KAVAN Cumul DLG ARF 1096mm – Bauanleitung

KAVAN Cumul DLG ARF
Einführung
Der KAVAN Cumul DLG ARF ist ein vorgefertigter RC-Schleudersegler. Flügelhälften, Rumpf und Leitwerke werden aufgebaut und bespannt geliefert. Vervollständigen Sie Flügelverbindung, Leitwerks- und RC-Einbau sowie Vorflugkontrollen nach dieser Anleitung. Dies ist die ARF-Version, SKU KAV02.8023.ARF.
Bevor Sie beginnen
- Wenn Sie mit Flugmodellen beginnen, bitten Sie einen erfahrenen Modellbauer, Ihr fertiges Modell zu überprüfen und Ihnen bei den ersten Flügen zu helfen. Ihr Modellbaugeschäft oder örtlicher Modellflugverein kann Ihnen bei der Suche nach einem Fluglehrer helfen.
- Bauen Sie das Modell nach dieser Anleitung. Verändern Sie es nicht, da es dadurch unsicher oder flugunfähig werden kann. Nehmen Sie sich Zeit und bauen Sie alle Teile gerade, maßhaltig und stabil.
- Prüfen Sie vor Baubeginn, ob Teile fehlen oder beschädigt sind. Machen Sie sich mit allen Bauteilen vertraut und wenden Sie sich sofort an Ihren Händler, falls Ersatz erforderlich ist.
- Passen Sie jedes Teil vor dem Verkleben trocken ein. Prüfen Sie, ob es das richtige Teil ist und richtig passt; mehr Klebstoff kann eine schlechte Passung nicht ausgleichen.
- Stellen Sie vor dem Erstflug Schwerpunkt (CG) und Ruderausschläge gemäß Flugvorbereitung ein. Ein falsch ausgewogenes Modell kann instabil oder flugunfähig sein.
Prüfen Sie vor Baubeginn den Inhalt des Baukastens und melden Sie fehlende oder beschädigte Teile.
Sicherheitshinweise
Dieses Modell ist kein Spielzeug. Obwohl es leicht ist und langsam fliegt, kann falsche Handhabung Verletzungen oder Schäden verursachen. Bauen, erproben und fliegen Sie es verantwortungsvoll nach der Anleitung, den geltenden Modellflug-Sicherheitsregeln und mit gesundem Menschenverstand.
Verwenden Sie geeignete Werkzeuge und Zubehör in gutem Zustand. Montieren Sie alle Teile richtig und prüfen Sie das Modell vor dem ersten und jedem weiteren Flug. Fliegen Sie kein beschädigtes Modell. Anfänger sollten mit Unterstützung eines erfahrenen Modellbauers fliegen.
Kinder unter 14 Jahren dürfen das Modell nur unter Aufsicht eines Erwachsenen betreiben. Fliegen Sie bei Windstille oder leichtem Wind an einem sicheren Ort ohne Hindernisse.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Spannweite: | 1096 mm |
| Länge: | 880 mm |
| Fluggewicht: | Ab 180 g |
| Profil: | YA 0801 |
| Schwerpunktlage: | 69–72 mm |
| Steuerbare Funktionen: | Seitenruder, Höhenruder |
Empfohlene Ausstattung
- Mindestens ein Zweikanalsender und ein Miniaturempfänger, der für die Versorgung aus einem 1S-LiPo geeignet ist.
- Verwenden Sie zwei etwa 6g schwere Servos mit 0,7–0,9 kg·cm Drehmoment. Prüfen Sie, dass Servos und Empfänger für die Akkuspannung geeignet sind.
- Höhenruder- und Seitenruderservo: KAVAN GO-6MG 2×
- Akku: 1S LiPo 3,7 V 450–500 mAh
Empfohlene Klebstoffe
Verwenden Sie, sofern nicht anders angegeben, mittelflüssigen Sekundenkleber (KAV56.9952 KAVAN Power CA Medium). Hoch belastete Teile wie den Flügelverbinder verkleben Sie mit 30-Minuten-Epoxid oder langsamer härtendem Epoxid (KAV56.9965 / KAV56.9966 / KAV56.9967); dies bietet hohe Festigkeit und genügend Zeit zum Ausrichten.
