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KAVAN FunStik 1280mm – Bauanleitung

KAVAN FunStik – Bausatz
KAV02.8036

KAVAN FunStik – Bausatz

Einführung​

FunStik ist ein Kunstflug-Hochdecker im Retro-Stil mit symmetrischem Flügelprofil, entwickelt und hergestellt in der Tschechischen Republik. Der Bausatz aus lasergeschnittenem Balsa und leichtem Sperrholz richtet sich an Modellbauer mit Bauerfahrung, die bereits einen Trainer mit Querrudern beherrschen. Verwenden Sie einen Glühzündermotor der Klasse .21–.25 (3,5–4,0 cm³) oder einen Brushless-Elektromotor mit 500–600 W.

Bevor Sie beginnen​

  1. Wenn Sie noch kein erfahrener RC-Pilot sind, lassen Sie das fertige Modell von einem erfahrenen Piloten prüfen und sich bei den ersten Flügen helfen. Trotz dieser ausführlichen Anleitung sind RC-Modelle komplex; eine fachkundige Kontrolle trägt zum Gelingen der ersten Flüge bei.
  2. Bauen Sie das Modell nach dieser Anleitung. Nehmen Sie keine Änderungen vor; diese können die Flugeigenschaften nachteilig beeinflussen.
  3. Prüfen Sie vor Baubeginn den gesamten Bausatz auf fehlende oder beschädigte Teile und machen Sie sich mit den Bauteilen vertraut. Wenden Sie sich bei Fehlteilen oder Schäden sofort an Ihren Händler, um Ersatz zu erhalten.
  4. Passen Sie jedes Teil vor dem Kleben trocken an. Prüfen Sie, ob es das richtige Teil ist und gut sitzt. Eine schlechte Passung lässt sich nicht durch mehr Klebstoff ausgleichen.
  5. Der mitgelieferte Bauplan zeigt den Schwerpunkt (CG); die Ruderausschläge stehen im Abschnitt zur Flugvorbereitung. Halten Sie beim Erstflug den empfohlenen Schwerpunkt ein, sonst kann das Modell instabil, schwer steuerbar oder flugunfähig sein. Später können Sie den Schwerpunkt Ihrem Flugstil und Können entsprechend fein abstimmen.

Vorsichtsmaßnahmen​

Dieses RC-Modell ist kein Spielzeug. Benutzen Sie es mit Vorsicht und befolgen Sie die Anweisungen in dieser Anleitung genau.

Bauen Sie das Modell genau nach dieser Anleitung. Verändern oder modifizieren Sie es nicht. Befolgen Sie die Anweisungen, damit ein sicheres und stabiles Modell entsteht.

Junge Piloten dürfen das Modell nur unter Aufsicht eines sachkundigen Erwachsenen betreiben.

Versichern Sie sich vor jedem Flug, dass das Modell in einwandfreiem Zustand ist, dass alles einwandfrei funktioniert und das Modell unbeschädigt ist.

Fliegen Sie nur an Tagen mit leichtem Wind und an einem sicheren Platz ohne Hindernisse.

Gefahr

Dieses RC-Modell ist kein Spielzeug! Auch ein leichtes und langsam fliegendes Modell kann schwere Verletzungen und Sachschäden verursachen. Sie allein sind für den korrekten Bau, den Einbau von Fernsteuerung und Motor, die Erprobung und den sicheren Betrieb verantwortlich. Beachten Sie die Sicherheitsregeln Ihres Landes und handeln Sie umsichtig. Als Einsteiger lassen Sie sich im Fachhandel oder örtlichen Modellflugverein einen geeigneten Fluglehrer empfehlen.

Bauen Sie nach Anleitung; Änderungen können das Modell unsicher oder flugunfähig machen. Nehmen Sie sich Zeit für eine gerade, maßhaltige und feste Konstruktion. Verwenden Sie geeignete, einwandfreie RC- und andere Komponenten, bauen Sie sie korrekt ein und prüfen Sie ihre Funktion vor jedem Flug. Ohne eigene RC-Flugerfahrung fliegen Sie nur mit kompetenter Unterstützung eines erfahrenen Modellfliegers.

