Teil der Bordausrüstung darf sich im Flug verschieben. Führen Sie unbedingt einen Reichweitentest nach der Anleitung Ihrer Fernsteuerung durch.
Erstflug
Wählen Sie Windstille oder eine leichte Brise unter 3 m/s und einen sicheren Flugplatz, etwa ein Modellfluggelände. Sehr schwacher Hangaufwind eignet sich gut zum sorgfältigen Austrimmen des Seglers.
Segler
Schalten Sie zuerst den Sender, dann den Empfänger ein und prüfen Sie alle Funktionen erneut. Stellen Sie sich gegen den Wind. Halten Sie den Sender in einer Hand und das Modell mit der anderen nahe am Schwerpunkt. Werfen Sie es aus Kopfhöhe kräftig und genau gegen den Wind, mit waagerechten Flügeln und leicht gesenkter Nase. Ein erfahrener Helfer kann den Start übernehmen. Das Modell sollte ohne Steuereingaben lang, flach und gerade gleiten. Steuern und trimmen Sie bei Bedarf behutsam nach. Prüfen Sie anschließend die Ruderstellungen und passen Sie die Gestängelängen so an, dass die Sendertrimmungen wieder mittig stehen, auch bei einem Sender mit Trimmspeicher. Prüfen Sie den Gleitflug erneut. Danach können Sie zum Schleppseil- oder Gummiseilstart übergehen. Die Quelle empfiehlt ein 100–150 m langes Schleppseil mit Wimpel oder ein zu Spannweite und Fluggewicht passendes Gummiseil.
Elektroversion
Schalten Sie zuerst den Sender, dann den Empfänger ein und prüfen Sie alle Funktionen erneut. Starten Sie den Cumul 100 mit einem gleichmäßigen Wurf gegen den Wind bei Vollgas; zwei oder drei Schritte Anlauf können helfen. Lassen Sie das Modell Fahrt aufnehmen, bevor Sie den Steigflug einleiten. Steuern Sie behutsam und steigen Sie möglichst gegen den Wind auf etwa 100–150 m, sofern die Betriebsgrenzen des Fluggeländes diese Höhe erlauben. Andernfalls bleiben Sie innerhalb der zulässigen Höhe. Steigen Sie flach; ein zu steiler Steigflug kann zum Strömungsabriss und Absturz führen. Trimmen Sie das Modell in sicherer, zulässiger Höhe bei voller Leistung. Wenn es anschließend bei etwa 30–40 % Gas geradeaus fliegt, ohne zu drehen, zu sinken oder zu steigen, schalten Sie den Motor aus und prüfen den Gleitflug. Steigt es bereits bei dieser Gasstellung, vergrößern Sie nach der Landung den Motorsturz.
Halten Sie den Cumul 100 gegen den Wind und beobachten Sie den Flug. Dreht er ohne Motor nach rechts, obwohl er mit Motor geradeaus flog, vergrößern Sie nach der Landung den Motorseitenzug nach rechts; bei umgekehrtem Verhalten entsprechend umgekehrt. Sinkt er ohne Motor zu stark, obwohl er mit Motor waagerecht flog, vergrößern Sie nach der Landung den Motorsturz. Dies setzt einen korrekt eingestellten Schwerpunkt voraus – prüfen Sie ihn nach der Landung.
Abschließende Feinabstimmung
Optimieren Sie den Cumul 100 in den folgenden Flügen für sicheres Steigen und gutes Gleiten; die Einstellung bleibt ein Kompromiss. Falls die Fernsteuerung es ermöglicht, kann ein Mischer Butterfly/Wölbklappen → Höhenruder die Nickbewegung beim Ausfahren der Bremse oder beim Verändern der Profilwölbung mit Klappen und Querrudern ausgleichen. Der Schwerpunkt soll 77–81 mm hinter der Flügelvorderkante liegen. Eine Verschiebung nach hinten kann die Gleitleistung verbessern, verringert aber die Stabilität und erhöht Steuerempfindlichkeit und Thermikreaktion. Ein hinterer Schwerpunkt erfordert mehr Aufmerksamkeit; ein kopflastiges Modell fliegt einfacher, jedoch mit geringerer Leistung. Beginnen Sie bei 77 mm. Hinter 81 mm überwiegt der Stabilitätsverlust den Leistungsgewinn.
Wir wünschen Ihnen beim Bauen und später beim Fliegen viel Freude und Erfolg!
Anhang
Bauabbildungen
Die Bilder dienen der Veranschaulichung. Einige zeigen den Prototyp, der geringfügig vom Serienbausatz abweichen kann.























Bauplandetails
Beachten Sie beim Bau der Verbinderaufnahmen und des Flügelmittelteils die Details A, B und C auf dem separaten Bauplan in Originalgröße.