Werkzeuge und Hilfsmittel
- Sehr scharfes Modellbaumesser (KAV66.770) mit Klingen Nr. 11
- Schere
- Elektrische Bohrmaschine mit Bohrer-Satz
- Schneidezange
- Zange mit flachen, dünnen Backen
- Flach- und Kreuzschraubendreher
- Rasiersäge
- Schleifpapier Körnung 180–220 und 360–400
- Nadelfeilen-Set
- Lötkolben mit Lot
- Modellbaunadeln (KAV66.0355)
- Stäbchen und kleine Dose zum Epoxidmischen
- Abdeckband, klares Selbstklebeband
- Spiritus (zum Abwischen von überschüssigem Epoxid)
- Papierserviette oder ein sauberes Tuch (zum Abwischen von überschüssigem Epoxid)
- Stahllineal
- Rechtwinkliges Dreieck
- Dünne transparente Polyethylen-Folie
- Alkoholmarker mit dünner Spitze
- Schmelzkleberpistole + Schmelzkleber
Hauptteil
Bau des Modells
Flügel
- Bereiten Sie die Halbrippen W1 und W2, den Flügelverbinder W34 und die Flügelbefestigungsschraube-Platte W32 vor. (Abb. 2)
- Reinigen Sie die Kanten aller Teile nach Bedarf, überprüfen Sie, ob sich der Flügelverbinder W34 leicht in die Gehäuse in beiden Flügelhälften einführen lässt – schleifen Sie den Verbinder nach Bedarf oder verwenden Sie eine Nadelfeile, um den Raum im Flügel vorsichtig zu vergrößern.
- Schneiden Sie mit einem spitzen Modellbaumesser die Abdeckfolie ab, die den Ausschnitt für die Flügelbefestigungsschraube-Platte W32 bedeckt, in der Nähe der Endleiste der beiden Flügelhälften. Schieben Sie die Flügelhälften an den Verbinder W34, ohne sie zu verkleben. Legen Sie zwischen sie die Halbrippen W1 und W2 ein und in die Aussparungen der Flügelhälften und der Halbrippe W2 platzieren Sie die Flügelbefestigungsschraube-Platte W32. Die Flügelhälften sichern Sie mit Abdeckbändern und prüfen Sie, ob der überstehende Teil der Halbrippe W1 in das Loch im Rumpf eingeführt werden kann und ob die Position des Lochs in der Platte W32 mit der Position der im Rumpf eingeklebten Befestigungsmutter übereinstimmt. (Abb. 3)
- Wenn Sie zufrieden sind, kleben Sie den Flügelverbinder W34 mit einem 30-Minuten-Epoxidkleber in eine Flügelhälfte und kleben die Halbrippen W1 und W2 auf die Wurzelrippe so, dass ihre Kante um den Umfang mit der Kante der Wurzelrippe übereinstimmt. (Abb. 4)
- Legen Sie die Flügelhälfte mit dem eingeklebten Verbinder auf die Tischkante (geschützt mit Kunststofffolie), so dass der Vorsprung W1 über die Tischkante hinausragt und kleben Sie die andere Flügelhälfte mit einem 30-Minuten-Epoxidkleber. Achten Sie darauf, dass die Endleisten der beiden Flügelhälften in der Mitte genau gegenüber liegen. (Abb. 5)
- Verkleben Sie auch W32 mit 30-Minuten-Epoxid. Bohren Sie nach dem Aushärten gemäß Quelle mit Ø3,2 mm (etwa 1/8″) durch W2; prüfen Sie die Passung der beiliegenden M4-Schraube ohne Gewalt. Überkleben Sie abschließend die Verbindung der Flügelhälften mit transparentem Klebeband. (Abb. 6)
- Kleben Sie den Kohlefaserstift für den Schleuderstart in das Loch am linken Ende des Flügels (für Rechtshänder) oder am rechten Ende (für Linkshänder) sorgfältig mit einem Epoxidkleber. (Abb. 7)
Rumpf
- Mit einem scharfen Modellbaumesser schneiden Sie die Bespannfolie durch, die die Öffnungen für den Pylon des Höhenleitwerks abdeckt, für den Kevlarfaden in der Flosse und für Seiten- und Höhenruderhebel. Schneiden Sie die Rillen für den Kevlarfaden in der Flosse aus. (Abb. 9)
- Schleifen Sie vorsichtig mit einer Nadelfeile und nach Bedarf modifizieren Sie die vorbereiteten Ausschnitte für den Pylon des Höhenleitwerks, für die Flosse und Ausgänge der Seiten- und Höhenrudergestänge im Kohlefaserträger der Leitwerke. Im Sperrholz-Pylon des Höhenleitwerks F22 schleifen Sie eine Rille für das Führungsrohr von Bowdenzügen des Seitenruders. (Abb. 8)