Eigenschaften​

  • Für Brushless-Elektromotor oder Glühzündermotor
  • In der Tschechischen Republik entwickelt und hergestellt
  • Leichte klassische Bauweise
  • Hoher Vorfertigungsgrad
  • Symmetrisches Flügelprofil

Technische Daten​

Spannweite:1280 mm
Länge:1040 mm
Fluggewicht ab:1450–1500 g
Flügelfläche31,5 dm²
Profil:Symmetrisch
Steuerbare Funktionen:Querruder, Seitenruder, Höhenruder, Gas

Bausatzinhalt​

Lasergeschnittene Balsa- und Sperrholzteile, Fichtenholme, Balsaleisten und Beplankung, Zubehör, Hauptfahrwerk aus Aluminiumlegierung, leichte Räder, Dekorbogen, Bauplan und Anleitung. Antrieb, Fernsteuerung und Bespannmaterial sind nicht enthalten.

Empfohlener Antrieb und RC-Ausrüstung​

Verwenden Sie eine Fernsteuerung mit mindestens vier Kanälen. Für die Elektroversion empfiehlt der Katalog einen 50–60 A Regler und einen 3S-LiPo-Akku mit 2200–2600 mAh. Standardservos für Höhen- und Seitenruder sollten 3–4 kg·cm Drehmoment liefern; kleinere Servos mit vergleichbarem Drehmoment können das Gewicht der Elektroversion senken. Verwenden Sie hochwertige Mikroservos für Querruder und Motordrossel. Die Tabelle enthält Ausrüstungsbeispiele.

KomponenteElektromotorVerbrennungsmotor
MotorKAVAN C3542-1250O.S. MAX-25FX II
PropellerAPC 10×6E (10×6″)9×5″–9×6″
ReglerKAVAN R-50SB-
Kraftstofftank-100–170 ml*
AkkuKAVAN LiPo 11,1 V 2200 mAh 40/80CNiMH 4,8 V 2000 mAh

Empfohlene Servos​

SteuerfunktionElektromotorVerbrennungsmotor
Querruder2× GO-13MG2× GO-13MG
Höhen- und Seitenruder2× GO-52MG (2× GO-17MG)2× GO-52MG
Gas-GO-6MG

*) Tanks mit 100–150 ml (KAV50.1002 / KAV50.0027 / KAV50.0028) eignen sich für übliche Motoren der Klasse .20–.25. Für den stärkeren O.S. MAX-25FX II mit höherem Verbrauch ist ein Tank mit 150–170 ml (KAV50.1003) geeigneter.

Empfohlene klebstoffe​

Verwenden Sie, sofern nicht anders angegeben, mittelflüssigen Sekundenkleber (KAV56.9952). D-Box-Beplankung und Rippen lassen sich besser mit wasserfestem Weißleim wie KAV56.9960/KAV56.9961 Weißleim SUPER verkleben; dieser eignet sich auch für die meisten übrigen Holzverbindungen. Hoch belastete Verbindungen wie Flügelwurzeln, Hauptholme und Motorspant verkleben Sie mit 30-Minuten-Epoxid oder langsamer härtendem Epoxid (KAV56.9965 / KAV56.9966 / KAV56.9967), das hohe Festigkeit und genügend Zeit zum Ausrichten bietet.

Empohlenes bespannmaterial​

Verwenden Sie leichte Bügelfolie, beispielsweise KAVAN Bespannfolie, ORACOVER® oder ORALIGHT®. Befolgen Sie die Anleitung des Folienherstellers.

Werkzeuge und Hilfsmittel​

  • Sehr scharfes Modellbaumesser (KAV66.770) mit Klingen Nr. 11
  • Schere
  • Elektrische Bohrmaschine mit Bohrer-Satz
  • Schneidezange
  • Zange mit flachen, dünnen Backen
  • Flach- und Kreuzschraubendreher
  • Rasiersäge
  • Schleifpapier 80, 100, 180, 360–400er Körnung
  • Nadelfeilen-Set
  • Lötkolben mit Lot
  • Wäscheklammern, Büroklammern oder Schraubzwingen
  • Modellbaunadeln (KAV66.0355)
  • Stäbchen und kleine Dose zum Epoxidmischen
  • Abdeckband, klares Selbstklebeband
  • Spiritus (zum Abwischen von überschüssigem Epoxid)
  • Papierserviette oder ein sauberes Tuch (zum Abwischen von überschüssigem Epoxid)
  • Stahllineal
  • Rechtwinkliges Dreieck
  • Dünne transparente Polyethylen-Folie
  • Alkoholmarker mit dünner Spitze
  • Modellbau-Bügeleisen (KAV66.8335) und Heißluftpistole zum Bespannen
  • Leichter Balsaspachtel (KAV56.9980 / KAV56.9981 / KAV56.9982)