Stückliste
Hauptteile
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Bauplan 1:1 | 3 Blätter | ||
| Bauanleitung | 1 | ||
| Aufkleberbogen | 1 | ||
| Bowdenzug | 2 | Kunststoffrohr + Federstahldraht Ø0,8 mm | |
| Heckrohr | 1 | F1 | Kohlefaserrohr Ø18×10 mm |
| Rumpf | 1 | F2 | Kohlefaserverstärktes Glaslaminat |
| Mittelrippe des Flügels | 2 | W2 | Sperrholz 0,8 mm |
| *Vorderer Verbinder der Hauptträgerkonstruktion | 1 | W27 | Sperrholz 0,8 mm |
| *Vordere Platte des Flügelverbinders | 2+2 | W31+W36 | Sperrholz 0,8 mm |
| *Hintere Platte des Flügelverbinders | 2+2 | W32+W35 | Sperrholz 0,8 mm |
Beutel Nr. 1 – Kleinteile
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Haken verstellbar | 1 | Laminat + Metall | |
| Flügel-Befestigungsschraube M5 | 1 | Stahl M5×30 mm | |
| Flügel-Befestigungsschraube M4 | 1 | Stahl M4×20 mm | |
| Befestigungsschraube des Höhenleitwerks M4 | 1 | Kunststoff M4×20 mm | |
| Flügel-Befestigungsschraube M3 | 1 | Kunststoff M3×25 mm | |
| Kugelbolzen M2 | 2 | Kunststoff + Metall | |
| Kunststoffgabel M2 | 6 | Kunststoff | |
| Kunststoffgabel M2 mit Bolzen | 4 | Kunststoff + Metall | |
| Gewindebuchse M2 | 4 | Messing M2/0,8 mm | |
| Seiten- und Höhenruderhebel | 2 | R9, T11 | Laminat |
| Querruderhebel | 2 | W101 | Laminat |
| Klappenhebel | 2 | W100 | Laminat |
| Servo-Stopper | 3 | F4B, F4C | Laminat |
| Bett des Seiten- und Höhenruderservos (Segler) | 1 | F4 | |
| Kevlar®-Faden | 1 | ||
| Flügelverbinder | 2 | W102 | Carbon |
| Abstandsstift des Flügels | 4 | W103 | Aluminium |
| V-Form-Schablone 7° | 1 | Pappelsperrholz 3 mm | |
| V-Form-Schablone 8° | 1 | Pappelsperrholz 3 mm | |
| Stecker MPX8 | 1 Paar | Kunststoff + Metall | |
| Servoabdeckung | 2 Paare | W41 + W42 | Carbon |
| *Halterung der Bowdenzüge | 1+1+1 | Plywood 1,2 mm | |
| Querruder- und Klappengestänge | 2+2 | Carbon Ø2×58 mm |
Beutel – Elektroversion
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Motorspant | 1 | F3 | Laminat 3 mm |
| Schablone zum Bugabschneiden | 1+1 | Pappelsperrholz 3 mm | |
| Bett des Seiten- und Höhenruderservos (Elektro) | 1 | F4E | Pappelsperrholz 3 mm |
Beutel Nr. 2
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Gehäuse des Flügelverbinders | 2+2 | W30+W37 | Sperrholz 5 mm |
| Endrippe des Flügel-Mittelteils | 2 | W7 | Pappelsperrholz 3 mm |
| Endrippen des Ohres | 2 | W49 | Pappelsperrholz 3 mm |
| Mittelrippe des Flügels | 2 | W1 | Pappelsperrholz 3 mm |
| Vordere Platte der Flügel-Befestigungsschraube | 1 | W15 | Sperrholz 4 mm |
| Hintere Platte der Flügel-Befestigungsschraube | 1 | W18 | Sperrholz 4 mm |
| Vorderer Block der Flügel-Befestigungsschraube | 1 | W16 | Balsa 8 mm |
| Hinterer Block der Flügel-Befestigungsschraube | 1 | W17 | Balsa 5 mm |
| Keile des Flügels | 2+2 | W47+W48 | Balsa 2,5 mm |
Beutel Nr. 3
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Höhenleitwerk | 1 | T1 | Balsa 4 mm |
| Höhenruder | 1 | T2 | Balsa 4 mm |
| Mitte des Höhenleitwerks | 1 | T10 | Balsa 4 mm |
| Einsätze der Befestigungsschrauben | 1+1 | T8+T9 | Sperrholz 4 mm |
| Trennwände des Höhenleitwerks | 2+2+2+2+2 | T3+T4+T5+T6+T7 | Balsa 4 mm |
| Flosse | 1 | R1 | Balsa 4 mm |
| Trennwände der Flosse | 1+1+1+1+1 | R3+R4+R5+R6+R7 | Balsa 4 mm |
| Seitenruder | 1 | R2 | Balsa 4 mm |