- Trocken, ohne zu kleben, stecken Sie den Sperrholz-Pylon des Höhenleitwerks F22 in den Ausschnitt im Leitwerksträger. In die Rille am Ende des Rumpfträgers stecken Sie das Seitenleitwerk und kleben Sie es punktuell mit einem Sekundenkleber. Das Ende des Leitwerksträgers binden Sie mit einem Kevlarfaden, der durch die Ausschnitte in der Flosse gezogen wird. (Abb. 9)
- An den Pylon F22 stecken Sie das Höhenleitwerk, positionieren Sie es senkrecht zur Flosse und zur Längsachse des Rumpfes und kleben Sie mit einem Sekundenkleber punktuell auf. Überprüfen Sie wieder die korrekte Position der Leitwerke und des Rumpfes und alle Verbindungen. Verkleben Sie alle Verbindungen und den Kevlarfaden mit einem mittelflüssigen Sekundenkleber. In den Leitwerksträger stecken Sie die Führungsrohre von Bowdenzügen des Seiten- und Höhenruders. Sichern Sie sie, indem Sie ein kleines Stück mit Epoxid getränkten Polyurethanschaum etwa auf halber Länge des Leitwerksträgers stecken. So gewinnen Sie präzise, spielfreie Steuerung in Bowdenzügen. (Abb. 10)+(Abb. 11)
- Im Baukasten wird die Servobefestigung geliefert, die für empfohlene Servos KAVAN GO-6MG vorbereitet ist. Unabhängig davon, welche Servos Sie verwenden, überprüfen Sie im Voraus, ob die Servoausschnitte nicht verändert werden müssen. Es wird empfohlen, die Kanten der Servoausschnitte zur Verstärkung leicht mit einem Sekundenkleber zu sättigen. Wenn Sie zufrieden sind, kleben Sie die Servobefestigung in den Rumpf (Servos sind in umgekehrter Position). (Abb. 12)+(Abb. 13)
- Schieben Sie die überstehenden Rohre der Bowdenzüge durch die Öffnungen im Spant, der die Rückseite des Elektronikfachs im Bug bildet, so dass die Rohre direkt zu den Servohebeln führen, die in die Servobefestigung eingelegt sind. Stecken Sie den Leitwerksträger in den Rumpf trocken, ohne zu kleben. (Abb. 14)
- Befestigen Sie den Flügel an den Rumpf mit einer Kunststoffschraube M4. Von oben, vorne und hinten gesehen, überprüfen Sie, ob der Rumpf mit dem Leitwerksträger direkt ist und der Flügel ein symmetrisch zum Höhenleitwerk stehendes „V“ bildet. Wenn Sie zufrieden sind, kürzen Sie die Führungsrohre der Bowdenzüge auf die richtige Länge und kleben Sie den Leitwerksträger mit einem Epoxidkleber sorgfältig in den Rumpf. Bevor der Kleber aushärtet, überprüfen Sie noch einmal, ob der Flügel und das Höhenleitwerk in der richtigen Position zueinander stehen.
- Löten Sie die M2-Messinggewindehülsen an je ein Ende der Federstahldrahtgestänge Ø0,8 mm. Schrauben Sie die Kugelköpfe auf, schieben Sie die Gestänge in die Außenrohre und befestigen Sie die Kugelköpfe mit den beiliegenden M1,6-Schrauben an den Servohebeln. Setzen Sie die GFK-Ruderhörner zunächst ohne Klebstoff in Höhen- und Seitenruder ein. Stellen Sie die Servos bei eingeschalteter Fernsteuerung neutral und montieren Sie die Servohebel rechtwinklig zu den Gehäuseseiten. Richten Sie die Ruder bündig zu den festen Leitwerksflächen aus. Markieren Sie die Gestängelängen und biegen Sie die ruderhornseitigen Enden rechtwinklig zu einem L; Z-Biegungen sind ebenfalls möglich. Führen Sie die Enden in die Ruderhörner ein und kleben Sie diese mit Sekundenkleber in die beweglichen Ruderflächen, während die Ruder neutral bleiben. Sichern Sie die Servos mit kleinen Mengen Schmelz-, Silikon- oder MS-Polymerkleber in der Aufnahme. (Abb. 15)+(Abb. 10)+(Abb. 11)
- An die Vorderkante der Elektronikfachkappe kleben Sie den Verschluss aus Sperrholz F14 so, dass er in den Ausschnitt in der Seitenwandverstärkung passt und die Kappe frei in das Loch in der Seitenwand geschoben werden kann. Kleben Sie mit einem Epoxid-Kleber ein Paar Magneten F15, die als ein Kappenverschluss dienen, in die Löcher in der Kappe und der Rumpfstrebe. Achten Sie auf ihre Polarität. Sie müssen sich anziehen! Zum leichten Öffnen fügen Sie einen Streifen gefaltetes Klebeband an der hinteren Kante der Kappe an. (Abb. 16)+(Abb. 17)
- Platzieren Sie den Empfänger in das Fach unter dem Flügel, den Empfängerakku in den Bug.