Hauptteil​

Zusammenbau​

Flügel​

  1. Bereiten Sie die Teile einer Flügelhälfte vor, nach Bedarf schleifen Sie alle Sperrholzteile, die innere Nasenleiste, den oberen und unteren Streifen des Hauptholms 14.
  2. Stecken Sie die Rippen 1 bis 4 nacheinander in den Hauptholmsteg aus leichtem Sperrholz 15.
  3. Stecken Sie die innere Nasenleiste, den oberen und unteren Streifen des Hauptholms 14 und die hintere Konstruktion 16 in die Kerben der Rippen.
  4. Wenn Sie mit der Ausrichtung aller Teile zufrieden sind und überprüfen, dass die zusammengesetzte Konstruktion symmetrisch und nicht verdreht ist, kleben Sie alle Teile zusammen. Wir empfehlen, die Wurzelrippen 1 bis 3 und die Hauptholmstreifen 14 mit einem Epoxidkleber zu verkleben.
  5. Mit einem Epoxidkleber kleben Sie die Verstärkungen der Flügelmitte 10 und 11.
  6. Kleben Sie die obere und untere feste Beplankung der D-Box des Flügels 19 und die obere und untere feste Beplankung der Endleiste 20 mit einem Dispersionskleber. Überprüfen Sie dauernd, ob der Flügel symmetrisch und nicht verdreht ist.
  7. Kleben Sie die unteren Balsabeplankungen der Flügelmitte 8 und 9 sowie die obere Beplankung 9 ein.
  8. Kleben Sie die äußere Nasenleiste 13, die Endleiste 17 und Eckkeile 7 (zur unteren und oberen Seite des Flügels).
  9. Verkleben Sie den Endbogen des Flügels aus den Teilen 5, 6, 22 und 23.
  10. Schleifen Sie das äußere Ende des Flügels in eine Ebene mit der Endrippe 4.
  11. Kleben Sie den Endbogen zum Flügel und schleifen Sie ihn in die richtige Form.
  12. Verkleben Sie die Box für das Querruderservo aus den Teilen 24–27.
  13. Kleben Sie die Box für das Servo zwischen die Rippen und schleifen Sie so, dass sie nicht aus dem Flügel herausragt. Sie können sie für die Servomontage zur unteren und oberen Flügelseite kleben. Üblicherweise werden die Servos auf der Unterseite montiert, aber wenn Sie mit dem Modell ohne Fahrwerk fliegen und auf dem Bauch im Gras landen wollen, ist es sicherer, das Servo, Gestänge und den Querruderhebel auf der Oberseite des Flügels zu montieren.
  14. Kleben Sie die Führungsleiste des Querruderservokabels 28 zwischen die Flügelrippen.
  15. Kleben Sie das Querruder aus zwei Teilen 18 zusammen und schleifen Sie es gemäß dem Plan in das Profil. Schleifen Sie erst nach dem Aushärten.
  16. In die Endleiste und in das Querruder schneiden Sie Schlitze für die Ruderscharniere. Stecken Sie – kleben Sie noch nicht – die Scharniere in das Querruder und in die Endleiste. Stellen Sie sicher, dass sich das Querruder an den Scharnieren im gewünschten Maß frei auf und ab bewegt. Die Scharniere werden erst nach der Bespannung des Flügels und der Querruder geklebt.
  17. Auf die gleiche Weise kleben Sie auch die zweite Flügelhälfte.
    Vorsicht

    Sie kleben die rechte und linke Flügelhälfte.