| Strebe des Seitenruders | 1 | R8 | Balsa 4 mm |
Beutel Nr. 4
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Sporn | 1 | F6 | Pappelsperrholz 3 mm |
| Pylon des Höhenleitwerks | 1 | F9 | Pappelsperrholz 3 mm |
| Bett des Höhenleitwerks | 1 | F10 | Pappelsperrholz 3 mm |
| Seitenwände des Pylons | 2 | F11 | Balsa 4 mm |
| Vordere Befestigungsmutter des Höhenleitwerks | 1 | Aluminium M4 | |
| Hintere Befestigungsmutter des Höhenleitwerks | 1 | Aluminium M3 |
Beutel – Flügelteile
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Nasenleiste des Flügel-Mittelteils | 1 | W8 | Balsa 8×10×850 mm |
| Nasenleiste der Ohren | 2 | W75 | Balsa 8×10×550 mm |
| Nasenleiste der Winglets | 2 | W76 | Balsa 7×8×290 mm |
| Hauptträger des Flügel-Mittelteils | 2 | W9 | Kiefer 10×2×850 mm |
| Hinterer Träger des Flügel-Mittelteils | 1 | W10 | Kiefer 6×3×850 mm |
| Hauptträger der Ohren | 4 | W77 | Kiefer 10×2×550 mm |
| Hinterer Träger der Ohren | 2 | W78 | Kiefer 6×3×550 mm |
| Hauptträger der Winglets | 4 | W91 | Balsa 8×2×310 mm |
| Hinterer Träger der Winglets | 2 | W85 | Kiefer 4×2×250 mm |
| Hilfsträger des Flügel-Mittelteils | 1 | W14 | Balsa 3×3×850 mm |
| Hilfsträger der Ohren | 2 | W90 | Balsa 3×3×550 mm |
| Hauptträgerkonstruktion des Flügel-Mittelteils | 2 | W29 | Balsa 5 mm |
| Hinterer Konstruktionsverbinder des Flügel-Mittelteils | 1 | W28 | Sperrholz 0,8 mm |
| Konstruktion des Hauptträgers der Ohren | 2 | W34 | Balsa 5 mm |
| Hilfsleiste der Klappen | 2 | W11 | Balsa 5 mm |
| Nasenleiste der Klappen | 2 | W12 | Balsa 7 mm |
| Hilfsleiste der Querruder | 2 | W79 | Balsa 5 mm |
| Nasenleiste der Querruder | 2 | W80 | Balsa 7 mm |
| Endleiste des Flügel-Mittelteils | 1+1 | W13+W19 | Balsa 5 mm |
| Endleiste der Ohren | 1+1 | W81+W83 | Balsa 5 mm |
| Endleiste der Winglets | 1+1 | W82+W84 | Balsa 5 mm |
| Obere feste Beplankung der D-Box des Flügel-Mittelteils | 1 | W39 | Balsa 1,5×50×850 mm |
| Untere feste Beplankung der D-Box des Flügel-Mittelteils | 1 | W38 | Balsa 1,5×15×850 mm |
| Obere feste Beplankung der D-Box der Ohren | 2 | W89 | Balsa 1,5×50×550 mm |
| Untere feste Beplankung der D-Box der Ohren | 2 | W87 | Balsa 1,5×15×550 mm |
| Obere feste Beplankung der D-Box der Winglets | 2 | W88 | Balsa 1,5×38×250 mm |
| Untere feste Beplankung der D-Box der Winglets | 2 | W86 | Balsa 1,5×15×250 mm |
| *Feste Beplankung der Flügelmitte | 1+1+1+1+1 | W20a+W20b+W21+W22+W23 | Balsa 2 mm |
| *Flügelrippen | 2+2 | W6+W50 | Balsa 7 mm |
| *Flügelrippen | 2+2+2+2 | W66+W67+W74+W33 | Balsa 5 mm |
| *Rippen und Halbrippen des Flügel-Mittelteils | 6+4+12 | W4+W5+W3 | Balsa 2 mm |
| *Rippen der Ohren und Winglets | 8 Paar | W52+W54+W56+W58+W60+W62+W64+W69 | Balsa 2 mm |
| *Rippen der Winglets und Halbrippen der Ohren | 9 Paar | W71+W73+W51+W53+W55+W59+W61+W63+W65 | Balsa 2 mm |
| **Servobett der Klappen und Querruder | 2+2 | W26+W45 | Pappelsperrholz 3 mm |
| **Klappenservoabdeckung | 2 | W24 | Balsa 2,5 mm |
| **Querruderservoabdeckung | 2 | W44 | Balsa 2,5 mm |
| **Block des Klappen- und Querruderhebels | 2+2 | W25+W46 | Balsa 8 mm |
| **Endbogen des Flügels | 2 | W43 | Balsa 3 mm |
| **Halter des Steckers MPX8 | 1 | W40 | Sperrholz 0,8 mm |
*) Platte mit CNC-gefertigten Teilen **) Kleiner Beutel mit Teilen