Hochstarthaken
- Montieren Sie den Hochstarthaken in eines der angegebenen Löcher in der Sperrholzplatte, die Sie mit einem Durchmesser von 3 mm bohren. Er sollte etwa 5 mm vor dem Schwerpunkt des Modells platziert werden. (Abb. 18)
Schwerpunkt und Ruderausschläge
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Schwerpunktlage: | 69–72 mm |
| Seitenruder | ±25 mm |
| Höhenruder | ±10 mm |
| Einstellung für den Schleuderstart | Seitenruder 1 mm entgegen der Drehrichtung beim Wurf (Rechtshänder: 1 mm rechts), Höhenruder 1 mm nach unten. |
Verwenden Sie die Mixer nur für den Aufwärtsflug und erst wenn Sie das Modell eingeflogen haben und sich mit seiner Steuerung vertraut gemacht haben.
Fliegen
Versichern Sie sich, dass die Akkus voll geladen sind. Nun (und vor jedem nächsten Flug) kontrollieren Sie richtiges Funktionieren der ganzen RC Flug-Ausstattung und der Bewegungen der Steuerflächen. Überprüfen Sie, dass sich kein Teil der Ausstattung während des Flugs von selbst bewegen kann. Nachdrücklich empfehlen wir, den Test der RC Set-Reichweite im Einklang mit Hinweisen vom Hersteller durchzuführen.
Erstflug
Wählen Sie Windstille oder eine leichte Brise unter 3 m/s und einen sicheren Flugplatz, etwa ein Modellfluggelände. Sehr schwacher Hangaufwind eignet sich gut zum sorgfältigen Austrimmen des Seglers.
Schalten Sie zuerst den Sender und dann den Empfänger ein, überprüfen Sie wieder den Betrieb des RC Sets. Halten Sie den Sender in einer Hand und greifen Sie das Modell mit der anderen nahe am Schwerpunkt. Halten Sie die Flügel waagerecht. Halten Sie das Modell in der Kopfhöhe so, dass der Bug mild zum Boden geneigt ist, und lassen Sie es mit einem gleichmäßigen Schwung gegen den Wind los (noch besser ist es, Loslassen des Modells einem erfahrenen Helfer zu überlassen). Das Modell sollte im langen direkten Flug ohne Wackeln und ohne Notwendigkeit der Korrektion mit Rudern gleiten. Falls es beim Einfliegen nötig ist, korrigieren Sie den Flug mit angemessenen Bewegungen der Ruder und trimmen Sie, bis der Flug makellos ist. Nun kontrollieren Sie die Lage der Steuerflächen. Wenn es nötig ist, stellen Sie die Länge aller Gestänge so ein, dass die Trimms aller Kanäle möglichst nahe der Mittellage sind (wir empfehlen es zu tun, auch wenn Ihr Sender mit dem Trimmspeicher ausgestattet ist). Wieder kontrollieren Sie den Gleitflug.
Jetzt sind Sie für Ihren ersten Schleuderstart bereit.
Schleuderstart
Der Schleuderstart bringt das Modell mit wenig Kraft auf beachtliche Höhe. Wie jede sportliche Technik erfordert er Übung; dabei hilft die folgende Anleitung. Sie beschreibt einen Rechtshänder mit Startstift an der linken Flügelspitze. Für Linkshänder gilt der spiegelbildliche Ablauf. Üben Sie die vollständige Drehung zunächst langsam, ohne das Modell loszulassen.
Position A – Startbereit
Legen Sie den rechten Zeige- und Mittelfinger um den Startstift an der linken Flügelspitze. Halten Sie den Sender in der ausgestreckten linken Hand. Der Daumen wird gegen die Nasenleiste gedrückt. Stehen Sie mit der linken Schulter gegen den Wind und halten Sie das Modell mit der rechten Flächenspitze ca. 45° nach unten geneigt.