  18. Kleben Sie den Flügelverbinder 12 mit Epoxid in eine Flügelhälfte.
  19. Auf die Kontaktflächen der Wurzelrippen und den Flügelverbinder tragen Sie einen Epoxidkleber auf und verkleben Sie beide Flügelhälften. Beim Kleben achten Sie auf die Symmetrie des Flügels. Nach dem Aushärten des Klebstoffs kleben Sie die obere Beplankung des Flügel-Mittelteils 8.
  20. Verkleben Sie beide Teile der Mitte der Endleiste 21, kleben Sie sie zum Flügel und schleifen Sie in die gewünschte Form. Schleifen Sie nach dem Aushärten entsprechend dem Bauplan.
  21. Schleifen Sie nun den gesamten Flügel und die Querruder mit einem Schleifpapier 180–220 sauber und anschließend mit dem Schleifpapier Nr. 400 fein. Befestigen Sie die Verlängerungskabel der Querruderservos an den Führungsleisten 28 (mit Spannbändern, mit einem Selbstklebeband u.ä.).
  22. Der Flügel ist nun bereit für die Bespannung.

Leitwerke​

  1. In das Höhenleitwerk 67 kleben Sie beide Verstärkungen 69.
  2. Nach dem Aushärten des Klebstoffs schleifen Sie das Höhenleitwerk mit einem Schleifklotz und Körnung 180–220, runden Sie seine Nasen- und Endleiste ab. Auf die gleiche Weise schleifen Sie auch das Höhenruder 68.
  3. Schneiden Sie Schlitze für Ruderscharniere in das Höhenleitwerk und Höhenruder. Stecken Sie – kleben Sie noch nicht – die Scharniere in das Höhenleitwerk und Höhenruder. Stellen Sie sicher, dass sich das Höhenruder an den Scharnieren im gewünschten Maß frei auf und ab bewegt. Die Scharniere werden erst nach der Bespannung geklebt.
  4. Aus den Teilen 64 und 65 kleben Sie auf einer flachen Arbeitsplatte die Flosse. Kleben Sie in sie die Leisten 71. Nach dem Aushärten des Klebstoffs schleifen Sie die Flosse mit einem Schleifklotz und Körnung 180–220, runden Sie ihre Nasen- und Endleiste ab. Auf die gleiche Weise schleifen Sie auch das Seitenruder 66. Bereiten Sie die Seitenruderscharniere auf die gleiche Weise wie die Höhenruderscharniere vor.
  5. Schleifen Sie die Leitwerke fein mit dem Papier Nr. 400 – sie sind nun bereit für die Bespannung.

Rumpf​

  1. Bereiten Sie alle Sperrholzteile des Rumpfes und das untere Rumpfteil 53 vor und schleifen Sie sie nach Bedarf mit einem Schleifpapier. Überprüfen Sie, dass die Servobefestigungsteile des Seiten- und Höhenruders 42 und 43 zu den Servos passen, die Sie einbauen werden. Passen Sie sie nach Bedarf an oder schneiden Sie neue aus 3 mm leichtem Sperrholz aus, damit sie zu ihren Servos passen. Wenn Sie Ihr Modell mit einem Verbrennungsmotor betreiben wollen, vergewissern Sie sich, dass der von Ihnen gewählte Tank (mit 3–5 mm dickem Schaumgummi umwickelt, um zu verhindern, dass der Kraftstoff durch die Motorvibrationen aufschäumt) in die Ausschnitte der Spanten 34, 35 und 38 eingesetzt werden kann. Passen Sie nach Bedarf an.
  2. Befestigen Sie das untere Teil des Rumpfes 53 auf einer ebenen Arbeitsfläche, die durch eine dünne durchsichtige Plastikfolie geschützt ist.
  3. Kleben Sie nach und nach die Rumpfspanten und die Trennwände 30 bis 49 an das untere Teil des Rumpfes 53. Wir empfehlen, die Teile 30–44 mit einem Epoxidkleber zu kleben.
  4. Kleben Sie die beiden Rumpfseitenwände aus Sperrholz 51 und die obere Trennwand 50 mit einem Epoxidkleber.
  5. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um den Einbau der Motorbefestigung vorzubereiten. Zeichnen Sie senkrecht und waagerecht Mittellinien auf die Vorderseite des Motorspants – diese geben Ihnen eine Orientierung für die richtige Positionierung der Befestigung. Die standardmäßige Ausrichtung des Motors nach unten (−3° sowohl für Verbrennungs- als auch für Elektromotoren) wird durch Unterlegen der Oberseite der Befestigung erreicht, eine seitliche Ausrichtung des Motors ist im Allgemeinen nicht erforderlich. Verbrennungsmotor: Legen Sie die Ihrem Motor entsprechende Motorbefestigung auf den Motorspant, zentriert auf den eingezeichneten Linien, so dass die Längsachse der Motorwelle (entsprechend der Unterseite der Montagefüße des Motors und der Oberseite der Motorbefestigungsfüße) zentriert ist. Markieren Sie die Position der Löcher für die Befestigungsschrauben. Elektromotor: Legen Sie das mit Ihrem Motor gelieferte (oder separat erhältliche) Kreuz für Heckmontage auf den Motorspant, zentrieren Sie es nach den eingezeichneten Linien, um ein großes „X“ zu bilden, und markieren Sie die Position der Löcher für Befestigungsschrauben. Verbrennungsmotor + Elektromotor: Bohren Sie Löcher für Befestigungsschrauben (in der Regel M3) und setzen Sie auf der anderen Seite des Motorspants die entsprechenden Einbaumuttern ein (M3 z.B. KAV0090/20 – nicht im Baukasten enthalten) oder kleben Sie gewöhnliche Sechskantmuttern auf, die in Sperrholzstücke eingebettet sind.
  6. Verbrennungsmotor: Montieren Sie die Motorbefestigung und Ihren Motor mit einem Auspuffdämpfer. Markieren Sie die Position des Lochs für das äußere Bowdenzugrohr der Gassteuerung entsprechend dem Vergaserhebel Ihres Motors und bohren Sie ein Loch mit Ø3 mm. Überprüfen Sie, ob der Tank mit dem Kraftstoffansaugrohr leicht im Rumpf in einer vom Motorhersteller empfohlenen Position zur Hauptnadel/Achse des Vergaserschiebers angebracht werden kann. Elektromotor: Montieren Sie Ihren Motor und markieren Sie die Position des Motorkabel-Lochs auf dem Motorspant. Schneiden Sie das Loch aus.
  7. Kleben Sie die Seitenleisten des Leitwerksträgers 60.
  8. Schleifen Sie beide Seiten des Rumpfes glatt und kleben Sie die Balsaseitenwände 52 mit einem Dispersionskleber.
  9. Kleben Sie die beiden äußeren Rohre der Seitenruder- und Höhenruder-Bowdenzüge.
  10. Kleben Sie das Endstück des Rumpfes 63 und nacheinander die Teile der Balsabeplankung des oberen Rumpfteils 59 mit Quermaserung im Holz.
  11. Kleben Sie die feste Beplankung 58 (Stütze der Flügelendleiste), die Fahrwerkplatte 72 und die Beplankung der oberen Bugseite 54. Schleifen Sie den gesamten Rumpf einschließlich der Tank-/Akkufachabdeckung 55 sauber mit einem Schleifpapier 180–220 und dann fein mit dem Papier Nr. 400. Der Rumpf ist bereit für die Bespannung.
  12. Aus den Teilen 61 und 62 kleben Sie den Sporn. Schleifen Sie und bespannen Sie ihn.

Bespannung des Modells​

  • Schleifen Sie alle Teile des zu bespannenden Modells vorsichtig mit dem Schleifpapier Körnung 360–400 und entfernen Sie Staub vorsichtig mit einem Staubsauger (Bügelfolie hält auf staubigen Oberflächen schlecht. Staub enthält dazu noch Schleifmittelkörner, die die Teflonbeschichtung des Modellbau-Bügeleisens schnell zerstören).
  • Für die Bespannung verwenden Sie die leichteste Bügelfolie (transparente Oracover-Folie, Oralight u.ä. – es ist kein Bestandteil der Packung). Folgen Sie bei der Bespannung der Anleitung für das gegebene Material. Eine weitere Möglichkeit ist KAVAN.