Position B – Der erste Schritt
Machen Sie einen langen Schritt mit dem linken Bein und gleichzeitig schleudern Sie Cumul DLG nach vorne, oben mit dem rechten Arm.
Position C – Drehung
Treten Sie mit dem rechten Fuß in die Drehung gegen den Uhrzeigersinn ein. Halten Sie den Cumul DLG ungefähr waagerecht und den rechten Arm gestreckt.
Position D – Weitere Drehung
Die zweite Hälfte der Drehung – der am wichtigste Teil für einen guten Start. Beschleunigen Sie die Drehung aus dem Körper heraus und nicht alleine mit dem Arm.
Position E – Modellfreigabe
Jetzt wird das Modell selbständig steigen wollen. Geben Sie das Modell dann frei indem Sie Zeige- und Mittelfinger öffnen. Das Modell fliegt nun aus Ihrer Hand direkt gegen den Wind und steigt steil.
Position F – Steuerung
Finden Sie Ihr Gleichgewicht und greifen Sie sofort mit beiden Händen an den Sender, während Sie das Modell beobachten. Drücken Sie bei zu steilem Steigflug rechtzeitig Tiefenruder oder ziehen Sie Höhenruder, wenn ein misslungener Wurf das Modell zum Boden richtet.
Nach dem Loslassen steigt das Modell; wählen Sie anfangs einen flachen Steigwinkel. Sobald Sie den Schleuderstart beherrschen, können Sie mehr Kraft einsetzen und den Startwinkel auf 60–80° erhöhen. Wenn Sie die Technik sicher beherrschen, können Sie vor der Drehung zwei schnelle Schritte hinzufügen, um mehr Geschwindigkeit und Energie zu gewinnen.
Wenn das Modell im Steigflug fast zum Stillstand kommt, geben Sie zügig Tiefenruder, um in den Horizontalflug überzugehen. Bei richtigem Zeitpunkt geht das Modell mit gerade ausreichender Geschwindigkeit in einen ruhigen Gleitflug über. Steuern Sie zu früh, bäumt es sich nach einem kurzen Sinkflug gefährlich auf. Steuern Sie zu spät, kommt es zum Strömungsabriss.
Sie haben es geschafft!
Anhang
Bauabbildungen
Die Bilder dienen der Veranschaulichung. Einige zeigen den Prototyp, der geringfügig vom Serienbausatz abweichen kann.



















Stückliste
Hauptteile
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Bauanleitung | 1 | ||
| Aufkleber | 1 | ||
| Bowdenzug | 2 | Kunststoffrohr + Draht Stahl 0,8 mm | |
| Kohlefaser-Leitwerksträger | 1 | Kohlefaser-Rohr Ø6/5 mm | |
| Vorgefertigter Rumpf mit Deckel | 1 | ||
| Linke Flügelhälfte | 1 | ||
| Rechte Flügelhälfte | 1 | ||
| Höhenleitwerk | 1 | ||
| Seitenleitwerk mit Ruder | 1 |
Beutel Nr. 1 – Kleinteile
| Teil | Menge | Bauplan Nr. | Material |
|---|---|---|---|
| Hochstarthaken | 1 | Metall | |
| Neodym-Magnet Ø3 mm | 2 | F15 | |
| Befestigungsschraube des Flügels M4 | 1 | M4 Nylon | |
| Ruderhorn | 2 | Laminat 1,5 mm | |
| Kugelbolzen kurz M2 | 2 | ||
| Gewindebuchse M2 | 2 | Messing M2/0,8 mm | |
| Befestigung des Seiten- und Höhenruderservos | 1 | F12 | Balsa 4 mm |
| Kohlefaserstoff | 1 | Ø5 mm | |
| Lukenverschluss | 1 | F14 | Lite Ply 3 mm |
| Flügelrippen | 1 | W2 | Lite Ply 3 mm |
| Flügelrippen | 1 | W1 | Plywood 3 mm |
| Flügelverbinder | 1 | W34 | Plywood 3 mm |
| Flügelbefestigungsschraube-Platte | 1 | W32 | Plywood 2 mm |
| Pylon des Höhenleitwerks | 1 | F22 | Lite Ply 3 mm |
| Kevlarfaden | 1 |