Montage des Modells​

  1. Schneiden Sie die Bespannfolie durch, die die Öffnung für die Abdeckung des Tank-/Antriebsakkufachs 55 im Teil 54 abdeckt. Kleben Sie den Stift 56 von unten entlang der vorderen Kante der Abdeckung, bringen Sie den Verschluss der Abdeckung 57 an.
  2. Wenn Sie das Modell mit einem Verbrennungsmotor antreiben, lackieren Sie die gesamte Innenseite des Rumpfes um den Tank herum vom Motorspant bis zum Spant 38 und die Unterseite der Motorabdeckung 55 mit einem kraftstoffbeständigen Lack oder mit Epoxidklebstoff, der mit einem Verdünner für Epoxidfarben/Lackarten verdünnt wurde. Imprägnieren Sie die Vorderseite des Motorspants auf die gleiche Weise. Tragen Sie den Lack/den verdünnten Epoxidklebstoff über die Ränder der Bespannfolie um den Umfang des Motorspants herum auf, so dass Kraftstoff und Abgase nicht darunter dringen können.
  3. Kleben Sie die Ruderscharniere mit einem Epoxidklebstoff. Achten Sie darauf, dass der Klebstoff nicht in die Scharnierstifte eindringt und die Ruder sich frei an den Scharnieren bewegen können. Wischen Sie den überschüssigen Epoxidklebstoff sofort mit einem mit denaturiertem Alkohol befeuchteten Papiertuch ab.
  4. Schneiden Sie die Bespannfolie durch, die die Ausschnitte für das Höhen- und Seitenleitwerk im Rumpf bedeckt. Kleben Sie dann die beiden Flächen mit einem Epoxidklebstoff in den Rumpf. Wischen Sie den überschüssigen Epoxidklebstoff sofort mit einem mit denaturiertem Alkohol befeuchteten Papiertuch ab. Achten Sie darauf, dass die Flosse senkrecht zum Höhenleitwerk steht.
  5. Kleben Sie den Sporn mit Epoxid ein.
  6. Kleben Sie die Muttern für die Flügelbefestigungsschrauben in die Trennwände 48+49 ein.
  7. Montieren Sie das Hauptfahrwerk und schrauben Sie es mit zwei Schrauben M4×20 mm an den Rumpf.
  8. Verbrennungsmotor: Schrauben Sie die Motorbefestigung an, montieren Sie den Motor mit einem Auspuffdämpfer. Führen Sie das äußere Bowdenzugrohr der Gassteuerung in den Rumpf und kleben Sie es. In die Servobefestigung/den Halter des Schalters 70 befestigen Sie das Gasservo und die Befestigung so, dass sich der Gasbowdenzug frei bewegen kann. An der Befestigung 70 können Sie auch den Schalter des Empfängerakkus anbringen (der von der Rumpfaußenseite mit einem Gestänge aus 0,8 mm Stahldraht, nicht im Baukasten enthalten betätigt wird). Montieren Sie den Tank und überprüfen Sie seine Dichtheit und Funktionalität. Umwickeln Sie den Tank mit einer dünnen Schicht Schaumgummi und legen Sie ihn in den Rumpf. Schließen Sie einen Saugschlauch (mit einem Durchflussfilter – z.B. KAV0019) und einen Druckschlauch an.
  9. Elektromotor: Schrauben Sie den Motor mit dem Kreuz für Heckmontage an, führen Sie die Motorkabel in den Rumpf, schließen Sie den Drehzahlregler an und befestigen Sie ihn (mit einem Klettbandstreifen am Rumpf).
  10. Montieren und schließen Sie den Empfänger, Servos und den Empfänger-, bzw. Antriebsakku an. Beim eingeschalteten RC-Set stellen Sie die Servos in die Neutrallage ein. Stecken Sie die Z-Biegung an den Enden der Seitenruder-, Höhenruder- und Gasdrahtgestänge in die Servohebel, stecken Sie die Gestänge in die Führungsrohre und montieren Sie die Hebel an den Servos und sichern Sie sie mit Schrauben. Fädeln Sie Kunststoffrohre als Verstärkungen auf die Querrudergestänge auf und kleben Sie sie mit Sekundenkleber. Z-Biegungen stecken Sie in die Servohebel.
  11. Sichern Sie die Steuerflächen mit Abdeckbandstreifen oder anderen geeigneten Mitteln in der Neutrallage. Befestigen Sie die Ruderhebel z.B. mit einem dünnen doppelseitigen Klebeband vorübergehend an den Steuerflächen so, dass die Löcher für die Hebelgestänge in der Achse der Scharniere der gegebenen Ruderfläche liegen. Markieren Sie die richtige Länge der Gestänge und biegen Sie die Enden in Z-Form. Fädeln Sie die Ruderhebel auf die Z-Biegungen auf und verschrauben Sie sie mit den Steuerflächen. Alternativ können Sie auch variable Endkappen auf die Servohebel montieren (z.B. KAV3060A/10 – nicht im Baukasten enthalten) und so die Länge der Gestänge jederzeit beliebig einstellen.
  12. Verbrennungsmotor: Montieren Sie das Vergasersteuergestänge, um eine freie Bewegung des Servos über den gesamten Bereich von ganz geschlossenem bis ganz geöffnetem Vergaser zu sichern. Wir empfehlen dringend die Verwendung einer variablen Endkappe auf dem Gasservohebel, um die Einstellung des Gasgestänges zu erleichtern.

Flugvorbereitung​

Einbau der Fernsteuerung und Ruderausschläge​

Schließen Sie die Bordelektronik nach der Anleitung Ihrer Fernsteuerung an. Prüfen Sie alle Verbindungen, schalten Sie den Sender ein und schließen Sie den Antriebs- oder Empfängerakku an. Prüfen Sie Neutralstellungen, Laufrichtungen und Ausschläge aller Ruder. Für kleinere Ausschläge hängen Sie das Gestänge am Servohebel näher zur Mitte oder am Ruderhorn weiter von der Scharnierachse entfernt ein. Für größere Ausschläge gehen Sie umgekehrt vor.

Empfohlene RuderausschlägeKleine AusschlägeGroße Ausschläge
AusschlagExpoAusschlagExpo
Querruder±5 mm30–40 %±7 mm40–50 %
Höhenruder±7 mm30–40 %±10 mm40–50 %
Seitenruder±11 mm30–40 %±15 mm50 %

Die kleinen Ausschläge eignen sich für weniger erfahrene Piloten und normalen Kunstflug. Die großen Ausschläge sind für erfahrene Piloten und anspruchsvolleren Kunstflug vorgesehen.

Prüfung des Antriebs​

Elektromotor: Prüfen Sie die Drehrichtung des Propellers. Ist sie falsch, trennen Sie den Antriebsakku und vertauschen Sie zwei der drei Leitungen zwischen Regler und Motor oder programmieren Sie den Regler nach seiner Anleitung.

Verbrennungsmotor: Lassen Sie einen neuen Motor zuerst nach seiner Anleitung einlaufen. Prüfen Sie vor dem Start das Gasservo sowie Leerlauf- und Vollgasstellung. Vergewissern Sie sich, dass Sie den Motor jederzeit durch vollständiges Zurücknehmen von Gasknüppel und Gastrimmung oder über die Funktion Throttle Cut am Sender abstellen können.

Schwerpunkt​

Prüfen Sie den Schwerpunkt (CG), im Bauplan mit ⌖ markiert. Stellen Sie ihn durch Verschieben des Antriebs- oder Empfängerakkus ein. Reicht dies nicht aus, bringen Sie die nötige Menge Bleiballast im Bug oder Heck an. Ein falscher Schwerpunkt kann das Modell unsteuerbar machen.

Reichweitentest​

Laden Sie den Antriebs- oder Empfängerakku und die Senderakkus vollständig. Prüfen Sie die Fernsteuerung und führen Sie den Reichweitentest nach deren Anleitung durch. Die Reichweite bei Vollgas muss nahezu der bei ausgeschaltetem Motor entsprechen; höchstens 10 % Verringerung sind zulässig. Fliegen Sie erst, wenn der Reichweitentest zu 100 % erfolgreich ist.

Gefahr

Halten Sie sich bei Antriebs- und Reichweitenprüfungen vom Propeller fern. Nehmen Sie den Propeller ab, wenn Sie Fernsteuerung und Gestänge der Elektroversion einstellen.

Anhang​

Fliegen​

Das Modell richtet sich an Piloten mit mittlerer Erfahrung. Führen Sie die ersten Flüge bei leichtem Wind auf einem freien Fluggelände durch, bei Bedarf mit Hilfe eines erfahrenen Piloten. Trimmen Sie das Modell und lernen Sie sein Flugverhalten kennen, bevor Sie Kunstflug versuchen.